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  • Samsung SSD 960 Evo: Die neue PCIe-Mittelklasse im Test
    Quelle: PC Games Hardware

    Samsung SSD 960 Evo: Die neue PCIe-Mittelklasse im Test

    PCIe-SSDs starteten als Königsklasse auf dem Massenspeicher-Markt. Mittlerweile kristallisiert sich aber auch bei diesen eine Brot-und-Butter-Kategorie heraus, die den SATA-6-GBit/s-SSDs im 2,5-Zoll-Format das Wasser abgräbt. Laut Datenblatt überzeugt die Samsung SSD 960 Evo sowohl im Preis als auch in der Leistung. Ist sie der neue Preis-Leistungs-Kracher?

    Samsung kommt nicht zur Ruhe und setzt mit jeder neuen SSD einen Maßstab nach dem anderen. Keinen Monat ist es her, da schmissen die Koreaner die SSD 960 Pro auf den Markt: Die aktuell schnellste SSD, welche den Mondpreis der Intel SSD 750, bisheriger Spitzenreiter, eindeutig in Frage stellt.

    Dafür hat Intel mit der 600p aber das untere Ende der PCIe-SSDs neu definiert, diese wildert im Preisbereich der SATA-6-GBit/s-SSDs. Dementsprechend ist aber auch die Leistung eher mit den 2,5-Zoll-Geräten vergleichbar, als mit den deutlich schnelleren M.2-Kollegen.

    In der oberen Mittelklasse der PCIe-SSDs war Samsung auch mit dem OEM-Modell SM961 vertreten, das ebenso für Endkunden separat erhältlich ist - jedoch ohne Support und Garantie für diese. Dennoch war sie ein Preis-Leistungs-Tipp - zumindest bis jetzt: Samsung hat nun mit der 960er-Serie die offiziellen Nachfolger der 850 Evo und der 950 Pro vorgestellt.

    Die 960 Evo sind in Kapazitäten von 250 GB, 500 GB und 1 TB verfügbar. Die 960 Pro sind zusätzlich zu diesen Dimensionen auch mit 2 TB erhältlich. Am breitesten ist aber die 850 Evo aufgestellt - von 128 GB bis 4 TB.

    Die hier getestete Samsung SSD 960 Evo ist zudem das erste Evo-Modell mit PCIe-Schnittstelle. Daher löst sie das SATA-Modell 850 Evo nicht unbedingt ab, es ist bei gleicher Kapazität noch immer deutlich günstiger. Vielmehr ist interessant, wie sie sich gegen ihre große Schwester, die SSD 960 Pro schlägt.

