Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
      • Von Hackman Software-Overclocker(in)
        Zitat von ThomasGoe69
        gerade gelesen: Peter Molyneux verlässt Microsoft und Lionhead

        hoffe mal, ist okay auf eine externe zu verlinken..
        Quelle: Peter Molyneux verlsst Microsoft und Lionhead - WinFuture.de
        Das ist nur konsequent. Finde ich löblich den Schritt. Wenn er denkt, er könne seine Kreativität wieder mehr zum Tragen bringen, abseits von den großen Publishern als Indie-Entwickler, hat er meine vollste Anerkennung.
        Das führt mich auch zu dem Punkt, den ich als Gegenargument zu Molyneux gebracht hätte: Kreativität gibt es nämlich noch, vorwiegend aber nur mehr im Indie Bereich, bei den großen Pubishern ist nur der große Reibach gefragt, und den bekommt man durch Massenkompatibilität: Niemanden durch allzu kreative Elemente abschrecken, niemanden vor dem Kopf stoßen (Amerikaner sind die Guten, auf minderwertige Menschen wie Afghanen und Vietnamesen darf man als guter westlicher Weltbürger gerne schießen), keine komplexen oder anspruchsvollen Passagen.

        Zum Zweiten - es kam ja die Frage auf - haben sich auch die Spieler verändert? Ich weiß nicht ob sie dümmer geworden sind, glaube eher nicht, die Spiele sind es jedoch! Vor allem sind Spiele heutzutage eines: Gigantische Inszenierungen. Optisches Blendwerk. Tolle Effekte/Explosionen und das billigste Element, künstlicher Zeitdruck (als Gameplay-Element) ersetzen heutzutage das, was Spiele früher eigentlich spannend gemacht hat: Nämlich Phantasie. Deswegen sind auch Adventures out. Da lief man früher stundenlang planlos rum bis man rausgefunden hat wie es weiter geht. Aber man fühlte sich in die Geschichte vertieft wie bei einem guten Buch. Heutzutage zählt schnelle Action mehr. Kann mir einer die Geschichte von irgendeinem CoD erzählen? Ich hab die nichtmal kapiert, schnell schnell ein paar Satellitenbilder und erwähnt, wer der Böse ist auf den man schießen soll, das wars. Kritik an CoD ist also mehr als gerechtfertigt, denn es ist das beste Beispiel: Maximaler Stumpfsinn und Pathos, keine Innovation, nichtmal ne richtige Story, aber maximale Verkaufszahlen.
        Jetz wisst ihr auch warum er CoD und nicht Skyrim oder so als Beispiel gewählt hat. Im Rollenspielbereich gibt es ja wenigstens noch gute Geschichten, slebst im Actionbereich (Mafia etc.).
      • Von ThomasGoe69
        gerade gelesen: Peter Molyneux verlässt Microsoft und Lionhead

        hoffe mal, ist okay auf eine externe zu verlinken..
        Zitat
        Gestern noch haben wir vermeldet, dass Spielelegende Peter Molyneux mit der derzeitigen Entwicklung der Spieleindustrie alles andere als zufrieden ist und diese auch heftig kritisiert hat. Seit kurzem ist klar, warum: Molyneux verlässt sein Studio Lionhead und wird Indie-Entwickler...

        Quelle: Peter Molyneux verlsst Microsoft und Lionhead - WinFuture.de
      • Von 4clocker Software-Overclocker(in)
        Eigetlich hat der gute Mann ja recht...Oder wer hat noch nicht manchmal beim zocken gedacht: warum haben sie nicht dieses oder jenes mal so und so programiert.
        Oder wenn in nem Game mal was neu ist, denkt man doch auch öfters mal: das hätte ich mir beim Vorgänger schon gewünscht
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von MonKAY
        Peter Molyneux ist mir immer mit dem bitteren Nachgeschmack des Mannes verbunden, der viel verspricht und wenig hält, verbunden.


        /sign.
        Ich stimme ihm zwar durchaus zu: Es mangelt an neuen Ideen. (Es mangelt sogar an guten Umsetzungen alter Ideen)
        Aber mir wäre nicht aufgefallen, dass ausgerechnet er da eine Ausnahme ist.
        Im letzten Jahrzehnt hat er eigentlich genau eine Innovation gebracht: Optisches Feedback, ob der Spieler "gut" oder "schlecht" handelt. Das ganze einmal für Strategiespiele, einmal für Rollenspiele. Beide übrigens wegen oberflächlicher Umsetzung Flops (zumindest auf dem PC), wenn ich mich recht erinnere - genauso wie sein letzter Ausflug in den Bereich Wirtschaftssimulationen, der im heutigen Kontext zwar exotisch anmutet, aber eigentlich auch nur Sachen aufgekocht hat, die schon 10-20 Jahre früher auf dem Papier besser aussahen, als im Spiel.
        Langsam aber sicher sollte er imho mal von seinem Populous/Dungeon Keeper Thron heruntersteigen und zeigen, dass man wirklich mehr machen kann, als ein EA 08/15 Team.
      • Von Incredible Alk Moderator
        Zitat von MonKAY
        Peter Molyneux ist mir immer mit dem bitteren Nachgeschmack des Mannes verbunden, der viel verspricht und wenig hält, verbunden.

        Das ist zugegeben nicht ganz aus der Luft gegriffen, so ein leichtes Hintergrundrauschen in der Gegend hab ich auch noch wenn ich seinen Namen lese.
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
871524
Spiele
Kritisiert
Entwicklerlegende Peter Molyneux zeigt sich von der aktuellen Entwicklung im Bereich der Videospiele nur wenig angetan. Die Branche mache inzwischen dasselbe wie Hollywood und würde mit immer gleichen Formeln Kunden den letzten Penny aus der Tasche ziehen, statt sich etwas Neues einfallen zu lassen.
http://www.pcgameshardware.de/Spiele-Thema-239104/News/Kritisiert-871524/
07.03.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/03/peter_molyneux_lionhead_studios.jpg
spielemarkt,fable,peter molyneux
news