Intel Optane DC P4800X: Erster Test zur Optane SSD mit 3D Xpoint-Speicher
Intels Optane SSDs sollen die besten Eigenschaften von DRAM und NAND-Speicher dank 3D Xpoint vereinen. Schneller und langlebiger sollen diese sein. Ein erster Test zeigt, dass es sich dabei nicht nur um leere Floskeln handelt.
2015 hatte Intel bereits die Optane-SSDs vorgestellt, die dank 3D Xpoint-Speicher deutliche Vorteile gegenüber NAND-SSDs haben sollen. Intel selbst wirbt mit hohem Datendurchsatz, geringer Latenz und Langlebigkeit. Inwiefern sich diese Werbeversprechen bewahrheiten, durften die Kollegen von Tom's Hardware bereits prüfen und präsentieren den ersten Test zur Intel DC P4800X.
Offensichtlich hat Intel auch nicht zu viel versprochen, denn die Optane SSD hebt sich zum Teil deutlich von der NAND-Konkurrenz ab. Im Endurance-Test schlägt man so beispielsweise die hauseigene Intel DC P3700 mit der 4,2-fachen Speichermenge um gut 20 Prozent. In Sachen Latenz findet sich die DC P4800X sogar mehr als deutlich vor dieser. Insgesamt 36-Mal schneller ist die Optane SSD gegenüber der Intel DC P3700 und insgesamt 71-Mal schneller als die Intel DC P3608 im 70/30 Read/Write-Benchmark. Gegenüber herkömmlichen SSDs schafft es die DC P4800X die Geschwindigkeit auch weitestgehend konstant beizubehalten, während diese bei den NAND-Alternativen schnell abfällt.
In allzu große Euphorie sollte man aus zwei Gründen vorerst noch nicht verfallen. Zum einen ist derzeit unklar, wie glaubwürdig die Testergebnisse sind. Intel hat Tom's Hardware lediglich via Fernzugriff Gelegenheit gegeben, die 375 GB Optane-SSD durch den Testparcours zu jagen. Zum anderen fällt der Preis pro Gigabyte noch recht hoch aus. So kostet die DC P4800X mit 375GB für den professionellen Einsatz rund 1520 US-Dollar. Für normale Endverbraucher sollen diesen Monat nur deutlich kleinere M.2-2280-Steckmodule mit jeweils 32 Gigabyte für voraussichtlich rund 90 Euro und 16 Gigabyte für voraussichtlich rund 50 Euro in den Handel kommen.

In sich finde ich die Idee jedenfalls noch immer gut; und ich glaube auch, dass es in den nächsten Schritten für mehr User interessant ist.
Aktuell sind erst mal die Profiuser dran, die mit den Ansprüchen in bestimmten Leistungsbereichen eben anders liegen. Da spielt Geld auch nicht so ne Rolle, und damit Finanziert man solche Entwicklungen dann gegen.
Warum muss immer alles gleich für Hans Müller in der Haupstraße 25 für 50€ verfügbar sein? Braucht der doch eh nicht