    NameSamsung SSD 850 Evo 1TB, SATA (MZ-75E1T0B)Samsung SSD 960 Evo 1TB, M.2 (MZ-V6E1T0BW)Samsung SSD SM961 1TB, M.2 (MZVKW1T0HMLH-00000)Samsung SSD 960 Pro 1TB, M.2 (MZ-V6P1T0BW)
    Preisca. 323 Euroca. 428 Euroca. 478 Euroca. 587 Euro
    Formfaktor2,5 Zoll/M.2 2280M.2 2280M.2 2280M.2 2280
    SchnittstelleSATA 6Gb/sM.2/M-Key (PCIe 3.0 x4)M.2/M-Key (PCIe 3.0 x4)M.2/M-Key (PCIe 3.0 x4)
    lesen540MB/s3200MB/s3200MB/s3500MB/s
    schreiben520MB/s1900MB/s1800MB/s2100MB/s
    IOPS 4K lesen/schreiben98k/90k380k/360k450k/320k440k/360k
    NAND-Chip3D-NAND TLC Toggle (40nm, Samsung)3D-NAND TLC Toggle (Samsung)3D-NAND MLC Toggle (Samsung)3D-NAND MLC Toggle (Samsung)
    Garantierte Schreibleistung (TBW)150TB400TB 800TB
    Mittlere Betriebsdauer1.5 Mio. Stunden1.5 Mio. Stunden1.5 Mio. Stunden1.5 Mio. Stunden
    ControllerSamsung MEX (S4LN045X01-8030), 8 NAND-Kanäle, 400MHzSamsung Polaris, 8 NAND-KanäleSamsung Polaris (S4LP077X01-8030), 8 NAND-KanäleSamsung Polaris, 8 NAND-Kanäle
    Cache1GB LPDDR21GB LPDDR31GB LPDDR31GB LPDDR3
    ProtokollAHCINVMe 1.1NVMe 1.2NVMe 1.1
    Verschlüsselung256bit AES, TCG Opal 2.0256bit AES, TCG Opal 2.0N/A256bit AES, TCG Opal 2.0
    Leistungsaufnahmegemessen: 2.59W (Betrieb), gemessen: 0.045W (Leerlauf)5.7W (Betrieb), 1.2W (Leerlauf), 0.005W (L1.2)5.9W (Betrieb), keine Angabe (Leerlauf), 0.0025W (L1.2)5.3W (Betrieb), 1.2W (Leerlauf), 0.005W (L1.2)
    Abmessungen100x70x6.8mm80x22x3.38mm80x22x3.38mm80x22x3.38mm
    Besonderheiteninkl. Klon-SoftwareL1.2 Low-Power-StandbyL1.2 Low-Power-StandbyL1.2 Low-Power-Standby
    Herstellergarantiefünf Jahredrei Jahre oder bis Erreichen der TBWdrei Jahre (für OEMs)fünf Jahre oder bis Erreichen der TBW
    Hinweis TCG Opal 2.0 erst mit kommenden Firmware-Versionen möglich!OEM-Produkt. Kein Support oder Herstellergarantie für Endkunden!TCG Opal 2.0 erst mit kommenden Firmware-Versionen möglich!

    Unterschiede der Samsung SSD 960 Evo zur SSD 960 Pro

          

    Mit dem Vorgänger, der Samsung SSD 850 Evo, ist die 960 Evo nur bedingt vergleichbar, da - wie schon erwähnt - die 850 Evo mit dem AHCI-Protokoll über SATA-Schnittstelle läuft und die 960 Evo per NVMe über die PCIe 3.0 x4. Nicht nur optisch ähnelt sie vielmehr der 960 Pro: So kommt etwa auf beiden 960er Modellen der Samsung-Polaris-Controller zum Einsatz, der am Speicher mit acht Kanälen angebunden ist. Der Polaris arbeitet mit fünf statt drei CPU-Kernen, wie der Vorgänger, der UBX-Controller, der auf der 950 Pro sitzt.

    Der Polaris-Controller der 960er SSDs unterstützt Hardware-seitige Verschlüsselung mittels AES in 256 Bit sowie TCG/Opal. Microsofts eDrive wird noch nicht angeboten und ob es mit einem Firmware Upgrade kommen wird, werde noch geprüft. Es ist also fraglich, ob eDrive jemals kommen wird. Dem Otto Normalanwender dürfte das aber ohnehin egal sein.

    Wie auch auf der 960 Pro ist im Aufkleber auf der Unterseite eine dünne Kupferschicht eingearbeitet. Sie soll die Temperatur etwas senken und damit hitzebedingte Drosselung hinauszögern.
    Eine dünne Kupferschicht im Aufkleber auf der Unterseite dient als Wärmeleiter.Eine dünne Kupferschicht im Aufkleber auf der Unterseite dient als Wärmeleiter.Quelle: PCGHEin wesentlicher Unterschied zur 960 Pro ist der NAND-Speicherchip. Er wird zwar auch auf der 960 Evo in 48 Lagen hochgestapelt, jedoch handelt es sich hier um günstigere und langsamere TLC-NANDs. Die 960 Pro ist mit MLC-NANDs bestückt, der an sich etwas schneller ist und dem etwas mehr Lebensdauer zugeschrieben wird.

