Studie: WLAN-Router nur selten sicher, fünf von sechs Geräten mit Schwachstellen

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Studie: Wlan-Router nur selten sicher, fünf von sechs Geräten mit Schwachstellen (1)
Quelle: AVM

Sicherheit vor Angriffen von außen bieten nur die wenigsten WLAN-Router. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie, im Zuge derer insgesamt 186 Router von 14 Herstellern auf den Prüfstand kamen und auf bekannte Open-Source-Sicherheitslücken geprüft wurden. Nur 17 Prozent waren frei von derartigen Schwachstellen.

Laut einer aktuellen Studie des American Consumer Institute sind nur die wenigsten WLAN-Router vor Angriffen von außen sicher. Insgesamt 186 Router von 14 Herstellern, darunter AVM, D-Link, TP-Link, Asus, Linksys und Netgear, wurden auf bereits bekannte Sicherheitslücken überprüft. Lediglich 31 Geräte (17 Prozent) wiesen keine der Schwachstellen in Bezug auf die Firmware auf.

Forscher finden mehr als 30.000 Sicherheitslücken

Bei den restlichen 155 Routern möchte man meinen, dass sie offen wie ein Scheunentor sind. Insgesamt fanden die Forscher 32.003 Sicherheitslücken. Aufgeteilt auf die 155 Geräte ergibt das im Schnitt 186 Schwachstellen pro Router. Die meisten davon (60 Prozent) sind nach dem Ranking der National Vulnerability Database des US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) von mittlerer Schwere. Schwere Sicherheitlücken machen mit 21 Prozent den zweitgrößten Anteil aus. Kritische Schwachstellen kommen auf insgesamt 7 Prozent.

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Wurzel allen Übels sei der laut der Studie die Verwendung von Open-Source-Bibliotheken. Viele Hersteller integrieren diese zugunsten der Kosteneffektivität in ihre Router-Firmware, ohne die darin enthaltenen Sicherheitslücken zu schließen. Auch im Nachgang geschehe dies unzureichend. Wenn jedoch Updates nachgereicht werden, so bemängeln es die Forscher des American Consumer Institutes, sei das Installieren dieser oftmals wenig nutzerfreundlich. Produktregistrierungen bei den Herstellern, keine Online-Verfügbarkeit und letztlich auch das Einstellen des Supports für ältere Geräte werden bemängelt. Zudem wird darauf verwiesen, dass der Durchschnittsverbraucher nur selten auf die Idee kommt, selbst die Initiative zu ergreifen. Ausnahmen gebe es durch automatisierte Updates bei einigen Herstellern dennoch. Die Studie inklusive eine Liste der getesteten WLAN-Router - im Apendix - finden Sie hier.

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Studie: WLAN-Router nur selten sicher, fünf von sechs Geräten mit Schwachstellen

        Zitat von Incredible Alk
        Verstehe ich ehrlich gesagt nicht (also tatsächlich was du damit meinst)?
        Ich hab auch kostenlose Internettelefonie seit vielen Jahren und das Telefon hängt am Kabelmodem. Dem Telefon ists doch völlig wurscht ob ich ein LAN oder WLAN-Netz im Haus habe, das Telefon nutzt sein eigenes Netz wenn mans benutzt.
        Ich meinte die Handys.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Studie: WLAN-Router nur selten sicher, fünf von sechs Geräten mit Schwachstellen

        Zitat von Incredible Alk
        Verstehe ich ehrlich gesagt nicht (also tatsächlich was du damit meinst)?
        Ich hab auch kostenlose Internettelefonie seit vielen Jahren und das Telefon hängt am Kabelmodem. Dem Telefon ists doch völlig wurscht ob ich ein LAN oder WLAN-Netz im Haus habe, das Telefon nutzt sein eigenes Netz wenn mans benutzt.
        Ich meinte die Handys.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: Studie: WLAN-Router nur selten sicher, fünf von sechs Geräten mit Schwachstellen

        Achso - na das hatte ich ja schon erwähnt. Wobei auch das gar kein problem ist wenn mans denn will. Große Updates kann man auch machen indem man den Akku ab und an mal übern USB-Port lädt (der dann auch INternet zur Verfügung stellt) und die ständig nervenden Mini-Updates gehen bei den Smartphone-Junkies sicherlich auch über den vielen gezahlten Traffic (das reciht sogar locker bei meinem popligen 1 GB im Monat).

        Probleme haste da nur, wenn du ein Smartfone von einem hersteller hast, der sich schwachsinnigerweise mit aller Gewalt weigert Updates über etwas anderes als Funk zu machen.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Studie: WLAN-Router nur selten sicher, fünf von sechs Geräten mit Schwachstellen

        Ich denke das smarte Telefon war gemeint .
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: Studie: WLAN-Router nur selten sicher, fünf von sechs Geräten mit Schwachstellen

        Zitat von wuselsurfer
        Geht doch bei den meisten gar nicht, da die Telefone kostenfrei drüberlaufen.

        Ohne WLAN sind die paar Freibits ganz schnell weg und ohne Flatrate wird es dann teuer.
        Verstehe ich ehrlich gesagt nicht (also tatsächlich was du damit meinst)?
        Ich hab auch kostenlose Internettelefonie seit vielen Jahren und das Telefon hängt am Kabelmodem. Dem Telefon ists doch völlig wurscht ob ich ein LAN oder WLAN-Netz im Haus habe, das Telefon nutzt sein eigenes Netz wenn mans benutzt.

        Also bei den ganzen Kabelnetzbetreibern ists definitiv wurscht ob du WLAN oder Kabelgebunden benutzt was das Telefon angeht.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Studie: WLAN-Router nur selten sicher, fünf von sechs Geräten mit Schwachstellen

        Zitat von Noxxphox
        Bin ich blind oder ist weder hier noch im Dokument eine Liste mit den angeblich "sicheren" Geräten.
        Der ein oder andere wird jetzt bestimmt panisch anfangen die zu suchen. Hätte ich persönlich nützlich gefunden um immerhin bescheidzuwissen ob mein Router betroffen ist.

        Edit: beim zweiten mal drüber nachdenken fällt mir auf das dann ja jeder wüsste welche Geräte potenziell leichter zu knacken sind, auch nicht gut
        OK in Zukunft erst aufstehen und eine Kaffee trinken bevor ich hier was poste...
        Vor dem Kaffee hast du durchaus richtig gedacht. Das was dort getestet wurde waren übliche Angriffe, also etwas was die die sich dafür interessieren eh schon längst ausprobiert haben.
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