So führt PCGH "Benchmarks" bei Lautsprechern, Headsets und Kopfhörer durch - Klang und Musik analysiert
Nicht nur Grafikkarten, SSDs und CPUs müssen sich in unseren Print- wie Online-Reviews Benchmarks stellen, auch Sound-Equipment muss einige harte Tests über sich ergehen lassen. Für die Wertungskriteren Klang und Musik nutzen wir hochqualitative Musikstücke, die zu den aufwendigsten und saubersten Produktionen gehören und auch sehr gute Sound-Hardware fordern. Eine Übersicht.
Wir überarbeiten momentan unseren Testablauf zum Thema Sound, eine überarbeitete Testtabelle für Lautsprecher-Systeme finden Sie bereits in der aktuellen Ausgabe 01/2014. Zuerst konzentrieren wir uns auf die besonders abstrakt wirkenden und daher komplexen und Wertungskriterien "Klang" und "Musik". Diese verdienen einen besonders ausführlichen Artikel. In Kürze folgen dann die Kriterien für Spiele sowie Film. Beachten Sie bitte, dass wir keinen Hi-Fi-Anspruch stellen, deshalb keine Analyse-Hardware verwenden und die Musik zudem aus unserem privaten Besitz stammt, die Auswahl daher begrenzt ist.
Klangbewertung nicht einfach
Klang adäquat zu bewerten, ist in vielen Fällen ein schwieriges Unterfangen: Das Empfinden ist hochgradig subjektiv, Musikproduktionen gerade im Mainstream tricksen mit Abmischtechniken, um die Songs für das menschliche Gehör auffälliger zu machen: Da das Ohr auf laute Geräusche reagiert, werden leise Töne einfach angehoben. Diesen Effekt kennt jeder etwa aus der Fernsehwerbung, die wesentlich lauter als der Film davor wirkt. Dabei wurden eigentlich nur mithilfe von Dynamik-Kompression die lauten Töne erst etwas leiser gemacht, die leiseren daran angepasst und das Ganze dann wieder auf den maximal möglichen Pegel angehoben. Der Nachteil der Methode ist, dass die meisten Nuancen völlig untergehen. In den letzten Jahren wurde diese Methode auch bei der Musikproduktion verwendet, die entstandenen Stücke klingen deutlich lauter, aber auch wesentlich langweiliger und zu allem Überfluss oft auch noch unsauber. Dynamik und Details verschwinden in der Masse. Lautsprecher brauchen aus diesem Grund auch weitaus weniger Feinheiten aus den Songs herausarbeiten, günstige Systeme können deswegen quasi "schummeln". Für einen Sound-Check sind Songs mit starker Loudness-Charakteristik daher nur schlecht zu gebrauchen. Stücke aufzutreiben, die eine Anlage auch wirklich fordern, benötigen neben einiger Recherche auch Aufmerksamkeit und eine Hintenanstellung des eigenen Musikgeschmacks. Wir sind jedoch zuversichtlich, dieses Problem mit unserer Song-Auswahl gut gelöst zu haben.
Loudness-Charakteristik bei Metallica
Aufdeckung gröberer Schwächen im Frequenz-Band
Um größere Schwächen des getesteten Geräts aufzudecken, nutzen wir einen Sinus-Generator. Es gibt sehr brauchbare Freeware-Programme, darunter SweepGen und Audacity, mit denen ein logarithmischer Sinuston erzeugt werden kann. Wollen Sie den Test nachstellen, gilt es den sogenannten Fletcher-Munson-Effekt zu beachten: Bestimmte Frequenzen, besonders die in den oberen Mitten, in der sich ein Großteil der menschlichen Stimme wiederfindet, werden lauter wahrgenommen als sie tatsächlich sind. Dies betrifft einen relativ breiten Teil des Frequenzbands und ist normal. Ignorieren Sie diesen Effekt und achten Sie stattdessen auf starke, lokale Abweichungen in der Lautheit.
