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Games World
      • Von cryon1c BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von da brew
        In wiefern frisst denn Steam alles auf?

        Es liegt im allgemeinen immer noch in der Hand des Publishers, ob er sein Spiel Steam-exklusiv vertreiben will. Und wenn es dann bei Steam gesperrt wird, muss er sich halt was anderes überlegen...
        Steam ist zur Pflichtplattform für Spiele geworden. Ohne läuft nicht viel und die Alternativen zum Steam, die wenigstens einige Spiele drin haben, sind die Pest.
        Natürlich liegt es beim Publisher, aber da Steam aktuell praktisch eine Monopolstellung hat, entscheiden sich praktisch alle Publisher für Steam only release - selbst wenn man das Spiel woanders kauft (retail), muss es über Steam aktiviert werden.

        Ich habe nichts gegen Steam, es ist eine gute Plattform. Da sie aber eine solche extreme Größe erreicht hat, muss die Plattform so weit wie es geht neutral bleiben und kann nicht einfach sagen - Nö, das wollen wir hier aber nicht!
        Denn dafür wird es einen Shitstorm geben und zwar deftig.

        Hoffentlich kommt das Spiel hier raus, ab 18 natürlich. Die Leute sollten selbst die Wahl haben was sie unterstützen und was nicht - wenn das Spiel keinem gefällt, wird es auch nicht gekauft. Aber man sollte nicht für andere entscheiden.
      • Von da brew Freizeitschrauber(in)
        Zitat von cryon1c
        Steam ist aber nicht einfach nur ein Shop unter vielen. Steam ist mittlerweile zu DER Plattform angewachsen, die alles andere auffrisst http://extreme.pcgameshar...%20sm_B-%29.gif
        Sie haben für verdammt viele Spiele die Monopolstellung, also mit "einfach woanders besorgen" is da nicht mehr, wenn das Spiel an den Steam-Account gebunden ist und in DE z.B. verboten, dann kommt man da auf dem Weg nicht mehr ran.
        In wiefern frisst denn Steam alles auf?

        Es liegt im allgemeinen immer noch in der Hand des Publishers, ob er sein Spiel Steam-exklusiv vertreiben will. Und wenn es dann bei Steam gesperrt wird, muss er sich halt was anderes überlegen...
      • Von Scathach86 F@H-Team-Member (m/w)
        Zitat von cryon1c
        Steam ist aber nicht einfach nur ein Shop unter vielen. Steam ist mittlerweile zu DER Plattform angewachsen, die alles andere auffrisst
        Sie haben für verdammt viele Spiele die Monopolstellung, also mit "einfach woanders besorgen" is da nicht mehr, wenn das Spiel an den Steam-Account gebunden ist und in DE z.B. verboten, dann kommt man da auf dem Weg nicht mehr ran.
        Die Leute werden sich das im Netz saugen oder im Ausland bestellen wenns ausserhalb vom Steam aktivierbar ist.

        Ich finde das Spiel weder bedenklich noch zu krank. In jedem Kino kriegt man mehr Blut und Gewalt zu sehen als da, und nein ich mache keinen Unterschied zwischen nur sehen oder selbst im Spiel steuern. Der Effekt ist der gleiche.

        Das Spiel ist nun mal da, wird es released - werden die Leute es auch spielen. Geht es nicht legal, wissen wir alle wie es gemacht wird.
        Und ehrlich, ab und an tut es auch mal gut einfach ein Game ohne Story und Quests einzuschalten und einfach mal alles umballern was da ist
        Ob man da einen Amokläufer, einen Schurken oder doch einen "guten" Kerl hat der sich fröhlich mit Erlaubniss von oben durchschnetzeln kann, ist auch egal.
        Und was hat die "Monopolstellung" damit zu tun, welche Ware ich ins Sortiment aufnehme? Gerade mit einer Monopolstellung wäre es sogar noch einfacher, denn ich hätte ja keine Konkurrenz.