    Wie bei allen PCIe-SSDs mit TLC-Speicher nutzt auch Samsung bei der 960 Evo einen sogenannten Pseudo-SLC-Cache, der hier "Intelligent TurboWrite" genannt wird. Neben einigen fest reservierten Gigabytes werden auch Teile der frei verfügbaren Kapazität mit nur einem Bit (statt drei) beschrieben. Natürlich nur solange sie nicht vom Nutzer befüllt sind.

    Die MLC-Speicher-Modelle kommen ohne Pseudo-SLC aus. Die 960 Pro arbeitet lediglich mit einem DRAM-Cache, der dort platzbedingt im Controller-Gehäuse integriert ist. Bei der Evo hat er einen eigenen Chip.

    Garantie der Samsung SSD 960 Evo

          

    Wie bei SSDs üblich, ist die Garantie nicht nur zeitlich beschränkt, sondern auch im Datendurchsatz (TBW). Bei der 960 Evo ist das bei drei Jahren bzw. 400 TB (bei 1 TB Kapazität) der Fall. Für die 960 Pro bietet Samsung eine Garantie bis fünf Jahre nach Kauf oder 1.200 TB - also das Dreifache an garantierter Schreibdatenmenge. Diese reduziert sich bei beiden Modellen direkt proportional mit der Kapazität, sodass das Verhältnis zwischen TBW und Kapazität stets gleich ist.

    Neuer NVMe-Treiber von Samsung

          

    Da Samsung uns vorab mit dem neuen NVMe-Treiber ausgestattet hat, durchlief die 960 Evo den Benchmark-Parcours einmal mit diesem und einmal mit dem Windows-Treiber. Gleich vorweg: ein großer Unterschied macht sich nicht bemerkbar. Im Test der 960 Pro war der Windows-NVMe-Treiber noch für falsche Benchmark-Werte verantwortlich. Das ist nun mit Hersteller-Treiber nicht mehr der Fall.

    Lese- und Schreibleistung: Platz zwei für die 960 Evo

          

    Samsung nennt bei der 960 Evo eine sequenzielle Leserate bis zu 3.200 MB/s - bei der 960 Pro sogar 3.500 MB/s. Wie auch damals im Test der Pro erreichen wir bei der 960 Evo mit unserem Testsystem kaum Benchmark-Werte über 3.000 MB/s. Die Evo liegt knapp darunter und die Pro knapp darüber. Unser Testsystem dürfte hier die Leserate limitieren. Denn die Kollegen von Golem etwa haben mit ihrem Setup die Datenblattwerte reproduzieren können. Wir messen die PCIe-SSDs am Ultra-M.2-Port unseres Asrock Z97 Extreme, der mit vier PCIe-3.0-Lanes direkt an der CPU hängt. Messungen am PCIe-x16-Slot lieferten keine anderen Werte.

    Nichtsdestotrotz ist das Ergebnis mit unseren Messwerten das gleiche: In der Leistung ist die 960 Evo dem aktuellen Topmodell, der Samsung SSD 960 Pro, ganz dicht auf den Fersen und stößt die noch immer teurere und stromhungrigere Intel SSD 750 vom zweiten Platz in der Rangliste der von uns gemessenen PCIe-SSDs.

    Nur im Schreiben komprimierbarer Daten beim Atto Disk Benchmark sieht die Top 3 anders aus, da liegt die Toshiba OCZ RD400 knapp vor der Intel SSD 750. Im Lesen liegen beide gleichauf.

    Das Trio aus den beiden 960er Modellen und der Intel 750 ist auch bei den IOPS wieder vorne dabei. In unserem Benchmark-Vergleich ist der Wert mit 144.000 nur deshalb relativ gering, weil wir hier den Wert standardmäßig nach fünf Minuten erheben. In der ersten Minute liegen die IOPS der 960 Evo auf dem Niveau der 960 Pro - mit konstant 262.600 IOPS sogar leicht darüber. Hier zeigen sich auch die einzigen Unterschiede im Betrieb zwischen Windows- und Samsung-NVME-Treiber: Die Schreibleistung beginnt hitzebedingt etwas eher zu schwanken, ist dafür aber auch etwas höher. Das ist auch gut so, denn in der Minute sind bereits etliche Gigabytes geschrieben.

