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  • Resident Evil 7 ausprobiert: Dank VR gruseliger denn je
    Quelle: Capcom

    Resident Evil 7 ausprobiert: Dank VR gruseliger denn je

    Zurück zu den Wurzeln: Statt actionlastiger Missionen rund um den Globus wie in Teil sechs setzt Resident Evil 7 wieder auf Horror und Nervenkitzel in einem heruntergekommenen Anwesen. Und dank durchgehender VR-Unterstützung ist das Spiel gruseliger als je zuvor. Unsere Eindrücke von der E3.

    Vor einem Jahr zeigte uns der japanische Entwickler Capcom hinter verschlossenen Türen eine VR-Demo namens Kitchen - einen interaktiven Horrorfilm für Sonys PlayStation-VR-System, in dem wir die gefesselte Hauptrolle spielen. Wie sich in dieser Woche herausstellte, war Kitchen ein erster Vorgeschmack auf den siebten Teil der Resident-Evil-Serie, der auf der E3 offiziell angekündigt wurde - auch für den PC. Resident Evil 7 ist nicht nur der erste Serienableger, der in der Ego-Perspektive gespielt werden kann. Es soll auch von der ersten bis zur letzten Minute mit einem VR-Headset erlebbar sein. Auf der E3 wagten wir uns in ein heruntergekommenes, verlassenes Haus, in dem sich schreckliche Dinge ereignet haben.

    Hoher Ekelfaktor

    Resident Evil 7 spielt zwar nach den Ereignissen des sechsten Teils, verzichtet jedoch auf einen Auftritt bekannter Seriengrößen. Stattdessen finden wir uns in einem abgewrackten Haus wieder, in dessen Kühlschrank, Mikrowelle, Schränken & Co. allerlei menschliche und tierische ... sagen wir ... Überreste lagern. Die vor drei Jahren verschwundenen Eigentümer, die Familie Baker, scheint keinen Dauerauftrag für das Elektrizitätswerk eingerichtet zu haben: Lichter, Lampen und technische Geräte funktionieren nicht - und wir sind froh, dass es noch keine Smell-O-Vision gibt, die uns den Geruch von verfaultem Fleisch in die Nase bläst. Zu allem Unglück ist eine Tür zum Hof verschlossen, und so müssen wir in der Demo einen Schlüssel finden, der in die rettende Freiheit führt.

    03:10
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    Spielecover zu Resident Evil 7 Biohazard
    Resident Evil 7 Biohazard

    Wir steuern unseren Helden mit den zwei Ministicks des Gamepads und schnappen uns Gegenstände, die uns bei der Suche nach dem Schlüssel helfen könnten. Zusätzlich leuchten wir per Kopfbewegung mit einer Taschenlampe in düstere Ecken. Der Ekelfaktor der Erkundung ist hoch, doch immerhin begegnen uns keine Menschen, Monster und Mutanten. Wobei, indirekt dann doch, denn wir finden eine Videocassette, auf der ein Kamerateam das Haus für eine paranormale TV-Serie unter die Lupe nehmen will. Das Video ist interaktiv, denn wir schlüpfen in die Rolle des Kameramanns, der den Produzenten und den Moderator begleitet. Doch mit einem Mal ist der Produzent vom Erdboden verschluckt ist. Wir finden ihn schließlich in einem Kellergewölbe - oder das, was von ihm übrig ist.

    Wider die Seekrankheit

    Die Videos enthalten jedoch mehr als nur Schockmomente: Im Video sehen wir, wie die Kameracrew einen verborgenen Schalter findet, den wir nach dem Ende des Films ebenfalls betätigen - und der uns den Weg zu dem sehnlichst gesuchten Schlüssel für die Hoftür öffnet. Auf dem Weg zur Tür Nach der Demo ist uns tatsächlich etwas mulmig zumute. huscht ein seltsamer Schatten an unseren Augen vorbei, doch wir haben nichts zu verlieren und stecken den Schlüssel ins Schloss. Doch draußen wartet bereits jemand auf uns - und eine Waffe haben wir nicht gefunden ...

    Als wir am Ende der etwa 15 Minuten langen Demo das VR-Headset abnehmen, ist uns tatsächlich etwas mulmig zumute. Nicht so sehr wegen des Inhalts, auch wenn wir das eine oder andere Mal zusammengezuckt sind - etwa, als unverhofft eine Schaufensterpuppe auf uns herabkrachte. Nein, an der Steuerung liegt es, dass uns etwas flau zumute ist. Wir bewegen uns nämlich fließend durch das Gebäude, während wir still auf einem Stuhl sitzen - das verwirrt den Gleichgewichtssinn. Und das, obwohl wir uns extrem langsam und ohne schnelle Kopfbewegungen durch die Demo bewegt haben. Auch Capcom weiß um dieses Problem und führt deshalb manche Bewegungen wie das Ducken blitzschnell durch, damit dem Spieler nicht schwummerig wird.