Unsere Musik-Benchmarks
Die von uns von Hand ausgesuchten Musikstücke sind allesamt aufwendig und sauber produzierte Titel und fordern mit hoher Dynamik, feinsten Details, hoher Stereo-Seperation und einem anspruchsvollem Frequenzband auch hochwertige Anlagen. Tatsächlich ist ein sehr gutes Setup Voraussetzung, um die Stücke adäquat zu genießen. Dies erlaubt und erleichtert aber auch, Schwächen bei der Wiedergabe zu entlarven und aufzuzeigen. Soweit möglich, verlinken wir die Titel, damit Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen können. Beachten Sie bitte, dass die Qualität sowohl auf Amazon, besonders jedoch bei Youtube-Videos, deutlich schlechter ist als das von uns verwendete Material. Unsere Aufnahmen stammen größtenteils direkt von CD und wurden zwecks einfacherer Verwendung in das verlustfreie FLAC-Format konvertiert. Einige Aufnahmen wurden auch in digitaler Form bezogen und liegen im MP3-Format vor. Kopfhörer und Lautsprecher werden mit Asus-USB-Flagschiff, der Essence One bespielt, Headsets testen wir zusätzlich mit Onboard-Sound und falls vorhanden mit integrierter USB-Soundkarte. Lautsprecher testen wir in unserem schalloptimierten Tonstudio sowie einem alltäglichen Desktop-Aufbau.
David Munyon – Four Wild Horses
David Munyon wird einigen Musikfreunden wohl ein Begriff sein. Ebenso das Deutsche Label Stockfisch (in-akustik). Diese sehr saubere, außerordentlich gut produzierte Aufnahme zeichnet sich durch wundervoll lebensechten Gesang und eine sehr hohe Dynamik aus. Der Klang ist mit gutem Equipment fantastisch. Gibt es dort jedoch Schwächen, werden diese gnadenlos aufgedeckt. Klingen die Mitten nicht genau wie sie sollen, verfärbt der Gesang; eine Bassbetonung wird durch Dröhnen aufgedeckt und unsauber spielende Lautsprecher schlucken die vielen kleinen Details.
Allan Taylor – Colour to the Moon
Ebenfalls aus dem Hause Stockfisch stammt diese brillant produzierte Aufnahme. Feinste Details, Gitarrenklänge zum Niederknien und Taylors wundervoll warme Stimme zeichnen diesen Song aus. Sauberster Stereo-Sound zeigt außerdem deutlich eventuelle Schwächen bei der Seperation auf.
Chris Jones - Thank You
Nochmal Stockfisch und wieder eine absolut fantastische Aufnahme. Hier machen gute Lautsprecher richtig Freude. Und schlechtes Equipment eine Farce aus dem wundervollen Song. Handwerklich top, fantastisch gesungen, (selbst-)kritisch bis in den Tod und perfekt produziert. Unbedingt anhören.
Kari Bremnes - A Riddle Besides Another Riddle
Lassen wir mal die Damen zu Wort kommen: Das englischsprachige Album der norwegischen Künstlerin Kari Bremnes wurde unter dem Label Kirkelig Kulturverksted veröffentlicht und kann sicher in den sehr hochwertigen Audio-Bereich eingeordnet werden, die Produktion ist klasse! Leise, smoothe Töne, kombiniert mit Karis variantenreicher Stimme ergeben ein eindrückliches Hörergebnis.
Rebbecca Pidgeon - The Raven
Das unter dem Label Chesky (in-akustik) produzierte Album der gebürtigen Schottin spielt mit vielen verschiedenen Musikstilen und kombiniert etwa keltisch gefärbten Folk mit einer Bluesnote. Qualitativ gibt es hier absolut nichts zu meckern: Der Klang ist herausragend, die Stimme glockenhell und frei. Unterlegt wird sie von klaren, dezenten Klavier- und Streichereinsätzen. Stimmen Mitten und Höhen der getesteten Hardware nicht, verliert der Sound dramatisch an Qualtät. Die Youtube-Kompression fällt hier besonders negativ auf.
