Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Ruyven, kennst du alle tollen Register die Intel verbaut in seinen Chips?

        Also ich nicht, und ich kenne so manche. Wobei einem selbst das oft nicht weiter hilft. Wenn man nicht weiß, was ein Register macht, und wie man es GENAU zu konfigurieren hat, dann tut sich halt irgendwas...

        Und Intel hält bzgl solchen Sachen die Klappe... Da musste nachbohren wie noch was, bis du mal ne Antwort bekommst...
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        "Software" ist nicht nur das, was jemand wie du für ein Betriebssystem schreibst. Auch der Microcode im BIOS ist Software und wenn das BIOS eine Datenkopie an zweiten Speicherkanal schickt, ist das genausowenig "in Hardware", wie z.B. ein RAID 5 via Chipsatz. Ähnliches gilt für eine Änderung der Kern-Nummern auf BIOS-Ebene: Alles, was programmiert ist, kann man, mit entsprechendem Aufwand, auch anders schreiben.
        Aber kannst du z.B. das Verhältnis aus Haupt- und ALU-Takt in einem 1. Gen Netburst von 2 auf 1 ändern? Kannst du den rechts und den links drehenen Ringbus ihre Funktion tauschen lassen? Kannst du die Pin-Belegung des PCIe-Interface tauschen? Kannst du, ohne Lötkolben, den primären Taktgeber deaktivieren und einen anderen nutzen? Kannst du ein DDR-Interface mit einem Datum pro Takt betreiben? Kannst du einen 3770K einen x1 Multiplikator für CPU/Referenztakt verpassen?
        DAS ist Hardware.
        Und z.B. die Speicherung der aktiven Latenzen eines RAM-Moduls werden mit hoher Sicherheit auch nicht im von Software beeinflussbaren Cache zwischengespeichert, sondern in Flip-Flops im Controller selbst. Und wenn es davon nur 8 oder 6 gibt, was für die DDR3 Specs vollkommen ausreicht, dann können sich die Programmierer der Welt noch so kreativ auf den Kopf stellen: Das BIOS wir in ein 8 Bit-Register keine 1000 eintragen können.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Ja Ruyven, ich meinte RAM-Mirroring, das gibt es aber nicht nur in Software, sondern eben auch in Hardware inkl. RAS Features usw.

        Und bzgl. BIOS. Nur weil DU und ICH etwas im BIOS nicht einstellen können, heist das noch lange nicht, das man es nicht konfigurieren kann

        Genau das macht ja eben das BIOS. Du kannst wenn du lustig bist auch die Nummerierung der CPU-Cores ändern usw. Sofern du halt aufs BIOS direkt zugreifen kannst.

        CPUs sind heutzutage ziemlich flexibel, der "normale" Nutzer bekommt davon nur halt ziemlich wenig zu sehen.

        Und sagen wir mal so, in öffentlich zugänglichen Guides steht nicht alles drin. Ganz im Gegenteil! Ich weiß jetzt nicht genau, wie es bei den "stinknormalen" CPUs aussieht, die sowas Unterstützen (btw. müsste wohl IB-EX sein, soweit ich das verstanden habe), aber ich gehe mal stark davon aus, das Intel das überall recht ähnlich macht, und dann habe ich sehr driftige Gründe anzunehmen, dass das dort genauso läuft. Mehr kann und will ich dazu nicht sagen.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Skysnake
        Wie gesagt, ich seh da nichts, was man nicht irgendwie zweckendfremden könnte.
        Ich gehe bei spezialisierter Hardware erstmal prinzipiell davon aus, dass sie sich gar nicht zweckentfremden lässt. In Zeiten, in denen selbst Massenspeicher zu PCI-Hardware mutieren, mag das merkwürdig erscheinen - aber das Speicherinterface ist tatsächlich noch ein archaisches Relikt aus einer Zeit, in der es für jede Hardwarekomponente ein spezialisiertes Interface gab, an dem dann auch wirklich nichts anderes funktionierte. Was hier verkauft wird, hat imho ähnliche Dimensionen wie die immer mal wieder gestellte Frage, warum man nicht Teile des VRAM-Interfaces von GPUs in einen Multi-GPU-Interconnect umfunktioniert.

