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      • Von DarkMo Lötkolbengott/-göttin
        ich spiel auch seit längerem schon so free2play gedöhnse - aber zahlen? pff. entweder is das ganze so gemacht, das es keine unfairen vorteile gibt, und mann kann mit bissl geduld und spucke auch so zurecht kommen, oder aber es is pay2win und wird abgeschossen

        bei ersterem muss man als nichtzahler aber irgendwo auch froh über jeden "deppen" sein. ohne die könnte man auch ned mehr zocken da das game eingestellt werden müsste ^^
      • Von Arako Schraubenverwechsler(in)
        Ich finde diese Entwicklung keineswegs problematisch sondern sogar sehr gut! Bei Abo-Modellen muss ständig gespielt werden um die erkaufte Spielzeit möglichst gut auszunutzen, F2P-Modelle mit Items zum Ingame-kauf lassen wesentlich mehr Flexibilität von seiten der Spieler zu:
        1.Neueinsteiger können das Spiel ausführlich testen und brauchen erst etwas zu zahlen wenn sie meinen das es sich lohnt
        2.Jeder bezahlt soviel für das Spiel wieviel er meint das es verdient
        3.Spieler können sehr viel spontaner zwischen Games wechseln ohne dabei kostbare Spielzeit zu vergeuden
        4.Wer mehr investiert bekommt mehr zurück, egal wie viel er spielt.

        Ich sehe nur 2 Problempunkte:
        1.Es erfordert eine gewisse moralische Grundhaltung der Spieler, sodass Ingame-Items auch gekauft werden und nicht nur alle kostenlos spielen, aber das scheint bei 145 Millionen ja bestens zu funktionieren und wird bei gescheiten Item-Angeboten auch so bleiben.
        2.
        Zitat von SchwarzerQuader
        Vorteil: Dinge, die nur durch Geld verfügbar sind und Vorteile gegenüber anderen Spielern bringen (bessere Munition, Zugang zu Dungeons)
        Ich finde solche Dinge sollten schlichtweg vermieden werden da hierdurch wieder ein Zahlungsdruck entsteht. Natürlich sollte ein Anreiz gegeben sein Ingame-Items zu kaufen allerdings sollten nicht- bzw. wenigerzahlende Spieler keinen Nachteil haben. Das ein Spiel Durchaus nur durch "kosmetik-Items" finanziert werden kann zeigt z.B. LoL: Hier können alle für das Gameplay relevanten Items wie Champions oder Runen durch kostenlose Ingamewährung sowie durch echtes Geld erworben werden wodurch sich jemand mit echtem Geld lediglich einen einen Zeitbonus (schneller komplette Runen/Champions), jedoch auch einen exklusiven Status in Form von Skins, welche nur durch echtes Geld erwerbbar, für den Spielverlauf jedoch unerheblich sind, sichern kann.

        Abseits des ganzen finde ich traditionelle Einmal-bezahlen-ewig-spielen ganz ohne Abos oder Bezahl-Items immer noch sehr gut da diese einfach simpler sind, allerdings kann man hierbei sehr leicht Fehlkäufe landen da es nur wenige Testmöglichkeiten gibt (Demos, Betas...öh gibts noch was?)
      • Von SchwarzerQuader Software-Overclocker(in)
        Ich persönlich unterteile Ingame-Käufe inzwischen in drei Kategorien:

        1. Luxus: Dinge, die keinerlei Vorteil im Spiel bringen, sondern nur kosmetisch sind (Skins, Haustiere, Hüte usw.)
        2. Zeit: Gegenstände, die einem Zeit im Spiel ersparen (z.B. Erfahrungs-Booster, Tränke kaufen statt farmen)
        3. Vorteil: Dinge, die nur durch Geld verfügbar sind und Vorteile gegenüber anderen Spielern bringen (bessere Munition, Zugang zu Dungeons)

        Problematisch ist in meinen Augen nur der dritte Punkt. Denn wenn es möglich ist, sich Vorteile im Spiel durch echtes Geld zu erkaufen, entsteht dadurch automatisch ein subtiler Druck auf andere Spieler, nachzuziehen (was sicher durchaus im Sinne der Publisher wäre). Alternativ würde das Frustpotential steigen und die Leute vom Spiel abwandern.
        Luxus und Zeit hingegen sehe ich völlig unproblematisch. Hier kann ich auch nicht ganz verstehen, warum manche darüber klagen, wenn sich andere Spieler Erfahrungstränke und ähnliches kaufen. Nicht jeder Spieler hat Zeit ohne Ende und kann oder will die auch ständig im Spiel verbringen. Hier sehe ich es sogar eher noch als fair an, wenn diesen Leuten die Möglichkeit gegeben wird, den zeitlichen Nachteil gegen Bares auszugleichen. Wichtig ist dabei immer nur, dass auch ohne Geld die gleichen Möglichkeiten verfügbar sein müssen.

        Dass die Ausgaben in dem Bereich so rapide steigen überrascht mich auf jeden Fall nicht sonderlich. Das System ist populär und hat auch seine Vorzüge. Ich jedenfalls bin inzwischen kein Freund mehr von Abo-Modellen, da hier im Grunde eine Mindestzeit gespielt werden muss, damit sich die Kosten rechnen. Und Zeit ist inzwischen sehr kostbar geworden. Da geb ich lieber ein paar Euro für Gegenstände aus, die auch noch da sind, wenn ich mal 2 oder 12 Wochen lang nicht gespielt habe. Entscheidend ist dabei natürlich auch, dass man den Überblick behält und sich nicht blind in alle möglichen Angebote stürzt. Bei Runes of Magic z.B. habe ich Diamanten (Echtgeldwährung dort) nur gekauft, wenn es Aktionen mit 100 oder 200% mehr waren und Items nur gekauft, wenn die im Spiel im Sonderangebot sind, da sonst das P-L-Verhältnis einfach nicht stimmt. Solange man also mit Vernunft daran geht, kann auch Ingame-Kauf glücklich machen.
      • Von Lo_Wang PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von Bloodie
        Wenn das Spiel Spass macht, spricht ja auch nichts dagegen etwas dafür dann auszugeben.

        Ja richtig, solang das dann nicht dieselben Leute sind, die groß aufschreien wenn zukünftig nur noch F2P auf den Markt kommt, weil die sich damit dumm und dämlich verdienen.
        Für jemand wie mich den das 0 interessiert und der da auch kein Geld reinsteckt ist so ne Zukunft natürlich auch ziemlich trostlos aber ich glaube kaum das uns dieses Geschäftsmodell komplett überrennen wird... (hoffe ich zumindest...)
      • Von PingPong PC-Selbstbauer(in)
        etz wird mir auch klar warum herr cevat yerli sagt das crytek auf free-to-play umsteigen will
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Deutsche Zocker kaufen für 145 Millionen Euro Ingame-Items für Free-to-Play-Titel
Free-to-Play-Titel können auch in Deutschland einen florierenden Handel mit Ingame-Items vorweisen, aktuelle Zahlen prognostizieren deutliches Wachstumspotenzial. Laut den Informationen leiden darunter "klassische" Modelle mit Abo-Bezahlung.
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01.08.2012
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