Daddy Deep – Sexy M.F. Bass Freakout
Der eher unbekannte Deutsche Bassist lässt die dicken Saiten flirren. Nomen est Omen, Daddy Deep lässt den Bass weit in den Keller wandern. Tiefbass? Oh ja! Brummige Subwoofer kommen zudem mit dem flinken Oberbass schlecht zurecht. Das Album ist sehr gut produziert und bietet viel musikalische Abwechslung. Audio-Freunde sollten sich den Geheimtipp einmal zu Gemüte führen. Professor Ship wurde unter dem Label Bmg Aris (Sony Music) veröffentlicht.
Dire Straights - Brothers in Arms (remastered)
Der Hi-Fi-Klassiker. Wer schon einmal Zwecks Lautsprecherkauf und/oder -beratung in einem Fachgeschäft gewesen ist, hat mit einiger Wahrscheinlichkeit diesen Song vorgespielt bekommen. Saubere Produktion, gehört beinahe aus Tradition in einen Sound-Check. Veröffentlicht wurde die CD von Vertigo (Universal).
Tool – Lateralus
Klanglich feine, gut produzierte Metal/Rock-Alben, gibt es das überhaupt? Der Aufwand bei der Produktion ist extrem hoch, Vertreter dieser Spezies ausgesprochen selten und schwierig zu finden. Das Album Lateralus von Tool gehört jedoch dazu. Hohe Dynamik, saubere Instrumententrennung, viele Details und eine gute Stereo-Seperation machen den von uns gewählten und namensgebenden Song Lateralus zu einem Genuss. Auf einer guten Anlage. Schlechtes Equipment macht aus dem Track einen undifferenzierten Brei.
Ayreon - Dawn of a Million Souls
Fragt man nach audiophilem Metal gibt es wahrscheinlich nur zwei valide Antworten: Gibt es nicht oder Ayreon. Ayreon ist ein Musikproject um den Niederländer Arjen Lucassen. Er schreibt seine Songs meist über viele Jahre, sortiert sie und erzählt mit ihnen auf den Alben eine Geschichte. Zur Unterstützung holt er sich bekannte Metaller-Größen und -Sänger und spielt die sehr dynamischen, detailreichen und abwechslungsreichen Songs gemeinsam mit ihnen ein. Das zweigeteilte Album The Universal Migrator wurde unter den Labeln Insideoutmusic (Universal) bzw. Transmission Records (Alive) veröffentlicht und ist in der Special Edition als Doppel-CD erhältlich (Century Media Records Ltd).
Manowar - Metal Warriors
Sauber produziertes, grundehrliches Metal-Album oder Metal in Reinstform. Sicher nicht audiophil, aber als Benchmark wunderbar zu verwenden. Trockene, natürlich klingende Drums ohne Bass-Obesität, simple, aber treibende Gitarren-Riffs und cleaner, unverzerrter Gesang. Leute, so geht das,.
Ray Brown & Laurindo Almeida - Mondscheinsonate Round About Midnight
Das Jazzstück Round About Midnight kombiniert mit Mozarts Mondscheinsonate gespielt von einem US-Amerikanischen Bassisten und einem Brasilianischen Gitarristen, WTF?! Was erst einmal den Eindruck einer unter Drogeneinfluss entstandenen Idee klingt, hört sich bald phänomenal gut an. Die 1981 in Deutschland entstandene und unter dem Label Jeton (Bell Musik) veröffentlichte Aufnahme klingt unglaublich lebendig. Man kann sogar die Bewegungen der Musiker hören! Ray Brown stöhnt während dem Spielen in der intimen Umarmung seines Basses mit seinem Instrument im Chor, glorreich. Die Gitarre umgarnt währendessen neckisch das Fundament. Schlechtes Sound-Equipment schluckt viele dieser Details, von der Lebendigkeit bleibt wenig übrig. Einige Bassanteile bringen zudem selbst große Subwoofer oder Standboxen in Bredoullie. Miese Youtube-Qualität.
