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      • Von Kreisverkehr BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von luxifer
        das war schlecht formuliert... das problem, das ich bei schützenvereinen sehe, ist, dass gerade junge mitglieder da auch nicht ausreichend "gescreent" werden... und gerade deren mitglieder haben leichteren zugang auch zu scharfen schusswaffen als andere...
        Andere Frage: Wieviel leichter ist es für "interessierte" Menschen an illegale Waffen zu kommen? Kleiner Denkanstoss: Waffenskandal im Landratsamt...
        Dazu möchte ich noch auf den Echinger/Freisinger Täter verweisen: Psychisch krank war dieser, nur Eltern und alle schauten weg.

        Ich finde es einfach nur dumm/schrecklich, wenn PC-Spieler [ungerechtfertigt] als potentielle Amokläufer diskriminiert werden, aber die PC-Spieler [zum Teil] dann wieder Schützen diskriminieren. Der "Pokal" wird einfach nur weitergereicht, ohne sich mal Gedanken zu machen, was man selber macht und wogegen man sich wehrt.

        Zitat von luxifer

        was ich außerdem nicht verstehe: wenn ein jugendlicher in seiner schule lehrer und schüler erschießt, nennt man das "amoklauf"... wenn ein familienvater seine ganze familie erschießt und dann sich selbst nennt man das "familiendrama" *kopfschüttel*
        Einerseits gibts Unterschiede, andererseits endet beides tödlich und jeweils sind ähnliche Grunde die Ursache.

        Meine Einschätzung: Die entsprechenden Politiker kümmern sich nur um diejenigen Taten, die ihren Zielen nutzen. Wenn ein Vater seine Familie erschießt, ist es quasi komplett egal und nur traurig. Begeht ein ggf. ehemaliger Schüler eine derartige Tat, so kann man hier PC-Spiele oder Änderungen im Waffengesetz durchdrücken, auch wenn es mit der Tat nichtmal eine Rolle spielt, da auch Täter ohne Computer [siehe Labus, bzw. frühere Taten wo es keinen PC gab] Amokläufe begehen.

        Es ist ja kein neues Phänomen, das gab/gibt es schon recht lange. Das strengste Gesetz und die rigidesten Kontrollen werden keine gesellschaftlichen Probleme lösen können, höchstens medial wirksam Aktionismus vortäuschen um bei der Hauptwählergruppe zu suggerieren, dass man sich der Probleme annimmt.

        Übrigens: Jedem dürfte auffallen, dass man in den Sätzen der Politiker statt PC-Spiele eigentlich auch den Begriff "Alkohol", "Tabak" o.ä. einsetzen kann, wenn es um den Jugendschutz geht. Tabak ist ab 18, ethanolhaltige Getränke zum Teil. Eine interessante Möglichkeit zu verhindern, dass Kinder u. Jugendliche an Tabakwaren zu kommen, wäre ein Totalverbot, so wie es bei Spielen gefordet wird. Hach, diese "zufälligen" Analogien und deren unmögliche Umsetzung...

        P.s.: Nein, ich bin gegen ein Verbot von ethanol- und nikotinhaltigen Genußmitteln...
      • Von luxifer Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Alan_Shore
        @ Firetiger

        Du glaubst dass mit dem Coffein nicht wirklich oder? Deine Argumente sind genauso lächerlich wie die auf die ich noch kommen werde.
        Coffein macht körperlich abhängig. Wie? Ganz einfach: Coffein belegt im Gehirn die Rezeptoren für den Botenstoff, der dem Gehirn mitteilt, dass der Körper "müde" ist. Nun lässt sich das Gehirn das nicht gefallen und bildet weitere Rezeptoren aus, womit, beim abklingen des Coffeins, mehr Rezeptoren als vorher diesen Botenstoff aufnehmen können und somit das Müdigkeitsgefühl schneller und stärker kommt. Dumm nur, dass diese Rezeptoren nie wieder zurückgebildet werden...
        Kannst du recherchieren, wenn dus nicht glauben willst.

