NanoSSD mit 64 GB auf 2 Zentimetern Länge liest mit bis zu 480 MB/s
Innodisk hat eine SSD gezeigt, die dem neuen μSSD-Standard entspricht. Das Laufwerk hat eine Kapazität von 64 Gigabyte und erreicht Leseraten von bis zu 480 MB/s. Der neue SSD-Standard wurde unter anderem für ultradünne Notebooks entwickelt. Die NanoSSD kommt mit einem Chip aus und benötigt daher keine Modulverbinder.
NanoSSD mit 64 GB auf 2 Zentimetern Länge liest mit bis zu 480 MB/s (2)
Mit einer NanoSSD hat der taiwanische Hersteller Innodisk eine SSD entwickelt, die dem neuen μSSD-Standard für Embedded-SSDs entspricht. Somit kann auf die sonst nötigen Modulverbinder verzichtet werden. Das ermöglicht das kleine Format von 16 x 20 x 2 Millimeter. Innodisk nutzt hierfür ein BGA-Gehäuse, in welchem die peripheren Komponenten zur Stromversorgung, Flash-Speicher und Controller untergebracht sind. Das Gewicht der SSD beträgt gerade einmal 1,5 Gramm kann aber dennoch Daten bis zu 64 Gigabyte speichern. Angeschlossen wird die SSD per SATA-3.0-Standard.
Durch eine Integration des DRAM-Caches in das Gehäuse erreicht die NanoSSD Schreib- und Leseraten die sich sehen lassen können. Die NanoSSD 3SE, welche über maximal 16 GB verfügt, werden Daten mit bis zu 175 MB/s geschrieben und mit bis zu 480 MB/s gelesen. Die MLC-Variante NanoSSD 3ME schreibt mit bis zu 90 MB/s. Innodisk hat die NanoSSDs nicht nur für den mobilen Markt, sondern vor allem für den industriellen Einsatz entwickelt. Die Betriebstemperatur liegt zwischen minus 40 Grad Celsius bis 85 Grad Celsius. Zudem wird der Militärstandard MIL-STD-810F/G erfüllt, der ein schnelles Löschen garantiert.
Per Kontrolle des Wear-Leveling über die Firmware will Innodisk die Lebensdauer der NanoSSD möglichst lange erhalten. Das Wear-Level soll auch über eine mitgelieferte Software angezeigt werden können um rechtzeitig vor einem Ausfall die entsprechenden Maßnahmen einleiten zu können. Die NanoSSDs von Innodisk sollen am 30. Mai offiziell vorgestellt werden. Ab wann die winzige SSD tatsächlich erhältlich sein wird ist noch nicht bekannt.
Quelle: Golem


Warum nicht genau das Selbe für eine Nano SSD auf dem Mainboard?
Dachte das liegt ganz allein an der Schnittstelle und warum kriegt man es nicht hin, dass diese dann auch Daten langfristig speichern, wie die normalen Chips auch?
Das liegt massiv an den Chips. Neben der maximalen Geschwindigkeit von rund 2 GB/s und Chip (auch schreibend) für normalen DDR3 sind vor allen Dingen die Latenzen von DRAM um Welten besser. Wenn du dich mit PC133 Geschwindigkeit und Latenzen von 10.000-100.000 Takten zwischen zwei Zugriffen anfreunden kannst (und dein Mainboard das unterstützt), könnte man ggf. ein SD-Flash-Modul bauen. Aber mehr ist nicht drin, denn DRAM wird nun einmal direkt angesteuert und d.h. der Speichercontroller erwartet dass Daten, die er eben zum Schreiben geschickt hat, beim nächsten Zugriff abrufbar sind. Das ist bei SSDs überhaupt nicht möglich, denn die heute hohen Schreibgeschwindigkeiten werden samt und sonders über Caching-Strategien erreicht (bei Sandforce sehr kleine Caches gepaart mir einer Komprimierung, die aber auch ihre Zeit dauert). Die SSD kann so sehr viel schneller neue Daten annehmen, aber bis tatsächlich etwas auf dem Flash-Chip ist, dürfte es fast genauso lange dauern, wie zu Anfang der Entwicklung.
Und lesend sind die Eckdaten auch nicht gerade superspannend: 480 MHz effektive Geschwindigkeit (wenn man acht dieser Chips nimmt) hätten zu Athlon XP Zeiten beeindruckend, aber nicht in Kombination mit 6000-6000-6000er Timings.
480MB/s ist schon ein beachtlicher Wert für ein so winziges ding :daumen; Ein paar davon hätte ich echt gerne am besten gleich aufgelötet oder als Riegel wie bei den RAMs, man spart sich eine Menge Platz im Gehäuse.
Ja aber die Geschwindigkeit ist doch nicht nur wegen der Chips soviel anders, oder etwa doch?
Dachte das liegt ganz allein an der Schnittstelle und warum kriegt man es nicht hin, dass diese dann auch Daten langfristig speichern, wie die normalen Chips auch?
Ich mein RAM hat doch einfach gesehen auch nur einfach einen passenden Steckplatz und die dazugehörenden Bahnen.
Warum nicht genau das Selbe für eine Nano SSD auf dem Mainboard?
Wo auch meine Frage wäre, warum wird RAM soviel schneller angesprochen als eine SSD auf dem SATA Port?
Ja direkt über die CPU blabla ich weiß aber...Kann man die selbe Technik nicht in einem extra dafür entwickelten Anschluss nutzen?
Die Schreib/Leseraten von Arbeitsspeicher werden ja nicht nur durch die Anbindung erzielt. Es handelt sich um komplett andere Chips. Diese sind zwar extrem schnell, haben im Gegensatz zu SSDs aber den riesigen Nachteil, dass alle Daten gelöscht werden, sobald man die Stromzufuhr unterbricht. Sicherlich wäre es technisch möglich, SSDs wie Arbeitsspeicher an ein Board anzubinden. Das Ergebnis wäre aber sicherlich (noch) nicht viel besser als an einem SATA oder PCIe-Anschluss.
Könnte man nicht eine Nano SSD als fixen extra flash RAM Speicher auf das Mainboard integrieren, so dass sie so die gleichen Schreib und Lesegeschwindigkeiten wie der verbaute Arbeitsspeicher besitzt?
Ich mein RAM hat doch einfach gesehen auch nur einfach einen passenden Steckplatz und die dazugehörenden Bahnen.
Warum nicht genau das Selbe für eine Nano SSD auf dem Mainboard?
Wo auch meine Frage wäre, warum wird RAM soviel schneller angesprochen als eine SSD auf dem SATA Port?
Ja direkt über die CPU blabla ich weiß aber...Kann man die selbe Technik nicht in einem extra dafür entwickelten Anschluss nutzen?