Infected Mushroom - IM the Supervisor
Fantastisch produziertes Psy-Trance/Goa-Album. Der Song traktiert die Boxen mit flotten Kickbass-Attacken, schlechte Subwoofer oder Boxen streichen hier reihenweise die Segel. Im elektronischen Bereich gibt es -trotz leider vorhanden (und im Vergleich gut hörbaren) Loudness-Charakteristik- nicht viele Interpreten und Produktionen, die hier mithalten können. Veröffentlicht wurde die Scheibe unter dem Label Cleopatra (H'ART).
Electrypnose - Funny Faces
Der funkige Sound des globetrottenden Schweizers Vince Lebarde ist sicherlich nicht nach jedermanns Geschmack. Sehr gut produziert und detailreich ist er aber in jedem Fall. Besonders die spacigen Stereo-Klänge fallen hier auf. Das Label Pid veröffentlichte die als Import erhältliche CD.
Trentemøller - Evil Dub
Der unter dem Label Poker Flat (rough trade) veröffentlichte Silberling zeichnet sich durch düsteren, minimalistischen und sehr experimentellen Sound aus. Der Däne wurde durch Remixes von den Petshop Boys und Röyksopp bekannt. Der klasse produzierte und musikalisch interessante Track wird von einem trägen, abgrundtiefen Beat untermalt, der überforderte Tieftöner keuchend kollabieren lässt.
Ruhrpott AG - Kopfsteinpflaster
Gut produzierter Rap/HipHop hat Seltenheitsfaktor. Die unter dem Label Put Da Nee (EFA) veröffentliche CD der Ruhrpott AG (RAG) ist dann auch mittlerweile ein Sammlerstück. Allerdings ist das Album auch günstig als MP3-Download zu ergattern. Das Album zählt zurecht in der Szene als Ausnahmestück. Keine Basskompression, feine Samples, Stereo-Effekte, durchdachte Texte. Hier stimmt einfach alles.
Amewu - Training Day
Nicht auf dem gleichen Niveau wie RAG, aber gut produziert, dynamisch und recht detailliert, der flotte Rap tendiert mit schlechten Lautsprechern dazu, sich in ein schwer verständliches Gebrabbel zu verwandeln. Das Label Edit Ent. veröffentlichte die interessante CD.
DJ Shadow - Building Steam With A Grain of Salt
Absolut brillanter Experimental-HipHop mit vielen verschiedenen Klangeinflüssen. Das Album Endtroducing gilt zurecht als Meilenstein. Sauber produziert und ausschließlich mit Samples von Vinyl kreiert, ist das gesamte Album ein besonderer Höreindruck. DJ Shadow bekam dafür neben vielen anderen Auszeichnungen einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Der Track Building Steam With A Grain of Salt ist dem einen oder anderem eventuell aus Splinter Cell: Conviction bekannt. Die vielen kleinen (gewollten) Unsauberkeiten der analogen Samples, die Dynamik und der beträchtliche Detailgrad kommen erst auf guten Setups voll zur Geltung. Veröffentlich wurde dieses Meisterstück unter dem Label A & M Records (Universal).
Herbert von Karajan - Beethoven, Triple Concerto for Violin, Cello & Piano in C Major, Op.56, Rondo All Polacca
Brillante Musiker, namhafte Komponisten, EMI-Records. Zur Qualität der Aufnahme braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Das Stück klingt geradeheraus, unverfälscht und sauber, strotzt vor Details, kleinen Finessen und entlarvt eine verfärbte Klangwiedergabe, wie es nur klassische Musik kann. Die CD ist ein US-Import und relativ häufig vergriffen, kann mit etwas Glück aber günstig aufgetrieben werden.
Zacharias, Christian - Sonate für Cembalo g-moll K 450, Klavier (Hybrid SACD)
Mit diesen fantastisch klingenden Klaverstücken fällt es leicht, Verfärbungen aufzudecken. Schnelles, sauberes Ansprechen der Lautsprecher ist ebenso gefragt. Der leichte, beschwingte Sound kann definitiv auch Menschen zusagen, die mit Klassik ansonsten eher wenig am Hut haben, wir sprechen hier aus eigener Erfahrung. Die Hybrid-Super-Audio-CD läuft auch in einem normalen CD-Player ist momentan günstiger zu erstehen als die reguläre CD. Beide sind unter dem Label Mdg (New Arts International) erschienen.