        Ich verstehe sowieso nicht warum sich hier alle aufregen. Das Thema ist sowas von abgelutscht, darüber braucht man gar nicht mehr disskutieren.

        Zitat von Alan_Shore

        Man sollte sich mehr darüber aufregen, dass 2 Menschen, die einen kaltblütigen 4-Fach Mord durchgeführt haben unterschiedlich bestraft werden in unserem Rechtsstaat und das der Leiter einer Kindertagesstätte in Heidelberg ein vorbestrafter Sexualstraftäter ist und dort weiterhin beeschäftigt werden darf.
        Ferner sollte uns das kalte Kotzen kommen, dass es in unserer Gesellschaft möglich ist, dass Kinder vor den Augen des Jugendamtes verhungern und verdursten!

        Achja nochetwas, weil es hier immer wieder auftaucht! Es darf immernoch mit Alk am Steuer gefahren werden, die 0,0 Promille-Grenze kommt auch nicht für Erwachsene.
        /sign

        Zitat von Alan_Shore

        Einige hier lassen es aber was die Polemik betrifft ziemlich krachen!
        da bist du ja auch ganz gut dabei... siehe:

        Zitat von Alan_Shore
        Was sollen den bitte die Vergleiche mit Kriegen, einfach mal den Ball flach halten, echt!

        Genauso dieses "sollen sie doch die Bundeswehr verbieten und die Schützenvereine!" Gelaber. Das ist doch dummes Zeug!

        Solange es solche eklatanten Mißstände gibt über die sich niemand so aufregt als über dieses lächerliche Computerspieleverbot, scheint ja alles in Ordnugn zu sein.

        Und anstatt sich über diesen Politiker aufzuregen, solltet Ihr Euch über eure verschrobenen Alterskollegen aufregen, die zu dämlich sind einen geraden Satz heraus zu bringen und bei Verhören sagen: " Ey Alda, isch hab des genauso gemacht wie in dem Computerspiel!, Voll eine abgeräumt, Ey!"

        Bei den könnt Ihr Euch bedanken! Denn das Verhalten solcher Vollpfosten und Klappspaten führt dazu, dass "alte" Menschen genau zu solchen Schlussfolgerungen kommen.
        Ganz ehrlich: Mich nervt die Vergewaltigung unserer schönen deutschen Sprache, wie sie täglich stattfindet, auch. Aber DAS ist kein Argument... Zumal solche Jugendlichen es auch nicht besser lernen (können). Guck dir doch z.B. mal Werbung an.. "Hmmm, das Smett mir", "So geht Bank heute" und so weiter... Selbst Lehrer scheren sich einen Dreck um korrekte Grammatik in dem was sie so sagen und grad diese "Checker", die du als "Beispiel" anbringst entsprechen nur dem Klischee, das viele von ihnen haben. Warum sollte man sich vor oder für jemandem um einen intelligenten Auftritt bemühen, wenn derjenige einen eh schon von vorn herein als minderbemittelt abstempelt?

        Zitat von Alan_Shore
        Mir ist es gelinde gesagt SCHEISSEGAL ob die "Killerspiele" verbieten oder nicht, denn ich habe Gott sei Dank noch andere und wichtigere Dinge zu tun also vor der Kiste zu sitzen und zu zocken.
        aha... immerhin machst du kein "g'schiss" drum, wie du zu deinem beitrag zur erhaltung der polemik in diesem thread kommst

        ---

        Zum Thema:

        1. "Killerspiele" machen bestimmt keine Amokläufer... Ich bin ein friedliebender, fast schon pazifistischer Mensch. Und das obwohl ich mit 11-16 Jahren täglich meist stundenlang "Killerspiele" gespielt habe (Q3, SoF, UT, Postal und solche Sachen). Trotzdem hab ich nie auch nur Gewaltfantasien gehabt. Und ein Versager bin ich bis jetzt deswegen auch noch nicht geworden. Ich bin in ca. nem dreiviertel Jahr mit meiner Ausbildung fertig, kann mich artikulieren, wohne mit meiner wunderschönen Freundin zusammen, mache Musik... Ich glaub das ist ganz okey für nen potentiellen Amokläufer

