www.dns-ok.de: Internetnutzer zeigen Berichten zufolge Furcht vor dem Bundestrojaner

Sicherheit

www.dns-ok.de: Internetnutzer zeigen Berichten zufolge Furcht vor dem Bundestrojaner

Andreas Link Google+
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16.01.2012 10:30 Uhr
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Nachdem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Computernutzern empfohlen hat, ihre PCs auf Befall mit der Schadsoftware DNS-Changer via www.dns-ok.de zu überprüfen, macht sich Unsicherheit breit. Manche befürchten, dass so der Bundestrojaner eingeschleust werden soll.

www.dns-ok.de: Internetnutzer fürchten Bundestrojaner durch Webseiten-Check für DNS-Changer www.dns-ok.de: Internetnutzer fürchten Bundestrojaner durch Webseiten-Check für DNS-Changer [Quelle: Siehe Bildergalerie] Update: Wie der Spiegel berichtet, wurde die Webseite DNS-ok.de bis heute Nachmittag bereits 7,5 Millionen Mal aufgerufen. 38.000 Mal wurde demnach die rot markierte Warnseite aufgerufen, allerdings würde das nicht bedeuten, dass auch entsprechend viele PCs infiziert seien. Trotzdem seien es wohl mehrere 1000 User, die den "roten Alarm" zu sehen bekommen hätten.

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Aufgrund der Beteiligung des Bundes auf der Webseite www.dns-ok.de, die eigentlich den Bürgern helfen soll, ihren Computer zu sichern, verbreitet sich nun eine gewisse Unsicherheit bei den Internetnutzern. Aufgrund des eher desaströsen Auftritts vor einigen Wochen im Rahmen des Bundestrojaners, der offenbar nicht ganz nach geltendem Recht eingesetzt wurde, äußern Nutzer nun Bedenken. Die Regierung könne so den Bundestrojaner auf Millionen Rechnern einschleusen. Es sei schon sehr merkwürdig, dass wegen rund ein Prozent möglicher betroffener Rechner solch "ein Wind" gemacht werde.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist diese Vorwürfe jedoch zurück. Die Überprüfung des Rechners erfolgt ausschließlich über den Aufruf der Webseite www.dns-ok.de, es wird dabei keinerlei Software gestartet oder heruntergeladen, sagt Sprecher Tim Griese gegenüber Focus Online.

Vorsicht ist dennoch geboten, denn unter www.dns-okay.de haben sich einige Programmierer einen Spaß erlaubt. Der ist zwar augenscheinlich nicht gefährlich, liefert aber kein brauchbares Ergebnis. Mer dazu finden Sie in einer gesonderten Meldung zum DNS-Changer. Weitere Informationen zu www.dns-ok.de gibt es in der Meldung von gestern.

DNS-Changer bei www.dns-ok.de testen: Alles auf Grün! DNS-Changer bei www.dns-ok.de testen: Alles auf Grün! [Quelle: Siehe Bildergalerie] Hintergrund: DNS Changer
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mithilfe einer speziellen Webseite möglich. Die Webseite wird gemeinsam von zur Verfügung gestellt. Interessenten finden diese unter www.dns-ok.de. Beim Aufruf dieser Internetadresse erhalten Nutzer, deren Computersystem von dem Schadprogramm manipuliert wurde, eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige. Ergänzt wird dieser Hinweis durch eine Reihe von Empfehlungen, mit denen die Anwender die korrekten Systemeinstellungen wiederherstellen sowie ggf. die Schadsoftware vom System entfernen können. Zur Reinigung des Rechners können die Betroffenen beispielsweise die unter www.botfrei.de bereitgestellten Programme wie den "DE-Cleaner" nutzen. Ist dagegen der Rechner des Internetnutzers nicht betroffen, erhält der Besitzer die Meldung mit einer grünen Statusmeldung, dass sein System korrekt arbeitet.

Internetkriminelle hatten die Netzwerkkonfiguration von PC- und Mac-Systemen durch den Eintrag neuer DNS-Server mit der Schadsoftware "DNS-Changer" manipuliert. Der DNS (Domain Name System) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet, welcher für die Umsetzung von URL-Adressen in IP-Adressen verantwortlich ist. Im Falle einer Infektion mit der Schadsoftware leitet der Webbrowser die Benutzer bei Abfrage populärer Webseiten unbemerkt auf manipulierte Seiten der Kriminellen um, wo betrügerische Aktivitäten wie beispielsweise die Verbreitung angeblicher Antivirensoftware, Klickbetrug oder nicht lizenzierter Medikamentenverkauf stattfinden. Zudem konnten die Kriminellen gezielt manipulierte Werbeeinblendungen an infizierte Rechner senden, Suchergebnisse manipulieren und weitere Schadsoftware nachladen.

Quelle: Focus Online, BSI

In der Galerie: Schutzsoftware im Test: Kostenlos-Virenscanner versus teuere Security-Suiten - November 2011

 
13.01.2012 23:05 Uhr
Zitat: (Original von OsFrontale;3843424)
Den kann man auch gewinnen ?
Wo kann man mitmachen

Ich bin jedenfalls grün

ich auch
PCGH-Community-Veteran(in)
13.01.2012 11:42 Uhr
Zitat: (Original von SharpShooter1978;3844852)
Ich werde einen Teufel tun nur weil wieder so eine Meldung die Runde macht!

Als ITler bewege ich mich jetzt seit 17 Jahren im Internet und weder auf meinen Rechnern noch auf den Rechnern die ich betreute gab es jemals sicherheitstechnische Probleme. Probleme werden durch solche Dinge heraufbeschworen, bei denen einem weisgemacht wird, das man spezielle Seiten besuchen soll um eine Bedrohung zu entdecken.

Ein wenig Ironie muss an der Stelle sein:
Da steckt doch eh nur die GEZ dahinter...
Ihr bestätigt denen mit dem Websitebesucht doch nur, das ihr einen internetfähigen Empfänger habt. Nun können sie bald die Gebühren wieder erhöhen wenn genug "geklickt" haben.
Mal ehrlich...so lange in Deutschland die GEZ ,sprich ein normales Inkassobüro ohne wirkliche Rechtsgrundlage fähig ist die Leute zu schröpfen,so lange gehe ich bestimmt nicht auf irgendwelche Seiten die mir von höheren Stellen empfohlen werden.

Leider bestätigt es sich oft,das Deutschland ein Land der gutgläubigen Herdentiere ist! Wir lassen alles mit uns machen und dazu muss es nicht mal heimlich sein.Darum werden auch genug Menschen auf diese besagte Website gehen um den Check zu machen.

Vielleicht ist es ja sogar die neue Art der Volkszählung!!!

17 Jahre im Internet, und begeht immer noch die Unart alles in Fett zu schreiben ...
Schraubenverwechsler(in)
13.01.2012 11:12 Uhr
Was ich nicht so ganz verstehe an der ganzen Sache, warum leiten die Amis nicht alle, die auf den DNS Server zugreifen, zu ner Webseite auf der man gewarnt wird... Das ist doch mit abstand die einfachste Lösung, anstatt dass jetzt jedes Land so ne Webseite erstellt auf der man das prüfen kann. Sind die zu blöd oder was ist sonst der Grund?

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