Skylake BCLK-OC: MSI mit 16 BIOS-Versionen, Biostar mit Hyper OC
Die Übertaktung von Skylake-Prozessoren ohne dem K-Kürzel ist von Intel nicht vorgesehen und wird auch nicht unterstützt. Doch inzwischen bieten immer mehr Mainboard-Hersteller entsprechende BIOS-Versionen für ihre Hauptplatinen mit Z170-Chipsatz an, mit denen Non-K-Prozessoren doch übertaktet werden können. Von MSI gibt es nun gleich 16 Beta-Versionen und Biostar hat Ähnliches mit Hyper OC angekündigt.
Für das Übertakten einer Skylake-Non-K-CPU per Baseclock (BCLK) ist nicht nur ein Mainboard mit Z170-Chipsatz, sondern auch ein entsprechendes BIOS des Herstellers notwendig, dass diese Funktion unterstützt. Asrock hat inzwischen mehrere seiner Z170-Mainboards mit passenden Updates versehen und auch andere Hersteller ziehen nach.
So hat Biostar beispielsweise die Unterstützung dieser Übertaktungsfunktion ganz offiziell angekündigt, die mit Hyper OC auch gleich eine Marketing-freundliche Bezeichnung erhalten hat. Die ersten Updates soll es für die Modelle Gaming Z170X, Gaming Z170T, Gaming Z170W und Hi-Fi Z170Z5 geben. Biostar verspricht für den Pentium G4400 beispielsweise bis zu 36 Prozent höheren Takt auf bis zu 4,48 GHz. Ein Core i3-6100T hat in den Tests von Biostar eine um 35 Prozent erhöhte Taktrate und 4,32 GHz erreicht.
Von MSI gibt es nun gleich 16 Beta-BIOS-Versionen, die das BLCK-OC ermöglichen, aber ansonsten nicht weiter durch den Hersteller unterstützt werden. Mit diesen BIOS-Versionen unterstützen folgende Modelle das neue Übertaktungs-Feature: Z170A XPowerGaming Titanium Edition, Z170A Gaming M9 ACK, Z170A Gaming M7, Z170A Gaming M5, Z170A-G45 Gaming, Z170A Gaming M3, Z170A Gaming Pro, Z170A Krait Gaming, Z170I Gaming Pro AC, Z170A Tomahawk, Z170A Tomahawk AC, Z170M Mortar, Z170A SLI Plus, Z170A-G43 Plus, Z170A PC Mate und Z170-A Pro. Die BIOS-Versionen stehen über den Quellenlink zum Download bereit.
Das Übertakten per Baseclock bringt neben der höheren Leistung des Prozessors aber auch einige Nachteile mit sich. So funktioniert laut HWBot die integrierte Grafik der CPU nicht, die CPU-Taktrate ändert sich nicht mehr dynamisch, die C-States für die Stromsparaktionen sind ebenso wie der Turbo-Modus inaktiv, die Temperatur kann nicht mehr korrekt ausgelesen werden, ACPI unter Windows XP wird nicht unterstützt und die Leistung von AVX-Befehlen wird deutlich verringert. Ob diese Nachteile durch die Übertaktung aufgewogen werden, muss natürlich jeder Nutzer selbst entscheiden.
Quelle: HWBot-Forum
ich hab mit dem i3 auch schon etwas experimentiert aber nun will er nur noch als i3 mit 3,7ghz und ram mit xmp takteinstellungen oder auf 2133mhz starten. mit etwas anderem und sei es nur 100mhz mehr startet er nicht mehr.
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erst einmal muß man ein spezial UEFI aufspielen, dann muß man noch das ganze recht kompliziert (verglichen mit den K CPUs) selbst einstellen und zu guter letzt sie die Ergebnisse im Vergleich zu den K Version recht mies. Ich vermute einmal das betrifft ein paar (zehn)tausend Heinis, die entweder kein Geld für die großen CPUs haben oder sich aus interesse an den kleinen CPUs versuchen möchten. Intel kann es sich liesten diese winzige Gruppe getrost zu ignorieren.
Auf so einen geköpften SKY I3 bei 5Ghz unter Luft hätt ich nochmal richtig Bock
Wäre aber einmal schön wenn Intel auch einmal i3 K CPUs rausbringen würde.