Ryzen 7 1800X: 5.802,93 MHz markieren vorerst die Spitze
Es gibt den ersten Rekord zu vermelden: Ein Ryzen 7 1800X schaffte unter flüssigem Stickstoff und dem Einsatz aller Kerne 5.802,93 MHz. Das ist der aktuelle Spitzenwert beim OC der neuen Prozessoren. Das Ergebnis zeigt jedenfalls sehr gut, dass sich Ryzen auch über den Bustakt gut übertakten lässt - der lag bei 130 MHz.
Die wenigsten hielten Ryzen bereits in den Händen halten, da hatte der8auer bereits zwei Stück gelyncht, beim Versuch, sie zu köpfen. Immerhin kann man sagen, es war für einen guten Zweck, denn halbwegs gescheit gekühlt kitzelte er 5.802,93 MHz aus einem Ryzen 7 1800X. Zum Einsatz kam flüssiger Stickstoff. In der Modell-Kategorie reicht das für Platz 1. Derzeit ist die Konkurrenz aber auch noch überschaubar, wie man fairerweise feststellen muss.
Quelle: hwbot.org
Ryzen 7 1800X: 5.802,93 MHz markieren vorerst die Spitze
Um den Takt zu erreichen, wurde die Busgeschwindigkeit auf 130,4 MHz angehoben und der Multiplikator auf 44,5 gestellt. Ryzen kann den Multi in 0,25er-Schritten ändern. Das ergibt dann die genannten 5,8 GHz Takt bei 1,97 Volt Kernspannung. (CPU-Z zeigt fälschlicherweise 0,787 Volt an.) Das zeigt auch, dass Ryzen über den Referenztakt durchaus übertaktungswillig ist. AMD selbst hatte dieser Tage bereits einen auf einen Bustakt von 127,5 MHz übertakteten Ryzen gezeigt, aber keine Endgeschwindigkeit genannt.
Die ersten Ryzen-Prozessoren wurden am 28. Februar vorgestellt und sind seit 2. März verfügbar. Zum Start gibt es von AMD nur die Achtkernmodelle, Sechs- und Vierkerner sollen noch folgen. Die Preisliste endet bei moderaten 560 Euro, wenn man zum Vergleich die Preisstruktur bei Intel heranzieht, wo das mit Kernen vergleichbar ausgestattete Modell das Doppelte kostet, aber nicht doppelt so schnell ist, wie der Test zeigt.
Viel mehr schwankt die Performance zwischen gut, also auf dem erwarteten Intel-Niveau, und durchschnittlich, wobei der schnellste Ryzen hier hinter einen Mainstream-Vierkerner wie den i7-7700K zurückfällt. Das geschieht gerne bei Spielen, wo die genauen Ursachen noch analysiert werden. Eine Mischung aus fehlender Optimierung und Schwächen im Design sind derzeit wahrscheinlich.



P.S.: Glückwunsch zu der Leistung und immer weiter so - normal kann jeder, wir brauchen Leute, die Grenzen hinter sich lassen
Die CPU war nicht geköpft
Was hast du denn dann mit der CPU aus dem Video gemacht?
Die CPU war nicht geköpft
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