        Zitat
        Irgendwie muss es ja geben. Das Zeug gibt es ja auch bald zu kaufen, bzw halt Demos davon
        Ich will aber wissen, WIE es geht - und kein "da muss es wohl Konfigurierbarkeiten geben"

        Zitat
        Jaein.

        Kannste z.B. die PCI-E Paketgröße an Consumerboards einstellen?
        Hab ich schon mal gesehen, ja. (frag mich aber nicht, wo)

        Zitat
        Kannste RAM-Mirrowing betreiben?
        Meinst du Mirroring oder etwas, was ich tatsächlich nicht kenne? Ersteres ist keine Konfigurierung der Hardware-Settings, sondern ein Feature, wie mehrere Komponenten interagieren. Da bieten Server-Boards natürlich andere Features (Consumer hatten ja z.B. lange auch kein RAID). Aber das ist 2 Layer über den hier angesprochenen Punkten.

        Zitat
        alles was I/O anbelangt, sind Serverboards recht gut ausgestattet, und Consumerboards eher weniger. Was Serverboads nicht können sind Spannungen anpassen und TAktraten, das liegt aber eher an den CPUs, denn daran das man es nicht machen könnte von Seiten der Hersteller.
        Spannungsanpassungen haben nichts mit CPUs zu tun. Und I/O sind Schnittstellen für weitere Hardware - den Speichercontroller würde ich da nur sehr bedingt dazu zählen, der ist zentraler Systembestandteil. Und stabilitätsrelevant, weswegen er -wie CPUs- in Servern i.d.R. nur innerhalb der Specs läuft, ohne Bedarf für Feinjustierung.

        Aber es geht hier auch gar nicht darum, was normale BIOSe können. Ein spezielles BIOS sollte kein Problem sein.
        Die Frage ist: Was können normale Speichercontroller? Denn da wird es keinen speziellen geben. Und Konfigurationsmöglichkeiten, die selbst auf sehr extremen Boards nicht zur Verfügung stehen, sind z.T. eben schlichtweg nicht existent.

        Zitat
        Die Frage ist halt, wie hoch sind die Taktraten wirklich???

        Ich würde erwarten, dass das Interface an sich eben nicht niedrig getacktet ist, sondern relativ schnell läuft, um eben die Latenzen niedrig zu halten. Dafür brauchts dann halt genug Logik im Brückenchip, aber das sollte kein Problem sein.
        Selbst bei 250 MHz hättest du noch eine Latenz von 1000 Taktzyklen, bis der Flash die Befehle verarbeitet hat. Auf DDR3 2500 hochzugehen, um 0,9 Taktzyklen bei der Übermittlung des Befehls einzusparen, würde nichts bringen - außer Probleme mit dem Speichercontroller, der jetzt auf einmal Register für ne 10.000er Latenzeinstellung braucht.

        Zitat
        Du hast aber nen globalen Adressraum

        Es kommt also ganz darauf an, wie die Bestückung der einzelnen CPUs ist, um zu wissen wo wie der Speicher gemapped wird.

        Adressraum ist (Low-Level-)Software. Die muss über die Bestückung der CPUs nur die genannten Parameter wissen: Größe, ggf. Geschwindigkeit (bei SMP eher: Geschwindigkeit der Verbindung bis dahin). Also alles Dinge, die softwareseitig des Speichercontrollers laufen, nicht auf der Speicherseite des Channels.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ruyven_macaran
        Auch das würde eben vorraussetzen, dass diese CPUs zufällig oder absichtlich Fähigkeiten haben, die die DDR3-Specs nicht fordern, die DDR3-RAM nicht gebrauchen kann und die zusätzliche Kosten verursachen - aber für ULLDIMM nötig wären...
        Wie gesagt, ich seh da nichts, was man nicht irgendwie zweckendfremden könnte.