Wie bereits oben erwähnt: Dieser Artikel behandelt nur die Bereiche Klang und Musik - ein Artikel zu den Themen Spiele sowie Film. folgt.

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Ne mal ernsthaft....ich weiß was du meinst.Ihr müßt ja verständlicherweise Prioritäten setzen. 
Und MP3s sind (meistens) unwesentlich günstiger als die CD.
Bei diesen vorgeschlagenen Aufnahmen sind die Abmischungen sehr sauber und differenziert und man kann die einzelnen Sounds und Instrumente,bzw Stimmen sehr gut voneinander wahrnehmen. Der Frequenzgang ist bei allen sehr breitbandig und geht oft von 30Hz bis 18-20kHzoder höher. (Bevor einer meckert...ja,ich weiß, daß man 18-20kHz nicht als einzelne Frequenz hört,aber man hört im Mix ob die fehlen,es fehlt eine gewisse Brillianz).
Außerdem deckt man mit den Vorschlägen Schwächen bei der Digital/Analog Wandlung sehr schnell auf.
Ich kann foobar als Player empfehlen,da dieser schöne Analyzer hat,und kann zB. auch SACD und DVD-A Images abspielen.
1.Stilmäßig sind Diana Krall und Norah Jones akkustischer Jazz und würde ich in die Reihe von Kari Bremn/Rebecca Pigeon stellen. Dazu zB tolle akkustische (Kontra) Bässe und Piano.
2.Pink Floyd,muß man wohl wenig zu sagen,bei dieser SACD hört man sowohl im Stereo als auch im Surround Stimmensamples im Hintergrund sehr präzise,die Sounds wandern teilweise durch den Raum,die Dynamik ist klasse und es ist eins der prägendsten Gitarren/Rock Alben ever. Und zB die Stimmgewalt der Sängerin bei "The Great Gig In The Sky" macht mir immer noch ne Gänsehaut,die Uhren bei "Time",da schepperts schnell bei schlechten Hochtönern.
Der Quadrophonieansatz aus den 70ern hats in den Surround von heute geschafft.Das Album und Pink Floyd waren ihrer Zeit weit vorraus.
3.Kraftwerk,Björk und Depeche Mode sind (für mich) im elektronischen Bereich mit eine der besten Abmischungen.Digitale (Kraftwerk und Björk) und analoge Sounds (Kraftwerk,besonders die "alte" Depeche Mode). Björk und Kraftwerk haben tolle Subbässe und bei Björk sinds auch zB. die Klicksounds und die Mischung mit klassischen Instrumenten,die das ganze interessant machen. Bei Björk und Depeche Mode wird im Surround auch viel mit Stimmen rechts ,links,hinten gespielt.Die Spuren sind anders/räumlicher aufgeteilt,und man sitzt "mittendrin".Gerade AV Systeme mit Schwerpunkt Film geht hier vom Frequenzgang bei den Satellitenlautsprechern schnell die Puste aus und werden matschig/unpräzise.Das Kraftwerk Konzert ist eh ein Multimediaerlebnis,und Kraftwerk sind die "Godfather" of Electronic,und immer noch voll auf der Höhe ihrer Zeit. zB. Jetzt bei ihren 3D Konzerten wird mit neuer Surroundtontechnik gearbeitet (Wellenfeldsysnthese).D.H. es gibt keine hörpositionsbedingte Auslöschung oder Verstärkung von Schallwellen,wie bei 5.1/7.1 Systemen. Wen es interessiert: Kraftwerk: Wellenfeldsynthese in der Kunstsammlung NRW - YouTube
4.Dead Can Dance(World/Mittelalter/Gothic),Azam Ali (arabisch/World) und Lorrena McKennitt(Celtic/World). Musik mit akkustischen Instrumenten,Drums und wunderbaren (hohen) vielseitigen Stimmen.
Dead Can Dance-Toward Within und Loreena McKennit-Night from The Alhambra sind für mich fantastische Liveaufnahmen.
