Asus Xonar Essence STU: Externer High-End-Sound via USB

17
News Uli Hahn Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Asus hat die externe Soundkarte Xonar Essence STU angekündigt. Die Essence STU wird per USB an den PC angeschlossen und verfügt über einen Digital-zu-Analog-Konverter (DAC) von Texas Instruments. Die STU basiert auf den internen Audiolösungen ST und STX, welche den High-End-Bereich der Asus-Soundkarten bilden. Die STU bringt einen Kopfhörerverstärker mit und weist einen Rauschabstand von 120 Dezibel auf.

Mit der Asus Xonar Essence STU kommt nun eine High-End-Soundkarte als externe USB-Version auf den Markt. Die Essence ST- und STX-Varianten sind bereits als interne Soundkarten verfügbar. Die Karte weist einen Rauschabstand von 120 Dezibel auf (SNR). Den guten Wert erreicht die Karte durch das PCB-Layout, welches darauf ausgelegt ist die Störsignale der einzelnen Komponenten zu minieren.

Um ein möglichst exaktes Audiosignal zu produzieren, kommt ein Digital-zu-Audio-Konverter von Texas Instruments, der PCM1792A DAC, zum Einsatz. Der Kopfhörerverstärker stammt ebenfalls von Texas Intruments. Der TPA6120A2 hat eine Impedanz von 600 Ohm und kann somit auch anspruchsvollen High-End-Headphones genügen. Zudem werden Wima FKP2- und Nichigon Feingold-Kondensatoren eingesetzt, welche häufig im High-End-Audiobereich eingesetzt werden.

Die Kontrollen der Xonar Essence STU kommen ohne die Installation von Software aus. Man kann zwischen niedrigem und hohem Gain auswählen, um die Ausgabe an die Kopfhörer anzupassen - von 16-Ohm-In-Ear-Kopfhörern bis zu 600-Ohm-Kopfhörern. Die Karte verfügt über zwei Lautstärkeregler, welche Kopfhörer- und Standard-Ausgang unabhängig voneinander regeln. Die Ausgänge sind ein Stereo-RCA-Ausgang sowie eine 6,3-Millimeter-Klinke für die Kopfhörer. Zwei digitale Eingänge und ein analoger Aux-In vervollständigen die Anschlussmöglichkeiten.

Die Xonar Essence STU hat einen NS-LME49720 und einen NS-LM4562NA Operationsverstärker von Texas Instruments verbaut. Diese können allerdings, je nach Klangbedürfnis des Nutzers, getauscht werden. Die Karte verfügt zudem über einen Jumper, mit Hilfe dessen die Xonar Essence STU als Vorverstärker eingesetzt werden kann. Zurzeit ist die externe Soundkarte von Asus noch nicht im PCGH-Preisvergleich gelistet.

17
    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BlackNeo BIOS-Overclocker(in)
        Wenn die STU nur ne externe STX ist, ist sie aber definitiv zu teuer. Sie schaut zwar extrem edel aus, aber da würde ich lieber noch die ~40€ draufzahlen und die One nehmen, die ist afaik ja wirklich besser als die STX und hat sogar XLR-Ausgänge.

        Tja, eigentlich schade dass die STU so teuer ist, dann wirds bei mir halt doch ein Yulong U100.
      • Von BlackNeo BIOS-Overclocker(in)
        Wenn die STU nur ne externe STX ist, ist sie aber definitiv zu teuer. Sie schaut zwar extrem edel aus, aber da würde ich lieber noch die ~40€ draufzahlen und die One nehmen, die ist afaik ja wirklich besser als die STX und hat sogar XLR-Ausgänge.

        Tja, eigentlich schade dass die STU so teuer ist, dann wirds bei mir halt doch ein Yulong U100.
      • Von Gast20190124
        http://geizhals.de/asus-xonar-essence-stu-90yb007b-m0uc10-a943655.html

        ist jetzt auch preislich einzuordnen. Ganz schön saftig.

        Und auf der Webseite von Asus ist sie auch beschrieben
      • Von Darkseth Volt-Modder(in)
        So, der KHV der Essence STU, sowie der DAC sind die selben, die auch in der Essence ST/STX verbaut sind. Ist also eine technische Essence STX im externen Gehäuse.
        Bin schoinmal auf alle anschlüsse und features gespannt, besonders auf die Treiber-funktionen..
        Hoffe, die fügen da mal nicht nur Dolbi Headphone von den Xonar karten hinzu^^

        Der Vergleich mit Realtek ist aber tatsächlich Käse, da bei Onboard soundchips alles dabei ist zwischen "totaler Crap" und "ziemlich gut".
        Zudem denke ich, dass ALC 888 nicht automatisch gleich ALC 888 ist, da das ja eig nur der Soundchip ist, und die verbauten Wandler von board zu board trotzdem voneinander abweichen könnten?!
        Jedenfalls würde solch ein Test dann eig nur für genau dieses eine Mainboard gelten, und bei nem anderen Mainboard kann es wieder anders aussehen.

        Tests machen da meiner Meinung nach nur mit preislich ähnlichen Konkurrenten sinn, sowie der Preisklasse (und Klanglichen klasse) drüber sowie drunter. Lohnt sich der Aufpreis von der niedrigeren Preisklasse aus, und lohnt sich der Aufpreis zur nächsten Preisklasse? Sowie ab welchem Equipment (grob etwa) lohnt es sich, etc^^
        Aber das wäre letztendlich zum Testen wohl viel zu Umfangreich.

        Mir persönlich würde es vollkommen reichen, wenn das Teil klanglich mit der Essence STX / Phoebus verglichen wird, ob sie genau so gut ist, bisschen schlechter, bisschen besser. Wie gut die beiden klingen kann man ja dann selbst zu hauf im Internet finden^^
      • Von nfsgame Lötkolbengott/-göttin
        Man kann die Worte auch zu sehr zerfetzen . Vielleicht sollte ich mal den ALC888 vom 870A Fuzion gegen das RME Fireface800 antreten lassen ?
      • Von Gast20190124
        Zitat von The_Trasher
        Schon richtig aber darum geht es nicht, sondern darum:

        Ein Vergleich zwischen einem Onboard-Soundchip und dann der STU ist doch Käse oder nicht ?


        Ja..vielleicht. aber nicht
        Zitat
        (..) ein Vergleich mit anderen Soundkarten (..)
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk