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  • [Update] Ryse PC angespielt: Grafikeinstellungen, Kantenglättung, Verbesserungspotenzial

    [Update] Ryse PC angespielt: Grafikeinstellungen, Kantenglättung, Verbesserungspotenzial

    Crytek hat PC Games Hardware eine Vorabversion von Ryse für den PC zur Verfügung gestellt, die wir erneut unter die Lupe nehmen konnten. Wir zeigen, wie sich die PC-Fassung optisch präsentiert, welche Grafikoptionen es gibt und was noch bis zum Release am 10.10. verbessert werden sollte.

    Update vom 24.09.2014 (Thilo Bayer)

    Mittlerweile hat Crytek in einem Blogeintrag auch viele Details zu den Spieleeinstellungen in der PC-Version von Ryse veröffentlicht. So bestätigt man noch einmal, dass das Spiel perfekt auf Ultra-HD-Auflösungen aussehen soll - entsprechend optimiert hat man die Auflösungen für Texturen, Schatten usw. Darüber hinaus geht man im Blogeintrag darauf ein, welche Ingame-Schalter es gibt und was diese bewirken.

    So findet unsere Annahme Bestätigung, dass die Super-Sampling-Schalter 1,5x1,5 und 2x2 SSAA bewirken. Die Texturauflösung soll standardmäßig automatisch erkannt werden, in der finalen Version wird man als erfahrener Anwender aber in der Lage sein, hier auch manuell einzugreifen. Weiterhin lassen sich auch die Qualität von Schatten, Objektdetails, Shading, Partikel, Animationen, Motion Blur, anisotropes Filtern und temporale Kantenglättung definieren. Man kann auch in einer niedrigeren Auflösung rendern und das Ergebnis dann hochskalieren lassen, falls die Leistung der Grafikkarte nicht ausreicht.

    06:09
    Ryse - Son of Rome: Hands-on-Video der PC-Version des Römerspektakels

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    Originalartikel vom 18.09.2014 (Mark Mantel)

    Am 10. Oktober soll Ryse für den PC erscheinen, wobei der Preis inklusive aller von der Xbox One bekannten DLCs, vier Stück an der Zahl, bei 40 Euro liegen wird. Einen ersten Eindruck konnten wir uns bereits auf der Gamescom verschaffen, wo man das Gemetzel in Ultra HD zeigte. Dieses Mal mussten wir leider mit Full HD Vorlieb nehmen, schlichtweg, weil die 4K-Monitore mitsamt den passenden Testrechnern aufgrund der Abgabewoche alle besetzt waren. Allerdings waren Benchmarks mit der vorliegenden Version sowieso noch nicht erlaubt. Diese erhalten Sie von uns erst mit einer besser optimierten Version. Mehr Infos zur PC-Technik von Ryse gibt es übrigens in einem separaten Artikel.

    Daher kam in unserem eingesetzten Testsystem ein Core i5-4570K mit 16 GiByte DDR3-2133-RAM sowie einer Radeon R9 290X (Asus DirectCU II) zum Einsatz. Da allerdings nur die wenigsten Nutzer einen aktuellen Core i7 ihr eigen nennen dürften, bietet diese Konfiguration ein realitätsnahes Szenario, welches die zu erwartende Leistung vieler Leser veranschaulichen dürfte. Und ohne noch länger um den heißen Brei zu reden, geht es nun zum Hands-on-Test!

    04:12
    Ryse: Bombastischer Grafikvergleich im Video - PC vs. Xbox One

    Ryse PC: Grafikeinstellungen

          

    Wenn man zum ersten Mal die Grafikeinstellungen im Menü auswählt, könnte man überrascht sein. Die zur Verfügung stehenden Parameter sind relativ überschaubar, eingestellt werden kann die Auflösung, Bildschirmauflösung, V-Sync, Supersampling, Motion-Blur sowie eine mögliche Skalierung. Bei Letzterer zeigt sich bereits, dass Ryse ursprünglich für die Xbox One programmiert wurde: Man kann eine kleinere Auflösung auswählen, als der Monitor eigentlich darstellen kann, welche dann hochskaliert wird.

    Im erweiterten Grafikmenü lassen sich dann einige weitere Parameter einstellen, darunter beispielsweise die Qualität von Schatten, Objekten und Partikeln sowie anisotroper Filter. Allerdings stehen hier jeweils nur drei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung: Low, Medium und High – Ultra oder ähnliche Einstellungen sucht man vergebens. Interessanterweise lässt sich zumindest in unserer Version die Qualität der Texturen nicht verändern, sodass die dauerhaft auf High stehen.

