Ohne Windows-Neuinstallation auf NVME-SSD umziehen: Anleitung im PCGHX-Forum
Laufwerke, die Transferraten von über 1.000 MB/s erreichen, basieren immer häufiger auf NVM Express, was Daten-Overhead und Latenzen minimiert. Wer von einer gewöhnlichen SATA-SSD auf so einen Datenspeicher wechseln möchte, kann sich mit der richtigen Vorbereitung die Neuinstallation seines Betriebssystems sparen. Das Community-Mitglied Knogle zeigt, wie es geht.
Das Protokoll NVM Express ermöglicht es, SSDs via PCI-Express besonders schnell anzubinden und weit höhere Geschwindigkeiten als mit üblichen SATA-Laufwerken zu erzielen. Während Windows 8(.1) und 10 bereits für NVME vorbereitet sind, (man mit dem Standardtreiber aber viel Leistung verschenkt,) muss der Treiber für Windows 7 und Vista erst hinzugefügt werden. Wie das geht, zeigt das Community-Mitglied Knogle in einer Anleitung, die wenige Schritte umfasst.
Zu beachten ist, dass das Betriebssystem nach dem Hinzufügen des NVME-Gerätetreibers nicht mehr von der alten SATA-SSD startet. Für den reibungsfreien Wechsel sollte daher auch gleich ein Programm installiert sein, das den Inhalt des alten Datenträgers auf die neue NVME-Speicherlösung klont. Die Anleitung zum Umzug auf ein NVME-Laufwerk ist für Windows-Versionen ab Vista gültig, Knogle hat aber angekündigt, auch für das veraltete Windows XP eine Anleitung zu erstellen. Hier gelangen Sie zur Anleitung im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum: [How-To] Laufendes Windows auf NVMe SSD kopieren ohne Datenverlust