    IOPS der Samsung SSD 960 EvoIOPS der Samsung SSD 960 EvoQuelle: PCGHIn der Praxis dürfte die Schreibleistung mit dem Samsung-Treiber daher etwas besser sein, wenn auch nicht spürbar. Denn in allen anderen Benchmark - egal ob praktisch oder synthetisch - lieferte die 960 Evo keine besseren Werte.

    Der Vergleich mit aktiver Kühlung zeigt, dass somit noch einige IOPS mehr herausgekitzelt werden können und die Leistung über mehrere Minuten hinweg konstant bleibt. Da aber einerseits im Gehäuse sowieso ein kleines Lüftchen an der SSD vorbeiziehen dürfte und andererseits äußerst selten mehrere Hundert Gigabytes geschaufelt werden, ist eine extra Kühlung einer M.2-SSD in der Regel nicht nötig.

    Der Anwender dürfte kaum Unterschiede zwischen den PCIe-SSDs spüren, was unsere praktischen Benchmarks der Real World Performance auch hier wieder zeigen. Höchstens unser Kopiertest zeigt einige Schwankungen zwischen den Modellen: Die SSD 950 Pro, der Vorgänger der 960 Pro, führt hier die Liste an. Sie kopiert 50.000 verschiedene Dateien über insgesamt 10 GB in 36 Sekunden, während das Low-End-Modell, die Intel SSD 600p, mit 61 Sekunden das langsamste ist - dafür aber auch das günstigste. Mit 47 Sekunden liegt die 960 Evo hier im Mittelfeld.

    PCIe-SSDs im Vergleich

    • AS-SSD Lesen Schreiben
    • Atto Disk Benchmark
    • IOPS (Enterprise Performance)
    • Iometer
    • Real World Performance
    Info Icon
    Type AS-SSD, sequenzielles Lesen und Schreiben
    Benchmark version AS-SSD Benchmark 1.7.47
    • Benchmarks (1 von 2)

    • Produkte ein-/ausblenden

    Windows-Treiber
    2516.0
    Samsung NVME-Treiber
    2467.0
    Intel NVME-Treiber
    2353.0
    Samsung NVME-Treiber
    2212.0
    Windows-Treiber
    2131.0
    Samsung NVME-Treiber
    2098.0
    Toshiba NVME-Treiber
    1996.0
    AHCI
    1960.0
    AHCI
    1340.0
    Windows-Treiber
    1192.0
    0
    500
    1000
    1500
    2000
    2500
    3000
    Name
    Lesen (MByte/s)

    Hardware

    Core i7-4790K @ 4,00 GHz (Stromsparfunkionen aus), Asrock Z97 Extreme 6, 8 GiByte DDR3-2133

    Software

    Window 8.1, MSAHCI 6.3.96000, IaNVMe 1.1.0.1004

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Leistungsaufnahme der SSD 960 Evo

          

    Laut Datenblatt verbraucht die 960 Evo - ähnlich wie die Pro - bis zu 5,4 Watt. Dabei dürfte es sich nicht um einen Durchschnittswert, sondern um eine Spitze handeln. Denn mittels Stromzange an einer Riser-Card messen wir unter Last, egal ob Lesen oder Schreiben, keine Leistung über 1,5 Watt. Im Leerlauf sollen beide 960er Modelle lediglich 40 Milliwatt benötigen. Derart geringe Ströme können wir zwar nicht nachprüfen, ein Idle-Wert im Milliwatt-Bereich ist aber durchaus wahrscheinlich.

    Neue Version: Samsung SSD Magician 5.0

          

    Während des Testzeitraums ist eine neue Version von Samsungs SSD-Tool erschienen. Samsung SSD Magician 5.0 ist seit Ende November per Download erhältlich. Die Oberfläche ist nun etwas schicker, bietet aber auch weniger Funktionen. Nach wie vor können SMART-Daten ausgelesen, Firmware aktualisiert und ein Secure Erase vorgenommen werden. Verschwunden sind etwa Menü-Punkte zur Verschlüsselung und zum Over Provisioning. Andere Funktionen sollen aber in kommenden Versionen hinzukommen.

