Galax-HOF-SSD: Weiße NVMe-SSDs, M.2-Version mit Heatpipe-Kühler
Die Palit-Tochter Galax hat zwei NVMe-SSDs vorgestellt. Technisch sind beide Modelle identisch. Die eine ist für einen PCI-Express-3.0-x4-Steckplatz gedacht, die andere für einen M.2-M-Key-Anschluss. Markant sind die weißen PCBs. Das kleinere Kärtchen nutzt zudem einen vergleichsweise großen Aluminiumkühler samt Heatpipe. Eine Markteinführung in Deutschland wäre denkbar.
Hardware-Hersteller setzen gerne auf Kühlkörper für NVMe-SSDs mit M.2-M-Key-Anschluss, um sogenanntes Throttling durch zu hohe Temperaturen zu vermeiden. Der Grund dafür sind Performance-Kurven entsprechender Modelle, deren Controller beim Kopieren großer Datenmengen heiß laufen kann. Solche Szenerien wirken im Desktop-Bereich konstruiert, da die Daten viele Sekunden lang am Stück mit mehreren GB/s verschoben werden müssen, das Marketing hat es sich aber trotzdem nicht nehmen lassen, Kühllösungen für NVMe-SSDs anzubieten.
NVMe-SSDs mit weißen PCBs
Die Speicherhersteller selbst bieten Aluminiumblöcke vereinzelt im Bundle an. Bei Mainboards sind ab der Mittelklasse inzwischen fast immer entsprechende Kühllösungen dabei, häufig in die Designs integriert. Galax geht bei seiner HOF-SSD einen Schritt weiter und kombiniert einen vergleichsweise großen Aluminiumblock mit einer Heatpipe. Letztere liegt (nach einem Wärmeleitpad) auf der M.2-SSD auf und soll im U-Bogen die Abwärme verteilen. Ob das besser funktioniert als bei den reinen Alu-Lösungen, wird sich zeigen müssen. Unbedingt notwendig sollte ein solcher Kühler aber nicht sein. Alternativ bietet Galax die NVMe-SSD als PCI-Express-3.0-x4-Steckkarte an, bei der unter der Abdeckung ein großes Aluminiumprofil sitzt.
Wie für die "Hall of Fame" üblich setzt der Hersteller auf weiße PCBs. Darauf sitzt ein Phison-Controller des Typs PS5012-E12 mit NVMe-1.3-Unterstützung, acht Speicherkanälen und DRAM-Cache. Der TLC-Speicher mit 64 Lagen stammt von Toshiba. Die Kombination soll im Falle der PCI-E-Steckkarten mit 1 und 2 TByte sequenzielle Übertragungsraten von 3,4 GB/s lesend und 3,0 GB/s schreibend erreichen. Die Zufallszugriffswerte belaufen sich auf 440.000 IOPS lesend und 660.000 IOPS. Die M.2-Kärtchen sollen etwas langsamer ausfallen (3,4/2,8 GB/s; 400.000/660.000 IOPS). Die 512-GByte-SSD erreicht unabhängig ihres Formfaktors 3,4/2,0 GB/s beziehungsweise 400.000/540.000 IOPS.
Markteinführung in Deutschland nicht ausgeschlossen
Bisher hat Galax die HOF-NVMe-SSDs nur in China vorgestellt (via anandtech.com). Hierzulande könnten sie unter der Marke KFA2 auf den Markt gelangen. Schon in der Vergangenheit veröffentlichte der Hersteller SATA-SSDs im 2,5-Zoll-Gehäuse in Europa und speziell Deutschland.

Natürlich gibt es die. Z.B.:
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(Auf Wunsch auch mit OLED, weil RGB ist ja sowas von 2017.)
Weiss jemand aus dem Stehgreif, ob sich von den PCI Karten heutzutage irgendwie Betriebssysteme booten lassen? Von meiner geht es nicht, ist aber auch schon 5 Jahre alt
Klumpendesign mit geringster Wärmeübergangsfläche.
Das ging doch schon immer, damit das Laufwerk in der OS Installation auswählbar wird musste man vor der OS Installation ein Treiber laden.
Also genauso wie bei PCI zu Sata Erweiterungen.
Bei Win10 ist das nur noch in Ausnahme fällen nötig
http://www.thessdreview.c...
Weiss jemand aus dem Stehgreif, ob sich von den PCI Karten heutzutage irgendwie Betriebssysteme booten lassen? Von meiner geht es nicht, ist aber auch schon 5 Jahre alt
mehr kann ich dir leider auch nicht sagen