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      • Von Zeus18 Lötkolbengott/-göttin
        Nun dann bei mir dei Bewertungen bei etlichen Seiten wohl komplett aus ohne öffentlichen Herausgeber. Nun das ist ja Anonymität vom feinsten. -.-
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von DaStash
        Jop, hatte ich ja oben auch geschrieben, siehe Anmerkung Beleidigung aber das lag ja in dem Fall nicht vor. Sicher das es unter Verleumdnung/ übler Nachrede fällt?

        Was genau der Straftatbestand nun ist, müsste ein Jurist beantworten. Aber du darfst in Deutschland jedenfalls nicht einfach so vollkommen falsche, negative, geschäftsschädigende Lügen verbeiten.

        Zitat von Master451
        Naja, es muss ja nicht gleich um Selbstjustiz gehen, wenn ein Arzt/Restaurantbetreiber etc. wissen will, wer Unwahrheiten über ihn verbreitet. Man kann sich schließlich auch einigen, bzw. dann erst erkennen, was da dahintersteckt (der hat sich nicht bei mir entschuldigt, dass er vor 5 Jahren mal was mit meiner damaligen Freundin hatte, deswegen kriegt er jetzt ne schlechte Bewertung). So muss man jetzt strafrechtlich dagegen vorgehen, was man demjenigen vielleicht ersparen wollte.
        Im konkreten Fall geht es wohl um mehrfache, zahlreiche negative Bewertungen, also systematische Geschäftsschädigung. Ich weiß nicht, was für welche Leute so etwas machen - aber ich glaube, die erfordern mehr als ein kurzes Gespräch. (ganz abgesehen davon, dass das in den meisten Bewertungsportalen auch anonym via Kontaktfunktion möglich sein sollte)
        Zitat
        Theoretisch könnte es jetzt zu ähnlichen Situationen wie bei der Verfolgung von Filesharern kommen, dass man dann über ein strafrechtliches Verfahren an den Namen kommt und diesen dann zivilrechtlich zusätzlich belangt. Wieder mehr Arbeit für Gerichte/Polizei, teurer für den Betroffenen, auch für den Mobber schlechter (zusätzliches strafrechtliches Vergehen). Aber die Anonymität bleibt gewahrt...

        Schlechter? Ich glaube, die meisten File-Sharer bekommen trotz allem lieber Besuch von der Polizei, als von Balkan-Inkasso, wenn der geneigte Gangster-Rapper mal wieder der Meinung ist, jemandem Fresse und damit seinen Ruf zu polieren.
      • Von Master451 Freizeitschrauber(in)
        Naja, es muss ja nicht gleich um Selbstjustiz gehen, wenn ein Arzt/Restaurantbetreiber etc. wissen will, wer Unwahrheiten über ihn verbreitet. Man kann sich schließlich auch einigen, bzw. dann erst erkennen, was da dahintersteckt (der hat sich nicht bei mir entschuldigt, dass er vor 5 Jahren mal was mit meiner damaligen Freundin hatte, deswegen kriegt er jetzt ne schlechte Bewertung). So muss man jetzt strafrechtlich dagegen vorgehen, was man demjenigen vielleicht ersparen wollte.
        Bei korrekten negativen Bewertungen ist es sicherlich gut, dass da die Anonymität gewahrt bleibt, wenn etwas einfach nicht stimmen kann (wenn die Akten z.B. definitiv nicht in Wäschekörben gelagert werden), dann sollte der Portalbetreiber den Beitrag zumindest löschen und den User dann mal kritisch betrachten, besonders, wenn dieser den Beitrag dann wiedereinstellt...
        Theoretisch könnte es jetzt zu ähnlichen Situationen wie bei der Verfolgung von Filesharern kommen, dass man dann über ein strafrechtliches Verfahren an den Namen kommt und diesen dann zivilrechtlich zusätzlich belangt. Wieder mehr Arbeit für Gerichte/Polizei, teurer für den Betroffenen, auch für den Mobber schlechter (zusätzliches strafrechtliches Vergehen). Aber die Anonymität bleibt gewahrt...
      • Von DaStash PCGH-Community-Veteran(in)
        Jop, hatte ich ja oben auch geschrieben, siehe Anmerkung Beleidigung aber das lag ja in dem Fall nicht vor. Sicher das es unter Verleumdnung/ übler Nachrede fällt?

        MfG
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von DaStash
        Mhhh, ich weiß nicht was ich davon halten soll. Ich bin da grundsätzlichen für Anonymität aber wenn jemand beabsichtigt Rufschädigung betreibt und dabei darauf achtet nicht beleidigend zu sein, kann man denjenigen nach dem Urteil jetzt nicht mehr belangen.

        Das Urteil bezieht sich auf zivilrechtliche Auskünfte, nicht auf strafrechtliche Ermittlungen. Wenn du eine Anzeige wegen Verleumdnung/übler Nachrede/etc. stellst, dann erhält die Polizei sehr wohl diese Auskünfte. Das wollte der Arzt in diesem Fall aber wohl nicht. Er wollte scheinbar nicht, dass staatlich gegen die Unterstellungen vorgegangen wird, sondern er wollte selbst wissen, wer dahinter steckt. Der einzige Nutzen, der mir in diesem Zusammenhang einfallen würde, wäre Selbstjustiz - und dass da ein Riegel vorgeschoben werden muss ist sowas von sonnenklar, dass man sich fragt wieso die Klage überhaupt noch zugelassen und eine aufwendige Verhandlung geführt werden musste.
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Recht
BGH stärkt Anonymität im Netz: Bewertungsportale haben keine Auskunftspflicht
Der BGH hat die Anonymität im Netz gestärkt. Bewertungsportale haben keine Auskunftspflicht, wenn es um die Verfasser von Beiträgen geht. Geklagt hatte ein Arzt, der persönliche Daten über den Verfasser eines negativen Beitrags in Erfahrung bringen wollte.
http://www.pcgameshardware.de/Recht-Thema-241308/News/BGH-staerkt-Anonymitaet-im-Netz-1127381/
02.07.2014
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