Wo bleibt er denn, der SSD-Fortschritt? Ein Kommentar von Reinhard Staudacher
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne berichtet ein Redakteur über ein IT-Thema, das ihn in der vergangenen Woche bewegt hat. Zum Abschluss dieser Woche äußert sich Reinhard Staudacher über die Stagnation auf dem SSD-Markt. Trotz neuer Technik kommt einfach nichts Neues auf den Markt.
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne berichtet ein Redakteur über ein IT-Thema, das ihn in der vergangenen Woche bewegt hat: Heute äußert sich Reinhard Staudacher über die Stagnation auf dem SSD-Markt.
Mittlerweile ist es fast ein halbes Jahr her, dass Intel seinen "neuen" Chipsatz mit der Bezeichnung Z97 präsentierte. Die größte Neuerung des Plattform-Updates: die offizielle Unterstützung für SATA Express und M.2, die so für die breite Masse verfügbar werden sollten.
Die Hersteller hatten nun also seit fast einem halben Jahr die Möglichkeit, deutlich bessere Produkte als die aktuellen SATA-6-GBit/s-Flash-Speicher zu veröffentlichen oder zumindest anzukündigen. Ausgehend vom Markt für Endverbraucher liegt die Anzahl der Hersteller, welche diese Chance bisher nutzten, bei sage und schreibe einem einzigen: Plextor mit seiner M6e. Die Leistungssteigerungen, welche eine SSD mit 800 MByte/s und mehr als 100.000 IOPS bringt, sind natürlich vernachlässigbar, sofern sie denn überhaupt wahrgenommen werden können. Dennoch ist es seltsam zu sehen, dass es eine Branche, in der normalerweise ein Superlativ laufend vom nächsten abgelöst wird, im SSD-Bereich anscheinend keine Probleme damit zu haben scheint, Produkte zu veröffentlichen, die allesamt mit angezogener SATA-Handbremse arbeiten, während seit einem halben Jahr die Lösung des Problems zur Verfügung steht. Ich hoffe, dass sich das 2015 ändern wird und dass wir wieder über spannende Weiterentwicklungen im SSD-Bereich berichten dürfen.
Redaktions-Kolumne
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Hierbei handelt es sich nicht zwingend um die Meinung der Redaktion, sondern um die Meinung des jeweiligen Redakteurs.

Aktuell findet man hier und auf Ebay die m.2 aus Notebooks. Diese m.2 sind interessanterweise auch nicht im Einzelhandel verfügbar - vermutlich nur auf dem asiatischen Markt.
Der Ottonormaleinkäufer wartet aktuell auf die 1 TB SSD zum Schnäppchenpreis. Leider sind die Preise für 128/256/512er Modellen in den letzten Monaten eher gestiegen als gefallen. 1 TB kostet im Angebot immer noch 280-299 Euro. Hier ist teils Samsung sogar günstig. Samsung hat den angekündigten Preiskampf im September nicht mitgemacht. Deren SSDs sind immer teurer als die Konkurrenz. Und dennoch verkaufen sie sich recht gut.
Was der Kunde bracht:
- 97 bzw. 100 oder 110 Board (Skylake, Broadwell) mit x4 PCI-E m.2 Support (durchgängig alle Boards mit m.2)
- neue Controller von Samsung, Marvell, Indilinx, ... (Sandisk oder Toshiba setzen auf Marvell) für maximale Leistung
- NVMe Standard
- NVMe Treiber (es wurde angekündigt, dass man ähnlich wie Mantle/DX12 auf SSDs anwenden könnte um die Leistung massiv zu steigern)
- kaum Aufpreis zu 2,5" SSDs
Wenn mit dem kommenden Intel Dualrelease nichts Durchdachtes & Neues auf den Markt kommt, dann gibt es keinen Kaufanreiz. Nur eine neue CPU mit 5% mehr IPC haut keinen Sandy Besitzer um.
Intel hat einen neuen RST Treiber für Dezember angekündigt, der angeblich erstmalig m.2 unterstützt.
M.2 hat derzeit noch das Feeling von SSDs im Raid0
Wusste ja nicht das es dich stört das du einer der Bremser bist, was ja Offensichtlich der Fall ist, aber hast schon recht, wir sollten alle lieber wieder zur guten alten HDD zurückkehren, denn alles darüber braucht ja niemand wirklich von den Durchschnittsmenschen
Aber eines ist schon klar, alles was DIR nicht wichtig ist, ist unnötig und benötigt man nicht wirklich, leider gehst du immer NUR von dir aus, das ist deine große schwäche bei deiner Herangehensweise.
Stagnation mag dir nichts ausmachen, vielen anderen ist dies aber ein graus.
Noch was lustiges, da du so tolle Hardware Tipps gegeben hast
Am ende widersprichst du dich selbst, aber nur wahrnehmen willst du es nicht, weil es nicht in deinen Kram passt.
Es hat viele Entwicklungen gegeben wovon du heute profitierst, wo man früher gesagt hat "och, braucht doch niemand, viel zu teuer und nur für Profis BlaBlub usw"
Nur deinem letzten Satz kann ich mich bedingungslos anschließen, schönen Tag noch in deiner Welt
Und nochmal: Als Heim- oder Privatanwender muss man schon sehr spezifische Bedürfnisse haben, damit sich einen SSD lohnt, die per PCIe betrieben wird. Der Gamer oder Privatanwender wird keine wesentlichen Vorteile von einer PCIe-SSD haben.
Außerdem Beispiel gibt es genug, schon alleine alle Berufsgruppen oder Private die mit vielen und/oder großen Daten hantieren, aber das kommt dir natürlich nicht in den Sinn weil du das nicht machst, schon klar ^^
Lieber brav meckern als an andere zu denken, Bremser wie dich braucht die Welt aber, sie finanzieren die Zukunft
Du kapierst offensichtlich den Unterschied zwischen sinnvollen und weniger sinnvollen Weiterentwicklungen nicht. Immer bezogen auf den Anwendungsbereich natürlich. Hauptsache, es stehen große Zahlen auf der Packung. Wohlgemerkt: gemeint sind Nutzer, die keine Server, CAD- oder Video-Workstations betreiben. Siehste, da habe ich dir schon drei Beispiele genannt. Das sind drei mehr als dir eingefallen sind. Aber keines davon hat für private PC´s auch nur die geringste Relevanz.
Da habe ich einen ganz heißen Hardwaretipp für dich: kauf dir unbedingt ein Workstation-Mainboard und bestücke das mit zwei Octocore-Prozessoren von Intel. Zwei CPU´s mit je acht Kernen müssen ja für Computerspieler (um die geht es in diesem Forum ja vor allem) viel besser als ein einzelner Core i7 4790k sein. Dazu dann zwei High-End-SSD´s im Raid-Verbund. Dein System wird bestimmt eine oder sogar zwei Sekunden schneller booten als mit einer SSD. Wenn das kein Fortschritt ist!
Es ist mir mittlerweile zu lästig geworden, mit dir meine Zeit zu verplempern. Ich klinke mich hier jetzt aus.
Außerdem Beispiel gibt es genug, schon alleine alle Berufsgruppen oder Private die mit vielen und/oder großen Daten hantieren, aber das kommt dir natürlich nicht in den Sinn weil du das nicht machst, schon klar ^^
Lieber brav meckern als an andere zu denken, Bremser wie dich braucht die Welt aber, sie finanzieren die Zukunft