    Ryse PC: Low vs. High vs High + 2x SSAA

          

    Zu Beginn haben wir Ryse auf hohen Einstellungen mit im Treiber forcierten 16x HQ-AF sowie 4x MSAA gestartet und wurden von einer Framerate oberhalb der 80 Fps beglückt. Stellt man hingegen das Multi-Sampling-AA aus und schaltet 2x Super-Sampling-AA (1,5 x 1,5) hinzu, kommt man gerade noch auf die 30 Fps, mit 3x SSA (2 x 2) sind es dann unspielbare 2 bis 10. Das SSAA kostet also noch sehr viel Leistung. Immerhin überzeugt das Endergebnis, denn die Glättung sieht sehr gelungen aus und bietet keinen Grund zur Beanstandung. Die Gesamtbildqualität lässt dennoch zu wünschen übrig: Trotz des forcierten HQ-AF flimmert Ryse noch vor sich.

    Interessant ist derweil der Unterschied zwischen Low- und High-Einstellungen, die sich nur minimal voneinander unterscheiden. Vermutlich aufgrund der durchgängig hochauflösenden Texturen sind die Unterschiede nur unter der sprichwörtlichen Lupe zu erkennen. Allerdings muss hier angemerkt werden, dass trotz Low-Einstellungen und jeglicher deaktivierter Kantenglättung noch irgendetwas das Bild glättet – wir vermuten, dass FXAA dauerhaft eingeschaltet sein könnte. Lediglich zwischen Low und High mit 2x/3x SSAA wird ein größerer Unterschied deutlich.

    Einstellungen per Mausklick auswählen
    Low  2 -pcgh

    Bildqualität

    before
    after

    Ryse PC: Aggressives LOD und Clipping-Fehler

          

    Ryse PC: Clipping-Fehler in unserer Vorabversion Ryse PC: Clipping-Fehler in unserer Vorabversion Quelle: PC Games Hardware Bei zwei weiteren Aspekten hat Crytek noch Arbeit vor sich: Zum einen ist das Level of Detail, also die Abnahme der Details auf größere Entfernungen, in unserer Version sehr aggressiv gestaltet. Berge in der Ferne stellen so nur noch Bögen ohne Details dar, wie es auch schon auf der Gamescom der Fall war. Überarbeitungen gab es in dieser Hinsicht offenbar noch keine. Im Interview hat man versprochen, dass LOD-Übergänge allgemein weniger auffällig seien als noch auf der Xbox One. Zum anderen machen sich noch Clipping-Fehler bemerkbar, sodass Menschen plötzlich in der Wand stehen, man mit dem Schild durch einen fremden Körper schlägt oder Buschäste wie ein Gehänge wirken.

    Ryse PC: Aussicht

          

    Bis zur Veröffentlichung von Ryse für den PC hat Crytek noch gut drei Wochen Zeit, um den Code weiter zu optimieren. Das erwähnte Flimmern, Clipping und das LOD-System bieten noch Luft nach oben. Sind diese Probleme behoben, kann das Spiel zumindest aus grafischer Sicht überzeugen.

  • Ryse
    Ryse
    Developer
    Crytek
    Release
    10.10.2014

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Outlast 2 Release: Outlast 2
    Cover Packshot von Inner Chains Release: Inner Chains
    Cover Packshot von Mr. Shifty Release: Mr. Shifty tinyBuild Games , Team Shifty
    Cover Packshot von Yooka-Laylee Release: Yooka-Laylee
    Es gibt 38 Kommentare zum Artikel
    Von Kronos
    Jop genau. Wie fast jedes andere Crytek Game auch. Also für max. 10 Okken im Sale und gut is. Oder eben Keystore, je…
    Von Tiz92
    Ich kaufs wegen dem geilen Setting in nem Keystore für wenig Geld. Das ist halt so ein Kandidat dem man einmal…
    Von Insider
    Was für ein geiles Game. Aufgrund des Youtube Video genau das richtige für mich. Kann den 10. Oktober kaum abwarten.
    Von alm0st
    Ja hast recht, wie komm ich auf First Person
    Von oldsql.Triso
    Ist Ryse nicht 3rd Person?
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Ryse
[Update] Ryse PC angespielt: Grafikeinstellungen, Kantenglättung, Verbesserungspotenzial
Crytek hat PC Games Hardware eine Vorabversion von Ryse für den PC zur Verfügung gestellt, die wir erneut unter die Lupe nehmen konnten. Wir zeigen, wie sich die PC-Fassung optisch präsentiert, welche Grafikoptionen es gibt und was noch bis zum Release am 10.10. verbessert werden sollte.
http://www.pcgameshardware.de/Ryse-Spiel-31218/Specials/angespielt-Grafikeinstellungen-1136460/
24.09.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/09/High_SSAA__2_-pcgh_b2teaser_169.jpg
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