Windows Defender: Microsofts kostenloser Virenschutz hat im Vergleich aufgeholt
Spätestens seit Windows 10 hat Microsoft mit dem Windows Defender einen umfangreichen Schutz gegen Viren und Co. fest ins Betriebssystem integriert, der sich mittlerweile mit kostenpflichtigen Sicherheitslösungen von namhaften Anbietern messen kann, wie aktuelle Vergleichstests zeigen.
Wie zuletzt unter anderem der regelmäßige Test führender Antiviren-Programme von AV-Test im April zeigte, muss sich der Windows Defender nicht mehr hinter Sicherheits-Suiten von Drittanbietern verstecken und erreichte sowohl in der Kategorie Schutzwirkung als auch Geschwindigkeit und Benutzbarkeit eine Bewertung von 5,5 von 6 möglichen Punkten. Im vergangenen Jahr zählte der Defender hier mit 4,5 Punkten bei der Schutzwirkung noch zu den schlechtesten getesteten Sicherheitslösungen. Im letzten Real-World-Test von AV Comparatives konnte der Gratis-Schutz unterdessen alle 227 Angriffe abwehren und kam dabei nur auf fünf Fehlalarme.
Damit hat sich die Leistung des Windows Defender mittlerweile deutlich verbessert, wozu unter anderem auch die Cloud-gestützte Überprüfung von Dateien oder der mittlerweile hinzugekommene Ransomware-Schutz gegen Erpressungs-Trojaner und Co. beitragen. Darüber hinaus gibt es auch einen Netzwerkschutz gegen verdächtige Hosts, der aktuell jedoch nur via Powershell oder Gruppenrichtlinie benutzbar ist. Seit der Version 1803 von Windows 10 ist zudem der Windows Defender Application Guard an Bord, der Microsofts Browser Edge in einer virtuellen Maschine ausführt, die vom Hauptsystem getrennt ist.
Quelle: via heise.de

Allerdings hab ich das auch erst mit dem Windows 10 Defender riskiert, da die alten Versionen doch noch recht schwach waren, die Aktuelle jedoch ziemlich gut abschneidet und dabei recht schlank und schonend arbeitet, das ganze kombiniert mit NoScript, Privacy Badger und UBlock Origin und gut is.