Galax-HOF-SSD: Weiße NVMe-SSDs, M.2-Version mit Heatpipe-Kühler

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Galax-HOF-SSD: Weiße NVMe-SSDs, M.2-Version mit Heatpipe-Kühler (5)
Quelle: Galax

Die Palit-Tochter Galax hat zwei NVMe-SSDs vorgestellt. Technisch sind beide Modelle identisch. Die eine ist für einen PCI-Express-3.0-x4-Steckplatz gedacht, die andere für einen M.2-M-Key-Anschluss. Markant sind die weißen PCBs. Das kleinere Kärtchen nutzt zudem einen vergleichsweise großen Aluminiumkühler samt Heatpipe. Eine Markteinführung in Deutschland wäre denkbar.

Hardware-Hersteller setzen gerne auf Kühlkörper für NVMe-SSDs mit M.2-M-Key-Anschluss, um sogenanntes Throttling durch zu hohe Temperaturen zu vermeiden. Der Grund dafür sind Performance-Kurven entsprechender Modelle, deren Controller beim Kopieren großer Datenmengen heiß laufen kann. Solche Szenerien wirken im Desktop-Bereich konstruiert, da die Daten viele Sekunden lang am Stück mit mehreren GB/s verschoben werden müssen, das Marketing hat es sich aber trotzdem nicht nehmen lassen, Kühllösungen für NVMe-SSDs anzubieten.

NVMe-SSDs mit weißen PCBs

Die Speicherhersteller selbst bieten Aluminiumblöcke vereinzelt im Bundle an. Bei Mainboards sind ab der Mittelklasse inzwischen fast immer entsprechende Kühllösungen dabei, häufig in die Designs integriert. Galax geht bei seiner HOF-SSD einen Schritt weiter und kombiniert einen vergleichsweise großen Aluminiumblock mit einer Heatpipe. Letztere liegt (nach einem Wärmeleitpad) auf der M.2-SSD auf und soll im U-Bogen die Abwärme verteilen. Ob das besser funktioniert als bei den reinen Alu-Lösungen, wird sich zeigen müssen. Unbedingt notwendig sollte ein solcher Kühler aber nicht sein. Alternativ bietet Galax die NVMe-SSD als PCI-Express-3.0-x4-Steckkarte an, bei der unter der Abdeckung ein großes Aluminiumprofil sitzt.

Wie für die "Hall of Fame" üblich setzt der Hersteller auf weiße PCBs. Darauf sitzt ein Phison-Controller des Typs PS5012-E12 mit NVMe-1.3-Unterstützung, acht Speicherkanälen und DRAM-Cache. Der TLC-Speicher mit 64 Lagen stammt von Toshiba. Die Kombination soll im Falle der PCI-E-Steckkarten mit 1 und 2 TByte sequenzielle Übertragungsraten von 3,4 GB/s lesend und 3,0 GB/s schreibend erreichen. Die Zufallszugriffswerte belaufen sich auf 440.000 IOPS lesend und 660.000 IOPS. Die M.2-Kärtchen sollen etwas langsamer ausfallen (3,4/2,8 GB/s; 400.000/660.000 IOPS). Die 512-GByte-SSD erreicht unabhängig ihres Formfaktors 3,4/2,0 GB/s beziehungsweise 400.000/540.000 IOPS.

Markteinführung in Deutschland nicht ausgeschlossen

Bisher hat Galax die HOF-NVMe-SSDs nur in China vorgestellt (via anandtech.com). Hierzulande könnten sie unter der Marke KFA2 auf den Markt gelangen. Schon in der Vergangenheit veröffentlichte der Hersteller SATA-SSDs im 2,5-Zoll-Gehäuse in Europa und speziell Deutschland.

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Galax-HOF-SSD: Weiße NVMe-SSDs, M.2-Version mit Heatpipe-Kühler

        Natürlich gibt es die. Z.B.:
        Aqua Computer Webshop - kryoM.2 PCIe 3.0 x4 Adapter fuer M.2 NGFF PCIe SSD, M-Key mit vernickeltem Wasserkuehler 53228
        (Auf Wunsch auch mit OLED, weil RGB ist ja sowas von 2017.)

