Intel-SSDs: Folien zeigen Temple Star, Pleasantdale und Fultondale mit bis zu 2 TByte
Die englischsprachige Webseite Myce hat einige Intel-interne Folien geleakt, welche offensichtlich noch unter NDA stehen. Diese zeigen die Spezifikationen zu den drei SSD-Serien Pro 2500 (Codename Temple Star), DC P3500 (Pleasantdale) sowie DC P3700 (Fultondale), welche mit bis zu 2 TByte ausgeliefert werden. Die Veröffentlichung sei im zweiten Quartal 2014 geplant.
Aktuell bietet Intel noch SSDs mit einer Kapazität von maximal 800 GiByte an, was sich im kommenden Jahr zu ändern scheint. So hat Myce einige authentisch wirkende Folien veröffentlicht, auf den die Spezifikationen bisher noch unbekannter Flash-Laufwerke aufgeführt werden. Demnach plant der Chipriese, die DC-S3700-und DC-S3500-Serie im zweiten Quartal des nächsten Jahres durch Modelle mit P-Präfix abzulösen. Für den Mainstream-Bereich kommen die schwächeren Pro 2500 Series.
Die Fultondale-High-End-Modelle der DC P3700 Series wird es sowohl im 2,5-Zoll-Formfaktor als auch für PCI-Express-Steckplätze geben. Dabei sollen beide Ausführungen in den Kapazitäten 200, 400, 800, 1.600 sowie 2.000 GiByte erhältlich sein, womit Intel der erste Anbieter für 2-TByte-SSDs im 2,5-Zoll-Format wäre. Zum Einsatz kommt hier MLC-Speicher mit High Endurance Technology (HET), wodurch die Lebensdauer gesteigert werden soll. Die Leistungsdaten beziehen sich vermutlich auf die PCI-E-Modelle, indem sequenziell bis zu 2.800 und 1.700 MB/s gelesen beziehungsweise geschrieben werden können. Bei den 4K-Zufallszugriffen werden 450.000 respektive 150.000 IOPS angegeben.
Pleasantdale muss mit herkömmlichen MLC-Flash auskommen, bietet aber dieselben Kapazitäten sowohl für 2,5-Zoll- als auch PCI-E-Laufwerke. Auch das Leistungsblatt liest sich ähnlich: Lediglich bei den 4K-Dateien beschränkt sich die Schreibgeschwindigkeit auf 40.000 IOPS. Beim Lesen hingegen werden weiterhin die 450.000 IOPS erreicht. Bei beiden Reihen sollen laut VR-Zone bei den 2,5-Zoll-Ablegern zwei Platinen verbaut werden, um die hohen Datendichten zu erreichen. Dadurch steigt die Leistungsaufnahme auf bis zu 25 Watt, was auch mit hohen Temperaturen einhergeht. Aus diesem Grund soll sich Intel dazu entschieden haben, Kühlrippen auf der Unterseite des Gehäuses einzulassen.
Die Pro Series 2500 ist hiervon ausgeschlossen, da diese mit maximal 480 GiByte angeboten werden soll. Ansonsten stehen auch 80, 180 oder 240 GiByte zur Verfügung. Im M.2-Formfaktor wird es drei verschiedene Längen von 42 (180 GiByte), 60 (180/240 GiByte) sowie 80 mm (180/240/360 GiByte) geben. Sequentiell werden 540 beziehungsweise 490 MB/s fürs Lesen und Schreiben angegeben. Bei den 4K-Dateien seien 42.000 und 52.000 IOPS möglich. Die Leistungsaufnahme betrage unter 200 Milliwatt.
Quelle: Myce

Die Einplatinenmodelle haben 10W.