Heftige Kritik an Intel Skylake-X: Viele Mainboard-Kühler sind unterdimensioniert [Update]
Die großen Skylake-X-CPUs zeigen sich bei hohen Taktraten stromhungrig. Das hat Auswirkungen auf die Spannungswandler der Mainboards, an denen mehr Energie verloren gehen kann. Die Kühlkörper werden heutzutage gefühlt nur noch als Design-Element und nicht mehr funktional eingesetzt, sodass es zu hohen Temperaturen kommen kann.
Update vom 06.07.17:
In einem weiteren Video geht der8auer auf die Gründe für unterschiedliche Erfahrungen mit Skylake-X ein. Wie wir schon in unserem Test zum Core i9-7900X ansprachen, ist vieles von den Einstellungen in den Mainboard-UEFIs abhängig. Nutzer können maßgeblich zwei Optionen festlegen, die das System beeinflussen und dementsprechend die Spannungswandler fordern: das Temperaturlimit (Tj. Max) und das TDP-Limit. Im Hintergrund ließen die Hersteller schon durchblicken, dass viele Designs auf die von Intel angegebenen 140 Watt ausgelegt sind. Die Temperaturen sind da noch ordentlich, steigen darüber hinaus bei 200 Watt und mehr aber in suboptimale bis schlechte Bereiche. Das Tj.-Max-Limit kann vor allem wegen der schlechteren Wärmeabfuhr durch die Wärmeleitpaste unter dem Heatspreader statt einer Verlötung zur Drosselung führen, dadurch die Spannungswandler entlasten und so deren Temperatur senken.
Originalartikel vom 29.06.17:
Das PCGHX-Mitglied der8auer hat sich in einem Video mit der Thematik Spannungswandlung auf X299-Mainboards für Skylake-X auseinandergesetzt. Angeprangert werden viele Designs, was die Stromzufuhr über EPS-Stecker sowie die Kühlung der Spannungswandler angeht. Teilweise geht er äußerst streng mit den Herstellern um, im Falle der Design-Philosophie hat er aber prinzipiell Recht.
Ambitionierte Übertakter, die auf 4,5 GHz oder mehr mit einer Skylake-X-CPU gehen wollen, sollten sich laut der8auer ein X299-Mainboard kaufen, das mehr als einen einzelnen 8-Pin-EPS-Stromstecker zur Stromversorgung der CPU hat. Zu beachten gilt jedoch, dass die Spezifikationen seitens Molex deutlich großzügiger ausgelegt sind als zum Beispiel jene der PCI-SIG bei den Grafikkartensteckern (die wohlgemerkt drei statt vier 12-Volt-Leitungen nutzen). Über Kabelstränge der Stärke 20 AWG dürfen 8,5 Ampere laufen, was gut 400 Watt ergibt. Das ist genug, um selbst stärker übertaktete Skylake-X-CPUs mit Strom zu versorgen. Lediglich die Kabel können sich dann stärker erwärmen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft sich daher lieber ein Mainboard mit zweitem 8-Pin-EPS-Stecker oder ein Netzteil mit dickeren Kabeln (18 AWG oder 16 AWG).
Deutlich problematischer wird die Kühlung der Spannungswandler, wenn man übertakten möchte und Intels 140-Watt-Limit aushebelt. Die PCB-Rückseite hinter den Spannungswandlern kann bei vielen Mainboards gut 80 °C warm werden, wenn etwa ein Core i9-7900X mit 4,5 GHz betrieben wird - der8auer kam dort auf Verbräuche von 300 Watt und mehr. Die Spannungswandler selbst sind dann noch mal fünf bis zehn Grad Celsius heißer. Das Problem ist, dass die Kühlerkonstruktionen häufig nur noch ein Deko-Element darstellen und die Abwärme nicht sinnvoll abgeben können, zum Beispiel wegen einer zu kleinen Kühloberfläche. Das stellt im Normalfall kein Problem dar, bei Verbräuchen von 200 Watt und mehr bräuchte es häufig aber bessere Lösungen. Werden die Wandler nämlich zu heiß, takten sich die CPUs automatisch herunter. Fazit: Bei X299-Mainboards können sich durchaus kleine Wasserkühler für die Spannungswandler oder sogenannte Monoblocks lohnen.
Was um alles in der Welt quatschst du da? Skylake X hat weniger Leistung/pro Watt und eine geringere IPC als Broadwell-E. Was gibt es da nicht zu verstehen?
Core i7-7820X und Core i7-7800X im Test: Intels 8C- und 6C-Konter verpufft - Golem.de
Aber wo sind die LEDs?
Geht ja mal gar nicht.
WärmeleitIsolierpad, das wusste ich auch schon vor dem Video von der8auer, weil ich seit Jahren ein entsprechendes Mini-ITX Board mit DrMos ohne Spawa-Kühler im Einsatz habe und die Temperaturen sind traumhaft.Der Kühler des H110M-DGS dürfte aus dem gleichen Profil stammen, wie der des B150M Pro4S. Auf die Leistung würde ich aber, wie gesagt, nicht zu früh wetten. Die gerippten Kühler machen sicherlich wesentlich mehr aus ihrem Material, aber sie sind nicht einmal so hoch wie eine Kühlerhalterung und liegen deswegen komplett im Windschatten. Die weniger stark strukturieren Design-Aluklötze haben dagegen durch ihre schiere Größe ebenfalls eine gewisse Oberfläche und profitieren eher von Gehäuse- oder CPU-Lüfter.
Die Asrock-Rippenkühlkörper sind extrem flach. Vermutlich deswegen hat das B150M Pro4S eher schlecht abgeschnitten, aber das ist auch eine ganz andere Preisklasse.
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Für 4 Phasen....
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Wobei es mich Wundert mich das die oberen ungekült sind.
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Montagelöscher gibt es...
Was dann meist so aussieht:
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Mal gemessen was davon der bessere Kühler ist?
Ich wette auf die schlichten.