        Hätte ein Spiel eine Steam-Accountbindung und würde bei Steam vor Release gesperrt werden, dann wäre die entsprechende Spieleschmiede in Zugzwang und müsste mit entsprechenden Änderungen am Programm dafür sorgen, dass es auch ohne Steam äuft, so einfach ist das.

        Wenn ich mich von einer Ware distanziere, dann ist es mir als Händler auch recht egal, wo der Kunde diese Ware dann herbekommt. Den Umsatz hab ich so oder so nicht. Sollte es von unseren Kompetenzweltmeistern bei der BPjM auf den Index geschickt werden hätte sich die Steam-Debatte eh erledigt und es bleibt denen, die es unbedingt zocken müssen nur der Weg übers Ausland bzw illegale Kanäle. Da wär Steam nur ein wenig schneller gewesen, wären sie ihrer Entscheidung treu geblieben.
      • Von cryon1c BIOS-Overclocker(in)
        Steam ist aber nicht einfach nur ein Shop unter vielen. Steam ist mittlerweile zu DER Plattform angewachsen, die alles andere auffrisst
        Sie haben für verdammt viele Spiele die Monopolstellung, also mit "einfach woanders besorgen" is da nicht mehr, wenn das Spiel an den Steam-Account gebunden ist und in DE z.B. verboten, dann kommt man da auf dem Weg nicht mehr ran.
        Die Leute werden sich das im Netz saugen oder im Ausland bestellen wenns ausserhalb vom Steam aktivierbar ist.

        Ich finde das Spiel weder bedenklich noch zu krank. In jedem Kino kriegt man mehr Blut und Gewalt zu sehen als da, und nein ich mache keinen Unterschied zwischen nur sehen oder selbst im Spiel steuern. Der Effekt ist der gleiche.

        Das Spiel ist nun mal da, wird es released - werden die Leute es auch spielen. Geht es nicht legal, wissen wir alle wie es gemacht wird.
        Und ehrlich, ab und an tut es auch mal gut einfach ein Game ohne Story und Quests einzuschalten und einfach mal alles umballern was da ist
        Ob man da einen Amokläufer, einen Schurken oder doch einen "guten" Kerl hat der sich fröhlich mit Erlaubniss von oben durchschnetzeln kann, ist auch egal.
      • Von Scathach86 F@H-Team-Member (m/w)
        Ich persönlich hab jetzt kein Interesse an Spielen wie Hatred, aber im Rahmen einer angemessenen Alterskontrolle (hab da mal was mit Ausweisnummer gesehen, oder via postIdent wie es die CBS bei deen 18+ Titeln macht als Beispiele) hätte ich keine Bedenken als Vertriebsplattform solche Spiele zu veröffentlichen.

        Der VOLLJÄHRIGE Kunde sollte im Normalfall schon genug Hirn haben, um zu wissen was er spielen will.

        Mit Zensur würde ich es allerdings nicht gleichsetzen, so wie es der Erstposter getan hat. Als Händler (Steam dient ja "nur" als Zugangsplattform), hab ich doch auch die Wahl zu entscheiden welche Produkte ich anbiete. Wenn ich der Meinung bin, dass mir die Produkte eines bestimmten Herstellers nicht gefallen, dann muss ich sie auch nicht ins Angebot aufnehmen. Wenn dann ein Kunde dieses Produkt unbedingt haben will, dann muss er es sich halt wo anders holen und ich als Händler mit dem verlorenen Umsatz leben. So einfach ist das ganze in meinen Augen.

        Hätte Valve im Fall von hatred eine nachvollziehbarere Erklärung abgegeben und wäre dann auch konsequent bei der Entscheidung geblieben hätte ich für meinen Teil eher Verständnis aufbringen können als in der jetzigen Situation. So erweckt es meiner Meinung nach nur den Anschein der Geldgeilheit.
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Spiele-Entwicklung
Hick-hack um Hatred: Sollten oder müssen Spieleplattformen wie Steam moderierend eingreifen? Das meinen die PCGH-Redakteure
Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "Hick-hack um Hatred: Sollten oder müssen Spieleplattformen wie Steam moderierend eingreifen?"
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20.12.2014
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