Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Bislang redete er allgemein von "Migranten", wozu ich dann auch mal Flüchtlinge und Familiennachzügler gezählt habe.

        Wenn du spezifisch von direkten Arbeits-Einwanderern ohne Bezug zu Deutschland (oder der EU) redest, dann geht es kaum härter, als in Deutschland. Du musst nicht nur einen Arbeitsplatz "arrangiert" haben, sondern du musst ein fertiges Arbeitsplatzangebot für eine beschränkte Liste von (hochqualifizierten) Tätigkeiten haben, du brauchst eine in Deutschland anerkannte Erlaubnis zur Ausübung dieses Problems (für z.B. Lehrer und Mediziner regelmäßig ein unüberwindbares Hindernis, wenn deren Abschlüsse nicht anerkannt werden. Für alle anderen ein massives Hindernis, denn die deutsche Bürokratie kann schon einem 3 Monate für so eine Anerkennung brauchen und was bis dahin aus dem Angebot wurde, kannst du dir vorstellen) und dann "darf" dir eine Aufenthaltsgenehmigung zwecks Arbeit erstellt werden. Von einer (dauerhaften) Einwanderung (mit möglicher Einbürgerung), wie in Kanada, bist du dann aber immer noch meilenweit entfernt.

        Oder, um es kurz zu machen: Für "Einwanderung" gibt es in Deutschland (im Gegensatz zu Kanada, USA,...) überhaupt keine reguläre Möglichkeit, sondern nur einige wenige Ausnahmeregelungen für Spezialisten.

        Wer derzeit nach Deutschland kommt, macht das in aller Regel als Flüchtling, über die Familienzusammenführung oder als EU-Bürger im Rahmen der Freizügigkeit (ein paar Spätaussiedler aus Osteuropa gibts auch noch).
      • Von nay PC-Selbstbauer(in)
        Er meint wohl, dass du wie in Canada Kohle mitbringen musst oder vor der Einwanderung einen Arbeitsplatz arrangiert haben musst.

        Skilled Worker Visa: Canadian Visa Bureau
        Proof of Funds: Canadian Visa Bureau

        Canada stellt noch viel mehr Anforderungen an seine Einwanderer, um sicher zu gehen, dass sie wirklich eine Bereicherung und keine Belastung für die Gesellschaft sind. Canada muss rechtsradikal bis ins Mark sein.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Wer von jemandem verlangt, er solle sich einen Job zulegen, bevor er eine Aufenthaltserlaubnis bekommt, während derjenige eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis braucht, um einen Job zu bekommen -wer also den Aufenthalt prinzipiell verbietet- der kann wohl getrost als weitrechts eingestuft werden.

        Kritik an Israel kommt dagegen auch von ganz links und wir mitnichten pauschal mit der Nazikeule honoriert.
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        Ich sehe das so, dass in Deutschland sowieso viel zu sehr mit den Begriffen "rechtsradikal" und "Nazi" umhergeworfen wird.

        Sobald man z.B. sagt, dass Immigranten erst ein Aufenthaltsrecht bekommen sollen, wenn sie einen festen Job vorweisen können, wird man schon als "rechtsradikal" oder als "Nazi" beschimpft.

        Oder wenn man z.B. sagt, dass Israel eine eindeutige Mitschuld am Nahostkonflikt trägt, weil es sich stetig weigert seine Siedlungspolitik zu revidieren und nicht auf Siedlungen im Westjordanland verzichten möchte, dann wird man ebenfalls als "Nazi" beschimpft.

        Ich habe den Eindruck, dass viele Leute in Deutschland überhaupt keine Ahnung davon haben, was "rechtsradikal" bzw. "Nazi" überhaupt bedeutet und deshalb jeden mit diesen Worten betiteln, der sich auch nur ein klein wenig "negativ" über Migranten äußert.
      • Von Deimos BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Das schlimme daran, extrem zu sein, ist der Schaden, den man an anderen anrichtet...
        "Schaden" richtet jedes System und jede Politik an, nur nicht bei den gleichen Leuten. Vor 60-70 Jahren war nach geltender Rechtslegung das Ablehnen des Nationalsozialismus Schaden am Land.

        Daher ist Parteiverbot juristisch gesehen wohl einfach eine verdammt schwere Sache.
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1036245
Recht
Bezeichnung "rechtsradikal" in Internet-Foren kann zulässige Meinungsäußerung sein
Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Beschluss vom 17. September 2012 (Az.: 1 BvR 2979/10) festgestellt, dass die Bezeichnung "rechtsradikal" in einem Internet-Forum eine zulässige Meinungsäußerung sein kann. Die zuvor ergangenen Unterlassungsurteile wurden aufgehoben.
http://www.pcgameshardware.de/Recht-Thema-241308/News/rechtsradikal-zulaessige-Meinungsaeusserung-1036245/
18.11.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2003/07/gesetz.jpg
recht,forum,gericht
news