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Games World
      • Von Mischl Kabelverknoter(in)
        "Weniger ist manchmal mehr" - Dieses oft zitierte und genau so oft zutreffende Sprüchlein trifft ganz genau meine Meinung dazu. Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen wie sehr mich diese allumgreifende Online-Auslegung stört.
        Zocken zocken & zocken ... für höhere Ränge, bessere Statistiken, bessere Waffen, mehr Skills usw.
        Ich persönlich habe das mit BF2 und teilweise mit der darauf aufbauenden Modifikation Forgotten Hope 2 hinter mir. In BF2 stirbst du die ersten Spielstunden am laufenden Band, danach spielt man die nächsten Stunden für die erste freischaltbare Waffe und danach für die nächsten Waffen/ Ränge/ Medaillen/ Stats.
        In Forgotten Hope 2 haben zwar alle gleiche Waffenarsenal (deshalb war es für lange Zeit mein Favorit), gleichzeitig wird man da mit Medaillen/ Rängen/ Statistiken bei der Stange gehalten.

        Mein Fazit: Nach der kurzen Freude über ein Rank-Up kommt schnell die Ernüchterung über die verspielte Zeit (... und trotzdem keine Ende in Sicht).

        Und diese Jagd nach immer mehr von diesem Digital-Content sehe ich eher kritisch. Die Freude am Spiel rückt schnell in den Hintergrund. Ständiges Spielen wird immer mehr zu Pflicht, da man sonst ins Hintertreffen gerät und den Anschluss verliert. Gleiches gilt auch für diese "Bau dir dein Königsreich"-Titel (sicher bekannt aus der Pro7 Werbung) oder Titel wie "World of Tanks". Ohne entsprechende Spielzeit ist man raus aus dem Rennen (und das möchte man ja, denn man hat ja schon "so viel geschafft".)

        Richtig spannend wird das ganze wenn man die Verbesserungen noch schneller für einen kleinen Betrag kaufen kann. Eine neue Rüstung für ... puuuh, schlag mich tot... 3€.

        Und das Resümee: Lustiger Weise ist das alles nicht zugänglich wenn's Probleme mit dem Server gibt oder noch einfacher (wie vor kurzem bei mir) ... einfach mal zu Hause ein Stromausfall ist. Auf die unterste Stufe heruntergebrochen, also am Fundament angekommen, wird einem klar, dass man Geld und Zeit für 0-en und 1-en investiert, die nebenbei auch nicht physisch existent sind.

        Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Ich zocke immer noch gerne online. Eine Runde "Capture the Flag" mit einem guten Team in egal welchem Spiel ist eine feine Sache. Der Spaß am Spiel ist hier der Zweck. Doch meiner Meinung nach schaffen es genau die oben aufgeführten "Belohnungssysteme" diesen zu mindern. Denn durch sie wird das spaßbringende Spielen nur noch Mittel zum Zweck. Das ist meiner Meinung nach sehr schade.

        Deshalb kämpfe ich mich z.Z. durch die Singleplayer-Missionen von Call of Duty 1, Medal of Honor Allied Assault, Hidden and Dangerous 2, RT...hats-C-hi (Gesundheit)...W, Brothers in Arms Road to Hill 30 ... begleite Tommy Angelo in seinem bewegten Leben durch Lost Heaven (Mafia) ... klemm mich hinters Steuer meiner Bf 109 in IL2 1946 ... oder führe meine Truppen in Cossacks - Back to War in die Schlacht.

        Und alles ohne Onlineranglisten, aber massig Spaß am Spiel selbst. Eine gute Story macht eine Rangliste als "Zeithascher" vollkommen überflüssig, denn sie fesselt durch sich selbst .

        Nach dieser langen Ausführung würde ich natürlich gerne wissen wie ihr das seht.

        Bin ich einfach der Sache entwachsen?
        Hat jemand die selbe Überlegung angestellt?
        ...

        Es grüßt ganz nett der Mischl
      • Von Onkeldieter PC-Selbstbauer(in)
        Ich denke es gibt einfach verschiedene Spielertypen.
        Ich hatte damals von Cod1-4 alle Teile und habe bis heute noch keinen Singleplayer angespielt,genauso bei bf3.
        Wenn ich überlege wieviele Stunden ich im multiplayer verbracht habe....
        Selbst wenn es kostenpflichtige dlcs gibt ala bf3.wenn man da die euros in Spielstunden umrechnet kann dort wohl kein sp-Game mithalten.
        Ich denke gerade in der heutigen Zeit wo alles mehr und mehr vernetzt wird oder ist, spielt man auch mehr zusammen als allein im kämmerchen.
        Was damals bei uns die LANs waren ist heute online,wobei wir damals vor 15 Jahren auch mehr sp gezockt haben wie heute - ich finds besser so wie es jetzt ist!
      • Von Schokomonster Freizeitschrauber(in)
        Es gibt für mich genau 2 Spieleserien wo mich der MP interresiert bei allen andren wird der nicht mal nur kurz angetestet.
      • Von fac3l3ss Volt-Modder(in)
        Zitat von ΔΣΛ
        Geldgeile EA-Saftsäcke
        Wenn es nur mehr Online Multiplayer Spiele gibt, bin ich Offiziell kein Kunde mehr !
        Ich weiche jetzt schon auf ältere Spiele aus die mit der Zeit verbessert wurden, um keinen Online-Mist dabei zu haben, wo der Einzelspieler das beste war/ist.
        "Geldgeil"? Die wollen doch kein Geld wenn die solch schlechte Spiele verkaufen?

        Mein aktuellen Lieblingsspiele sind The Binding of Isaac und TES V, beide haben keinen Multiplayer.

        MfG
        fac3l3ss
      • Von Angie2012 Komplett-PC-Käufer(in)
        Wen ihr mich fragt ist die GANZE SpieleIndustrie sowiso voll für im ArSc.....!!!!!!!

        DIE SPIELE in der Heutigen Zeit werden gar nich mehr mit Energie, Liebe , Inovationen entwickelt.

        Alle wollen ja nur noch Multiplayer , ja ja ja schon Verstanden.

        UND Dann wird eh NUR NOCH KRÄFTIG GECHEATET UND KEINE EntwicklerSAU unternimmt was dagegen. !!!!!!!

        Ich krame mal meine alten guten Singleplayer Games hervor
        ( Medal of Honor Allied Assault, Dead Space , Rtcw, Half-Life 2 , Doom , Stalker, Mirrors Edge )
        Die Liste ist Lang.........
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Spiele
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07.09.2012
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