        Irgendwie muss es ja geben. Das Zeug gibt es ja auch bald zu kaufen, bzw halt Demos davon

        Zitat

        In aller Regel sind es gerade Consumer-/OC-Boards, die die Änderung von so ziemlich jedem Detail erlauben, in dem man vielleicht noch eine Spezifikation nicht überrschritten hat
        Jaein.

        Kannste z.B. die PCI-E Paketgröße an Consumerboards einstellen?

        Kannste RAM-Mirrowing betreiben?

        alles was I/O anbelangt, sind Serverboards recht gut ausgestattet, und Consumerboards eher weniger. Was Serverboads nicht können sind Spannungen anpassen und TAktraten, das liegt aber eher an den CPUs, denn daran das man es nicht machen könnte von Seiten der Hersteller.

        Zitat

        Touché
        Wäre aber arg peinlich, wenn man Speicher mit extrem niedrigen Latenzen verkauft - und diese dann nur in einigen wenigen Situationen geboten werden.
        Nö wieso?

        Die Latenzen sind doch sehr niedrig. Der Wechsel aus einem Speicherbereich in einen anderen dauert halt etwas länger. Das haste aber bei DRAM an sich auch. Die Hacken an dem System werden die Leute schon selbst herausfinden, die muss man einem nicht noch auf die Nase binden

        Zitat

        So kurz sind die Schreibzyklen bei den hier einzustellenden Taktraten und Latenzen nicht. Vor allem aber erfordert dies einen permanenten Software-Overhead, denn einen Speicherzugriff zurückstellen und stattdessen erstmal ein spezielles Datum schreiben und dann den Zugriff doch durchführen - dass kann der Speichercontroller der CPU definitiv nicht in Eigenregie.
        Die Frage ist halt, wie hoch sind die Taktraten wirklich???

        Ich würde erwarten, dass das Interface an sich eben nicht niedrig getacktet ist, sondern relativ schnell läuft, um eben die Latenzen niedrig zu halten. Dafür brauchts dann halt genug Logik im Brückenchip, aber das sollte kein Problem sein.

        Zitat

        In SMP-Systemen reicht es, den Speicher CPU-weise zu verwalten, im Worst Case pro Controller. Aber ich habe keinen Grund, einem Controller Anweisungen geben zu müssen/können, wie er die Speicherbänke seines Kanals zu sortieren hat. Auch deine anderen genannten Aufgaben greifen letztlich nur einen XY MB großen RAM mit Geschwindigkeit ZA an Controller AB zu. Wie der physisch organisiert ist, ist alleiniges Problem des Controllers.
        Du hast aber nen globalen Adressraum

        Es kommt also ganz darauf an, wie die Bestückung der einzelnen CPUs ist, um zu wissen wo wie der Speicher gemapped wird.
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1106020
SSD
ULLtra-DIMM: Bis zu 12,8 Terabyte Flashspeicher im RAM-Gewand
Die beiden Unternehmen Smart Storage Systems und Diablo Technologies haben die ULLtra-DIMM getaufte Datenspeicherlösung vorgestellt. Das Ultra-Low Latency Dual in-Line Memory Module stellt praktisch eine SSD in RAM-Modul-Bauweise dar, der in den DDR3-Bänken verbaut wird. Über das entsprechende Speicherinterface sollen Latenzen drastisch verringert und kostengünstigere Server-Lösungen realisiert werden.
http://www.pcgameshardware.de/SSD-Hardware-255552/News/Smart-Storage-Systems-ULLtra-DIMM-Flashspeicher-vorgestellt-1106020/
22.01.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/01/Clipboard01_20140121163238-pc-games.jpg
speicher,ssd,ram,festplatte
news