5.Die Hi-Fidelity Dub 1 ist eine elektronische Dub und Downbeat Compilation,tolle Beats,Subbässe. Bei den Bässen und Höhen und gewollten Verzerrungen kommt schlechtes Equipment schnell an seine Grenzen.
6. Die Porcupine Tree ist ein großartiges progressives Alternative Rock Album,vielseitig vom Stil und der akkustischen und elektrischen Instrumentierung,die Stimme (im Center) sehr präzise.Deckt Schwächen eines Centers schnell auf. Das Spiel mit der Spuren Aufteilung und der Raumakkustik ist vorbildlich.
Leider sind die meisten Surround Musik Abmischungen nur Stereo-Upmixes. Da macht mancher AV Receiver bessere Surroundemulationen aus nem Stereosignal.Bei den von mir genannten habt ihr das nicht.
Solltet ihr einzelne Alben/Titel haben wollen,kann ich mich gerne mal ransetzen und welche raussuchen,bzw euch zukommen lassen.Einfach melden
Ich finde jedoch,wer Akkustikequipment testet,muß das für sich auch mit der Musik machen. Hinsetzen und in Ruhe zuhören.
Gute Alben/Musik sind für mich wie Filme. Das geht nicht nebenbei,und man schaut sich ja auch nicht nur den Anfang eines Films an,weil der so toll ist,und macht dann den nächsten an. Gerade wenn man nicht soviel musikalische Erfahrung hat,dann muß man sich das auch etwas erarbeiten,und kann/muß dann persönliche Schwerpunkte setzen.Was der eine gut findet,muß nicht für den anderen gelten.Man kann nur Vorschläge machen.Das geht nicht von heute auf morgen,und Neugier und Offenheit für neue Musik ist da grundlegend.Ich kenn das persönlich aus jahrelanger Erfahrung aus der Ton- und Studiotechnik.Es gibt zwar technische Aspekte die für alle gelten,aber das Hören ist individuell.
Auf jedenfall würde ich euch zum testen/messen von komprimierten Verfahren (zB. mp3) abraten. Kauft lieber dann gebraucht eine CD oder besseres,als eine mp3.
Platzgründe und die Kosten für Datenspeicher könnens doch heute wohl nicht mehr sein. Ich mach von meinen Bild+Tonträgern gleich ein Image oder wav/dts,etc. Dateien und speicher die auf meinem Homeserver.Das schont auch die Bild/Tonträger
MP3 kommt mir nur noch auf den ipod oder ins Autoradio (dann aber am besten 192-320kbs) oder zum austauschen,und mal reinhören. Als Onlineradio gehts auch noch,oder es ist eine Rarität,die ich erstmal anders nicht bekomme.
Gefällt mir etwas, hol ich mir das neu oder gebraucht als ne CD o.ä.
Warum soll ich schlechter die Musik genießen, als es mir möglich ist mit meinem Equipment
Dann könnte man auch mal Zielwertsvergleiche machen, aber leider hat ja irgendwie jede Anlage ihre Macken...
Man braucht nicht nur eine hochwertige Referenz (bzw. das wäre noch einfach, denn die braucht man für mittelprächtige Messugnen nur 1-2 mal im Jahr zur Kalibrierung), man braucht vor allem ein hochwertiges Messsystem und einen Messraum (Boxen) bzw. -kopf (Kopfhöhrer). Und das kostet leider und ist für nichts anderes von nutzem - für ein Hardwaremagazin, das mit einer Marktübersicht im Jahr schon so ziemlich alle Neuerscheinungen des Zielgebietes abgedeckt hätte, eine recht große Investition.
Ruyvens Andeutung nach einer reinen Stimme kann eine Opernstimme, egal welcher Kategorie/Stimmlage, erfüllen!
Enya - (1991) Shepherd Moons - 10 Marble Halls - YouTube
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Danke für's Feedback und die Anspieltipps. Werd gleich mal reinhören und schauen was noch gut zu den Benches passt
Danke übrigens, dass ihr mich auf Ayreon gebracht habt. Höre mir das grade an. Klingt echt super!