    Fazit: Samsung SSD 960 Evo

          

    Mit der 960 Evo bringt Samsung eine PCIe-SSD auf den Markt, die nicht nur in der Leistung ziemlich nahe an das aktuelle Nonplusultra, der 960 Pro, herankommt. Auch im Preis pro GB wird sie bei den PCIe-Modellen aktuell nur von der Intel SSD 600p unterboten - diese ist aber auch deutlich langsamer. Die Samsung SSD 960 Evo hat daher zur Zeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in der PCIe-Klasse - ist sie doch mit 1 TB knapp 150 Euro günstiger als die 960 Pro. Dennoch darf noch nach unten zu den SATA-Modelle geschielt werden, da die spürbaren Unterschiede zwischen SATA und PCIe für den Privatanwender noch relativ gering sind. Zwischen HDD und SSD waren diese noch gewaltiger. Eine gute SATA-SSD ist bei 1 TB an Kapazität noch etwa 100 Euro günstiger als die 960 Evo und nach wie vor als Laufwerk mit Systempartition zeitgemäß.

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    SSD-"Festplatten": Funktionsweise, Fachbegriffe und Eigenschaften erklärt
      • Von CD LABS: Radon Project BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von KrHome
        Kann ich bestätigen. Hab mir damals auch mal eine RamDisk gebaut. Der Datendurchsatz ist bekanntermaßen brutal und man denkt im ersten Moment jetzt geht's richtig ab - Instantstart meiner Games und so.

        Letztlich bringt das Ganze dann praktisch Null gegenüber einer SATA III SSD (ich vermute, weil die CPU der Flaschenhals ist und noch bis zum Quantencomputer bleiben wird). Im Ergebnis kann man sich das Geld für eine M.2 SSD in einem Gaming PC sparen.

        Überhaupt kann ich mir abseits von Servern und massiver Videobearbeitung keinerlei Einsatzzweck dafür vorstellen. (Und natürlich Notebooks, wegen der kompakten Bauform.)
        Ganz generell muss zwischen Formfaktor, Protokoll und Anbindung unterschieden werden.
        Formfaktor: M.2 vs. 2,5 Zoll (klassisches Format/ U.2) : M.2 ist so oder so für alle SSDs mit "kleinen" Kapazitäten sinnvoll, 2,5-Zoll sollte nur für die großen Kapazitäten genutzt werden. (ansonsten hat man größtenteils leere Gehäuse, was sinnbefreit ist)
        Anbindung: PCIe vs. SATA: Außer, dass SATA durch die längere Lebensdauer ausgereiftere Stromsparmechanismen hat, gibt es nichts, was für SATA spricht. PCIe hat da aber mehr Zukunftspotential.
        Protokoll: AHCI vs. NVMe: Das eine ist halt auf SSDs optimiert, das andere nicht. Leichte Entscheidung.

        Überhaupt entstehen da nur Fixkosten, (Controller und Anbindung, beide sind i.d.R. über die Serien konstant) keine Skalierungskosten.
        Leider wird das aber bisher in der Praxis nicht an die Kunden weitergegeben, dort werden auch Skalierungsaufschläge berechnet:
        70€ Aufpreis von der 850 Evo M.2 zur 960 Evo 512GiB stehen gegen 130€ Aufpreis bei den 1TiB-Modellen.
        (nutzen den gleichen Flash)
      • Von KrHome BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von MyuniHausen
        Resultat: Unterm Strich sind die Ladezeiten mit einer RAMdisk bestenfalls 1-1,5 Sekunden kürzer. Sich also alleinig dafür eine PCie-SSD zu kaufen ist unnötig wenn man schon eine aktuelle SATA-SSD besitzt.
        Kann ich bestätigen. Hab mir damals auch mal eine RamDisk gebaut. Der Datendurchsatz ist bekanntermaßen brutal und man denkt im ersten Moment jetzt geht's richtig ab - Instantstart meiner Games und so.

