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Games World
      • Von hellm Freizeitschrauber(in)
        Na uns allen alles Gute.

        Und wie lange der gute PC uns Zockern doch schon treu ist, x-mal totgesagt, aber quicklebendig.
        Computerspiele: Der PC ist die beliebteste Plattform für Spieler - ComputerBase
      • Von wuselsurfer Software-Overclocker(in)
        Zitat von wuselsurfer
        ... Diese Fakten muß man anerkennen, weil es FAKTEN sind.

        Alles andere ist Herumgerede und OT.
        Schluß mit dem Getrolle und der Haarspalterei.
      • Von docdent Freizeitschrauber(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Warum (sollte IBM) nicht (auf den PC stolz sein)?

        Zum Beispiel weil sie die Sparte aufgegeben haben ?
        Zitat von wuselsurfer
        Nur mal so: der Apple mit der gleichen Rechenleistung kostete meist 2-3 mal soviel.

        Das spricht zwar gegen Apple, aber nicht für IBM. Man vergleiche mal den PC mit dem Amiga.
        Zitat von wuselsurfer

        Was war denn verkorkst am I 8088?

        Eigentlich alles. Intel legte sehr viel Wert auf Kompatibilität zum 8080 und hat daher dessen beschränkten Registersatz übernommen, keine vernünftige Speicheradressierung und dann einen auf 20bit beschränkten Adressraum bei 16bit-Pointern. Der 68000 hatte doppelt so viele und universell verwendbare Register, reichhaltige Speicheradressierungen und ein lineares 32bit-Adress-Modell.
        Zitat von wuselsurfer

        Die Speicherverwaltung war auch nicht linear, aber der protected Mode des kurze Zeit später erscheinenden i386 dem Motorola eindeutig überlegen.

        Der 80386 erschien viele Jahre nach dem IBM-PC. Richtig: er läutete die Wende ein. Ab dann hängte Intel die Motorola-CPUs ab. Bloß ist das kein Verdienst von IBM
        Zitat von wuselsurfer

        Der Mac kannte lange keinen Speicherschutz und präemtives Multitasking war auch nicht möglich, nur kooperatives.

        Zur zeit des IBM PC war DOS 2.11 das Betriebssystem. Multitasking? Speicherschutz ?? Apple war damals - wie auch Amiga und Atari - technisch weit voraus!
        Zitat von wuselsurfer

        Aber der IBM-kompatible hat heute alles was man braucht zu einem bezahlbaren Preis. Die Softwareauswahl ist riesig und Hersteller gibt es wie Sand am Meer. Ich kann mir meine Bauteile selber zusammensuchen und bin nicht auf einen einzigen Hersteller angewiesen.

        Wir sind da völlig einer Meinung Ich habe auch keinen Mac und das monopolistische Gehabe von Apple mag ich schon 2mal nicht nur ist die Geschichte des PC sicher kein Erfolg, weil der PC eine technisch gute Entwicklung war, sonder eher ein Erfolg, obwohl der PC eine technisch recht dürftige Entwicklung war
      • Von wuselsurfer Software-Overclocker(in)
        Zitat von docdent
        ...
        Ich glaube nicht, dass IBM heute noch irgendwie stolz auf den PC ist.
        Warum nicht?
        Sie haben einer Klasse von Computern zum Durchbruch verholfen.
        Darauf kann man sicher stolz sein.
        Zitat
        Aber die 3 Buchstaben waren eben für viele Firmenkunden Grund genug, das teuere Stück zu kaufen.
        Nur mal so: der Apple mit der gleichen Rechenleistung kostete meist 2-3 mal soviel.
        Und ich habe die Entwicklung vom 128er MacWürfel bis zum PPC und iMac fast an jedem Gerät mitgemacht.

        Daß jemand seine Marktmacht ausnutzt ist ja nun in der Wirtschaft nichts neues.
        Klar war der IBM-PC nicht "the yellow of the egg", aber er war vielseitig und wurde ständig verbessert.

        Zitat von docdent
        ... So konnte man eine im Vergleich zum Motorola 68000 verkorkste Architektur doch noch gut aufwerten, während Motorola da u.a. einfach das Geld fehlte.
        Was war denn verkorkst am I 8088?

        Die größte Schwäche waren die 16 Interrupts.
        Da hätte man ein kleines bißchen weiterdenken können.
        Die Speicherverwaltung war auch nicht linear, aber der protected Mode des kurze Zeit später erscheinenden i386 dem Motorola eindeutig überlegen.

        Der Mac kannte lange keinen Speicherschutz und präemtives Multitasking war auch nicht möglich, nur kooperatives.
        So konnte noch lange Zeit eine Anwendung das gesamte Betriebsystem runterreißen.

        Jeder PC hat seine eigenen Vor- und Nachteile, egal ob da IBM, Apple oder sonst was drauf steht.
        Aber der IBM-kompatible hat heute alles was man braucht zu einem bezahlbaren Preis.
        Die Softwareauswahl ist riesig und Hersteller gibt es wie Sand am Meer.
        Ich kann mir meine Bauteile selber zusammensuchen und bin nicht auf einen einzigen Hersteller angewiesen.

        Diese Fakten muß man anerkennen, weil es FAKTEN sind.

        Alles andere ist Herumgerede und OT.
      • Von docdent Freizeitschrauber(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Wie kommst Du da drauf?
        Doch, sein offenes System.

        Der Amiga, Atari, Apple akzeptierte NUR seine eigen Hardware.
        Vieles an diesen Computern war revolutionär: Grafik- und Soundchips, grafische Oberflächen, Speicherverwaltung, ... .

        Der PC 2 Jahre später hatte fast die gleiche Ausstattung für unter 12.000 DM.
        Rate mal, was mit dem Apple passiert ist - richtig der flog raus.

        Apple hatte einfach die falschen Prozessoren - gut, aber langsam.

        Der IBM-PC hat die ganzen Technologien assimiliert und ist heute zum schnellen Universalwerkzeug geworden.

        Glückwunsch IBM!
        Dass das offene System einer der Gründe für den Erfolg war, habe ich ja geschrieben. Aber das war nicht genial, sondern vom Apple ][ abgekupfert . Interessanterweise ließ genau dieser Punkt bei beiden Computern (IBM PC und Apple II) den Markt an Nachbauten erblühen und brachte die Original-Hersteller damit wirtschaftlich in Bedrängnis. Der Versuch beider, mit neuen, geschlosseneren System (PS2 und Mac) mehr Exklusivität zu erhalten, war wenig erfolgreich - was Du ja auch schon bemerkt hast.

        Ich glaube nicht, dass IBM heute noch irgendwie stolz auf den PC ist. Die haben nichts davon und der PC war so unspektakulär und relativ schlampig entwickelt, dass er schon damals eher als "Me-Too" denn als wegweisendes Produkt eingestuft wurde. Aber die 3 Buchstaben waren eben für viele Firmenkunden Grund genug, das teuere Stück zu kaufen.

        Was die Prozessoren angeht, ist auch hier wieder das Zauberwort "Stückzahl". Durch die Verbreitung des PCs hat Intel soviele x86 abgesetzt, dass man in die Weiterentwicklung kräftig investieren konnte. So konnte man eine im Vergleich zum Motorola 68000 verkorkste Architektur doch noch gut aufwerten, während Motorola da u.a. einfach das Geld fehlte.
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