        Zitat von Peter-Pe
        Die PCIX Karte sieht nice aus. Und ist bestimmt nicht so laut wie meine ioFX mit Mückenlüfter.
        Weiss jemand aus dem Stehgreif, ob sich von den PCI Karten heutzutage irgendwie Betriebssysteme booten lassen? Von meiner geht es nicht, ist aber auch schon 5 Jahre alt
        Wenn das UEFI NVME-Bootmedien unterstützt und das Betriebssystem über einen passenden NVME-Treiber verfügt (Versionsnummern beachten!), kann man unabhängig von der mechanischen Form von NVME-Lauwerken booten. Ich selbst habe einige Zeit eine Intel SSD 750 im HHHL-Format als primäres Laufwerk genutzt und bin dann auf eine Seagate Nytro als 2,5-Zoll-U.2 gewechselt. Bei Laufwerken aus der vor-NVME-Zeit wird es komplizierter. Meinem Wissen nach unterstützen die wenigsten AHCI, sondern melden sich stattdessen als eigenständiger PCI-Laufwerkscontroller (samt anhängender Speichermedien) beim System. Derartige Zusatz-Controller dürfen boot-tauglich sein, müssen es aber nicht und an Server gerichtete Hardware kann sich in der Regel darauf verlassen, dass ein Host-System mit eigenem Medium für den Start sorgt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Galax-HOF-SSD: Weiße NVMe-SSDs, M.2-Version mit Heatpipe-Kühler

        Natürlich gibt es die. Z.B.:
        Aqua Computer Webshop - kryoM.2 PCIe 3.0 x4 Adapter fuer M.2 NGFF PCIe SSD, M-Key mit vernickeltem Wasserkuehler 53228
        (Auf Wunsch auch mit OLED, weil RGB ist ja sowas von 2017.)

        Zitat von Peter-Pe
        Die PCIX Karte sieht nice aus. Und ist bestimmt nicht so laut wie meine ioFX mit Mückenlüfter.
        Weiss jemand aus dem Stehgreif, ob sich von den PCI Karten heutzutage irgendwie Betriebssysteme booten lassen? Von meiner geht es nicht, ist aber auch schon 5 Jahre alt
        Wenn das UEFI NVME-Bootmedien unterstützt und das Betriebssystem über einen passenden NVME-Treiber verfügt (Versionsnummern beachten!), kann man unabhängig von der mechanischen Form von NVME-Lauwerken booten. Ich selbst habe einige Zeit eine Intel SSD 750 im HHHL-Format als primäres Laufwerk genutzt und bin dann auf eine Seagate Nytro als 2,5-Zoll-U.2 gewechselt. Bei Laufwerken aus der vor-NVME-Zeit wird es komplizierter. Meinem Wissen nach unterstützen die wenigsten AHCI, sondern melden sich stattdessen als eigenständiger PCI-Laufwerkscontroller (samt anhängender Speichermedien) beim System. Derartige Zusatz-Controller dürfen boot-tauglich sein, müssen es aber nicht und an Server gerichtete Hardware kann sich in der Regel darauf verlassen, dass ein Host-System mit eigenem Medium für den Start sorgt.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: Galax-HOF-SSD: Weiße NVMe-SSDs, M.2-Version mit Heatpipe-Kühler

        Zitat von wuselsurfer
        Ich hab ja schon viele Kühlkörper gesehen, aber das ist wohl der ineffektivste.
        Klumpendesign mit geringster Wärmeübergangsfläche.
        Aber er hat eine Heatpipe! Gibt es eigentlich schon Wasserkühler für SSDs?
      • Von FanboyOfMySelf Software-Overclocker(in)
        AW: Galax-HOF-SSD: Weiße NVMe-SSDs, M.2-Version mit Heatpipe-Kühler

        Zitat von Peter-Pe
        Weiss jemand aus dem Stehgreif, ob sich von den PCI Karten heutzutage irgendwie Betriebssysteme booten lassen? Von meiner geht es nicht, ist aber auch schon 5 Jahre alt
        Ja?
        Das ging doch schon immer, damit das Laufwerk in der OS Installation auswählbar wird musste man vor der OS Installation ein Treiber laden.
        Also genauso wie bei PCI zu Sata Erweiterungen.

        Bei Win10 ist das nur noch in Ausnahme fällen nötig
      • Von JonnyWho
        AW: Galax-HOF-SSD: Weiße NVMe-SSDs, M.2-Version mit Heatpipe-Kühler

        Zitat von sam10k
        gefällt mir nicht, dann doch lieber in Weiß
      • Von Voodoo2 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Galax-HOF-SSD: Weiße NVMe-SSDs, M.2-Version mit Heatpipe-Kühler

        Zitat von Peter-Pe
        Die PCIX Karte sieht nice aus. Und ist bestimmt nicht so laut wie meine ioFX mit Mückenlüfter.
        Weiss jemand aus dem Stehgreif, ob sich von den PCI Karten heutzutage irgendwie Betriebssysteme booten lassen? Von meiner geht es nicht, ist aber auch schon 5 Jahre alt
        Soweit ich weiß haben manchen Firmen nachgebessert
        mehr kann ich dir leider auch nicht sagen
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