        Letztlich bringt das Ganze dann praktisch Null gegenüber einer SATA III SSD (ich vermute, weil die CPU der Flaschenhals ist und noch bis zum Quantencomputer bleiben wird). Im Ergebnis kann man sich das Geld für eine M.2 SSD in einem Gaming PC sparen.

        Überhaupt kann ich mir abseits von Servern und massiver Videobearbeitung keinerlei Einsatzzweck dafür vorstellen. (Und natürlich Notebooks, wegen der kompakten Bauform.)
      • Von MyuniHausen Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Lowmotion
        Es heißt PC GAMES Hardware.

        Wann erfolgt ein Test mit Spielen? Oder wird in Zukunft jeder Grafikkartentest mit 3DMark gemacht?
        Eine PCIe-SSD mit Spielen zu testen macht keinen Sinn, da sie praktisch keinen Vorteil im Vergleich zu SATA-SSDs bringt, zumindest was die Ladezeiten betrifft.

        Habe diesbezüglich meine Samsung 840 Pro 256GB mal mit einer RAMdisk (24GB von meinen insgesamt 32GB DDR4@2133) verglichen, die sollte etwa so schnell sein wie eine 960.
        Vor jedem Test habe ich den Rechner neu gestartet (um Caching zu umgehen) und vom Internet getrennt (Die Verbindung zu den Game-Servern kann das Ergebnis sehr verfälschen). Dann habe ich das gesamte Spiel in die RAMdisk geladen.

        Resultat: Unterm Strich sind die Ladezeiten mit einer RAMdisk bestenfalls 1-1,5 Sekunden kürzer. Sich also alleinig dafür eine PCie-SSD zu kaufen ist unnötig wenn man schon eine aktuelle SATA-SSD besitzt.

        Getestet habe ich folgende Spiele:
        - MGS5 Ground Zero
        - Far Cry Primal
        - The Witness
        - ARMA 3
        - Dark Souls 3

        System: 6700K@4,5Ghz - 32GB DDR4@2133Mhz - 980ti
      • Von D0pefish Freizeitschrauber(in)
        Falls ich keine Tomaten auf den Augen habe... Es wäre ja ganz praktisch, wenn man "Neuer Treiber von Busenfreund Samsung" ins Deutsche übersetzen würde, sprich: dann rückt auch die Versionsnummer raus oder spart euch den Absatz lieber.
        Hier hat der zur Zeit aktuellste Treiber die Version 2.00.1607. Der Installer erkennt jetzt auch die neuen OEM-NVMe's. Es wäre nun interessant, ob im Test ein noch neuerer 'Wundertreiber' genommen wurde.
      • Von wuselsurfer Software-Overclocker(in)
        Zitat
        Da aber einerseits im Gehäuse sowieso ein kleines Lüftchen an der SSD vorbeiziehen dürfte
        Nein, auch das "dürfte" es in einem eng zusammengequetschten Notebook nicht, aber gut.
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Samsung SSD 960 Evo: Die neue PCIe-Mittelklasse im Test
PCIe-SSDs starteten als Königsklasse auf dem Massenspeicher-Markt. Mittlerweile kristallisiert sich aber auch bei diesen eine Brot-und-Butter-Kategorie heraus, die den SATA-6-GBit/s-SSDs im 2,5-Zoll-Format das Wasser abgräbt. Laut Datenblatt überzeugt die Samsung SSD 960 Evo sowohl im Preis als auch in der Leistung. Ist sie der neue Preis-Leistungs-Kracher?
http://www.pcgameshardware.de/SSD-Hardware-255552/Tests/Samsung-SSD-960-Evo-1TB-M2-Benchmarks-Kaufen-1214879/
02.12.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/12/Samsung_SSD_960_Evo_1TB_Aufmacher-pcgh_b2teaser_169.jpg
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