        2. Die Diskussion um einen "Elternführerschein" fände ich viel fruchtbarer. Aber das geht nicht. Immerhin sind wir nicht in China und wir wollen auch keine Nazis mehr sein. Trotzdem ist es ein interessantes Gedankenspiel. Wie sollen Heranwachsende denn lernen, sich zu artikulieren, wenn die Eltern es schon nicht können, geschweige denn Wert drauf legen? Ich sag nur "Schackeliene, komma beidä Omma!". Beobachtet mal wie Eltern sogar in der Öffentlichkeit mit ihren Kindern umgehn - wie viele verkennen, dass Kinder nunmal Kinder sind und keine Haustiere, Roboter oder Erwachsene... DAS ist das Problem... Nur kann ein Politiker das nicht anprangern, weil er damit einen Großteil seiner Wählerschaft anprangern würde...

        Opium für das Volk, sag ich da nur!
      • Von 7hor PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von FireTiger
        @7hor: manche menschen sitzen den ganzen tag vorm computer, da kann man nicht von sozialem umfeld reden, man taucht immer weiter in die virtuelle welt ein und der rest interessiert ein dann nichtmehr, das ist halt eine suchtkrankheit mit nebenerscheinungen, psychische schäden sind vorprogrammiert, ob es dann in gewalt ausartet ist ne andere frage, deswegen sollten die eltern mehr drauf achten, das zu junge menschen nicht zu tief in diese falsche welt eintauchen... ein gesundes maß ist das a und o
        Siehst du, das Problem an sich sind nicht die Spiele, sondern die Dosis.
        Von allem zu viel ist Gift für den Körper, selbst Wasser.
        Die vorhandenen Gesetze sind vollkommen ausreichend, nur dem Händler reizt der zusätzliche Umsatz und die Eltern haben ihre Ruhe.

        Es ist ein gesellschaftliches Problem - nicht die Spiele selbst.
      • Von luxifer Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Kreisverkehr
        Reist du einen Verein mit geregeltem Vereinsleben (mit großer Verantwortung) in die gleiche Reihe wie Neonazis, Hooligans und anderen Wracks ein?
        Machst du das wirklich, oder war es nur schlecht formuliert?
        das war schlecht formuliert... das problem, das ich bei schützenvereinen sehe, ist, dass gerade junge mitglieder da auch nicht ausreichend "gescreent" werden... und gerade deren mitglieder haben leichteren zugang auch zu scharfen schusswaffen als andere...

        was ich außerdem nicht verstehe: wenn ein jugendlicher in seiner schule lehrer und schüler erschießt, nennt man das "amoklauf"... wenn ein familienvater seine ganze familie erschießt und dann sich selbst nennt man das "familiendrama" *kopfschüttel*
      • Von Rollora Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von 7hor
        Nun ich bin ein gewaltloser Mensch und Spiele haben bei mir noch nie derartiges bewirkt! Diese Behauptungen sind doch Schwachsinn (jetzt nicht gegen dich gesprochen)!

        Ich bleib bei der Meinung: Das eigene soziale Umfeld im realen Leben macht die eigene Persönlichkeit aus.
        es ist aber trotzdem so, dass Spiele dich beeinflussen. Deine Selbstbeobachtung ist nicht objektiv. Sie machen dich nicht automatisch aggressiv, das stimmt, aber beeinflussen tun sie einen schon. Das ist nicht immer was schlechtes, man LERNT übrigens verdammt viel beim Spielen, es schärft auch nachweislich manche Sinne und die Reaktion, sowie die Raumwahrnehmung
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Joachim Herrmann
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bringt sich erneut ins Gespräch um die Diskussion der Killerspiele. In einem Beitrag fordert er erneut das Verbot und kritisiert die USK in ihrer Kennzeichnungspraxis.
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07.04.2010
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Killerspiele, USK, Joachim Herrmann, Innenminister, Bayern, Verbot
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