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    Resident Evil 7 Biohazard

    Kampf den Treppenstufen

    Den Erscheinungstermin von Resident Evil 7 gibt Capcom mit dem 24. Januar 2017 an - gerade einmal ein gutes halbes Jahr bleibt den Entwicklern, um Mittel und Wege gegen die Seekrankheit zu finden und ins Spiel zu integrieren. Was uns ebenfalls noch etwas aufstieß: Die für das Display des Playstation-VR-Headsets heruntergerechnete Grafik strotzte nur so vor Aliasing-Effekten. Die fallen mal mehr, mal weniger auf, sind aber deutlich störender als bei so ziemlich allen VR-Spielen, die wir bisher ausprobieren konnten.

    Zwar kündigte Capcom neben der PlayStation-4- beziehungsweise der Xbox-One-Fassung eine PC-Version an, doch die Japaner schweigen sich aus, wie es auf dem PC in Sachen VR-Support aussehen soll. Bislang bestätigt ist nur der VR-Modus für PlayStation VR, doch es sollte eigentlich keine allzu großen Probleme bereiten, die PC-Fassung mit Vive- und Oculus-Support auszustatten. Mit mehr PC-Rechenleistung könnten die Designer dann auch die Treppeneffekte stärker reduzieren.

      • Von Pokerclock Moderator
        Zitat von Roland Austinat
        PS: "Kein Resident Evil"? Dann komisch nur, dass es inhaltlich nach RE6 spielt und in der Demo bereits Anspielungen auf das RE-Universum existieren. Komisch.
        Komisch, dass das Kopfschütteln bei den RE-Fans spätestens nach Teil 4 eingesetzt hat. Spielperspektive und Grafikstil machen ein(e) Spiel(eserie) ebenso aus, wie die Geschichte. Erst recht wenn das Spielkonzept stark - und wie wir nun wissen nicht zum Besseren - verändert wurde. Und dieses Spielkonzept erinnert mich mehr an die zweite (und schlechtere) Hälfte der gesamten Spieleserie.
      • Von Roland Austinat Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von lenne0815
        Nochmal nachgelegt, danke pcgh !

        Die Übelkeit während des Spielens lässt schnell nach sobald man seine "VR Legs" hat, dass dauert halt einige Zeit, bei mir wars nach ca 2 Wochen soweit das klassische Locomotion keine Übelkeit mehr erzeugte.

        In den Spielen ist die Eingewöhnung recht leicht zu integrieren, herrumporten löst am wenigsten Übelkeit aus, danach kommt Snap Turning welches ebenfalls wenig Übelkeit erzeugt und dann ganz am ende so wie auch in E3 RE7 volle künstliche Bewegung, die grade bei Anfängern z.T. deutliche Übelkeit erzeugt.

        Warum Capcom das Spiel so auf der E3 gezeigt hat ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, wenigstens snap turning hätts schon sein können, die armen Reporter
        Ich hab schon ein paar Jahre VR-Headsets aufgehabt, und von daher bin ich nicht der Meinung, dass wir Pillen schlucken oder Tee kochen sollten, damit wir ein Spiel problemlos genießen können. Das machen die breiten Massen, die VR zum Durchbruch braucht, ganz sicher nicht.

        Und alle, die jetzt sagen, dass RE7 kein Resident Evil mehr ist - erinnert Euch mal an den ersten Teil - da ging es genauso wie jetzt zur Sache, in der einsamen Villa. Nur nicht so siffig und optisch schick.
      • Von Roland Austinat Komplett-PC-Käufer(in)
        Das wurde nirgendwo abgeschrieben.

        Ich sprach nach der Demo mit einem Capcom-Mitarbeiter, der mir sagte: Das Haus ist Teil des Spiels, auch die Videoangucknummer - nur wird man im Spiel noch mehr machen können und etwa das Finden des Schlüssels ist noch etwas komplexer. Aber für die E3-Demo mussten sie das etwas straffen.

        Und jetzt sag mal, woher Du Dein Insiderwissen hast.

        PS: "Kein Resident Evil"? Dann komisch nur, dass es inhaltlich nach RE6 spielt und in der Demo bereits Anspielungen auf das RE-Universum existieren. Komisch.
      • Von wurstkuchen Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Soll das ein Witz sein? Wo wurde der Mist abgeschrieben?

        1. Das ist kein Resident Evil
        2. es wurde offiziell schon bestätigt, dass die "Demo" absolut nichts mit dem Spiel zu tun haben wird, absolut nichts
      • Von Sertix Komplett-PC-Käufer(in)
        Auf der Suche nach was? Schreib nicht in Sternchen ***
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1199201
Resident Evil 7 Biohazard
Resident Evil 7 ausprobiert: Dank VR gruseliger denn je
Zurück zu den Wurzeln: Statt actionlastiger Missionen rund um den Globus wie in Teil sechs setzt Resident Evil 7 wieder auf Horror und Nervenkitzel in einem heruntergekommenen Anwesen. Und dank durchgehender VR-Unterstützung ist das Spiel gruseliger als je zuvor. Unsere Eindrücke von der E3.
http://www.pcgameshardware.de/Resident-Evil-7-Biohazard-Spiel-57353/Specials/E3-Vorschau-1199201/
20.06.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/06/Resident-Evil-7-Demo-10-pcgh_b2teaser_169.jpg
specials