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  • Von DDR-400 bis DDR4-4333: Die schnellsten RAM-Bausteine bis heute
    Quelle: Samsung

    Von DDR-400 bis DDR4-4333: Die schnellsten RAM-Bausteine bis heute

    In der knapp 16-jährigen Geschichte von DDR-SDRAM hat sich die Speichertechnik deutlich weiterentwickelt. Waren nach der Jahrtausendwende noch Module mit 256 MiByte üblich, greifen PC-Spieler heute bevorzugt zu Riegeln mit 8 GiByte. Zu jeder Zeit gab es allerdings Sticks, die durch ihre schiere Geschwindigkeit neue Maßstäbe setzen. PCGH stellt die schnellsten RAM-Sticks vor, die DDR1, DDR2, DDR3 und DDR4 zu bieten haben.

    DDR-SDRAM: Technischer Hintergrund

          

    Vor der DDR-Ära existierten Ende der 90er Jahre mit RDRAM von Rambus und SDRAM zwei zueinander inkompatible Standards, die unterschiedliche Marktsegmente abdeckten. Mit DDR-RAM setzte sich lediglich eine Technik durch - nämlich SDRAM. Da die DDR-Funktionsweise auf SDRAM-Technik aufbaut, handelt es sich korrekt bezeichnet um DDR-SDRAM, "DDR-RAM" ist lediglich die Kurzform. Mithilfe eines Tricks, nämlich sowohl bei der auf- als auch absteigenden Taktflanke ein Bit zu übertragen, bietet das verbesserte SDRAM nahezu die doppelte Datenrate - daher auch das Kürzel "DDR" (Double Data Rate). Mit DDR-RAM fand die sogenannte effektive Taktrate Einzug in die Berichterstattung. Dabei handelt es sich aber lediglich um einen Wert, der wiedergeben soll, mit welchem Takt die Chips auf SD-Modulen laufen müssten, um die gleiche Transferrate zu bieten. DDR-400-Module laufen nämlich nicht mit 400 MHz, wie der Name suggeriert, sondern lediglich mit 200 MHz.
    Von DDR-400 bis DDR3-3000: Die schnellsten RAM-Module bis heute Von DDR-400 bis DDR3-3000: Die schnellsten RAM-Module bis heute Quelle: PC Games Hardware

    Die Weiterentwicklung DDR2-RAM verkompliziert die Sache etwas: Ziel war es wie bei der ersten Ausbaustufe der DDR-Technik, eine höhere Transferrate zu ermöglichen, ohne die Taktrate der Speicherchips anzuheben. Dies gelingt bei DDR2-RAM, indem am Stück eine gegenüber DDR1 verdoppelte Datenmenge auf Verdacht aus den Speicheradressen ausgelesen wird, bevor sie tatsächlich benötigt wird. Der Vorgang nennt sich Prefetching. Um die erhöhte Datenmenge schnell genug dem RAM-Controller des Systems bereitstellen zu können, werden DDR2-Sticks mit einem verdoppelten I/O-Takt betrieben. Da der Speichercontroller lediglich mit dem I/O-Puffer kommuniziert, sorgt dies für eine höhere Transferrate bei gleichem Chiptakt. Beispiel: DDR2-800-Module laufen wie DDR-400-Riegel mit 200 MHz Chiptakt, der I/O-Takt beträgt allerdings 400 MHz. Bei der aktuellen Ausbaustufe wurde der Trick des beschleunigten I/O-Puffers samt verdoppelter Prefetch-Datenmenge erneut angewandt. Bei DDR3-1600-Modulen beträgt der Chiptakt daher ebenfalls 200 MHz, der I/O-Takt, mit dem der Riegel an das System angebunden ist, liegt aber bei 800 MHz. Bei der DDR4-Generation verzichtete man darauf, das Prefetching zu erweitern, sondern konzentrierte sich auf Maßnahmen, um trotz steigender Taktraten die Signalqualität, Fehlererkennung und -korrektur zu verbessern und mit Stacking-Verfahren mehr Reserven für Kapazitätssteigerungen zu schaffen.

    Sofern nicht anders angegeben, bezieht sich PC Games Hardware bei Taktfrequenzen von DDR-RAM immer auf den I/O-Takt. Die Timings in diesem Artikel sind wie heute üblich in der Reihenfolge Column Address Strobe (CAS) - Row Address to Column Address Delay (RCD) - Row Precharge Time (RP) - Row Active Time (RAS) angegeben. Diese Erwähnung scheint überflüssig zu sein, zu DDR1-Zeiten wurde aber bisweilen die RAS-Latenz an zweiter Stelle angegeben. Vergessen Sie außerdem nicht, dass die (RAM-)Leistung eines System in der Praxis natürlich von zahlreichen weiteren Parametern abhängt, etwa der Anzahl der Ranks und Subtimings. Die hier vorgestellten Sticks sind also nicht notwendigerweise die messbar schnellste Lösung.

    15:53
    Mythos Dual Channel: RAM richtig konfigurieren

    DDR1: Die schnellsten RAM-Module

          

    Die JEDEC-Spezifikation reicht bis maximal DDR-400, für Übertakter kamen aber zahlreiche RAM-Module heraus, die für höhere Taktraten spezifiziert sind. Diese begnügen sich oft nicht mit der Standardspannung von 2,50 Volt und erfordern Übertakter-Mainboards, Modifikationen an der Platine oder Komponenten wie den OCZ DDR Booster, die in einem freien RAM-Slot Platz finden. Zu den besten Kits ihrer Zeit zählen das G.Skill F1-4800DSU2-1GBFR sowie das Patriot-Pärchen PDC1G4800ELK. Beide Kits mit zwei 512-MiByte-Riegeln sind für DDR-600 und die Timings 2,5-4-4-8 ausgelegt. Optisch macht zwar Patriot mit roten PCB und farblich passendem Kühlkörper einen besseren Eindruck, die nachkten G.Skill-Module geben dafür den Blick auf die verwendeten Speicherchips frei: Es handelt sich um Samsung TCCD, die ohne Zweifel zu den leistungsfähigsten Chips zählen, die je auf DDR1-Riegeln landeten.

    OCZ EL DDR PC-5000 Platinum DFI nF4 Special OCZ EL DDR PC-5000 Platinum DFI nF4 Special Quelle: ocztechnology.com Bei DDR-600 war aber noch nicht Schluss! OCZ brachte ein Kit aus der Enhanced-Platinum-Serie als DFI-NF4-Variante heraus. Die 512-MiByte-Module sind für DDR-625 und die Timings 3-4-4-10 bei einer Betriebsspannung von 2,85 Volt ausgelegt. Für einen stabilen Betrieb wurden die damals bei Übertakten sehr beliebten Nforce-4-Mainboards von DFI empfohlen. Damit teilt sich das OCZ-Pärchen eine Eigenschaft mit dem Kit One GOS5123200C des Herstellers GEIL. Diese Module waren im DDR-400-Modus für die scharfen Timings 1,5-2-2-5 spezifiziert. Eine CAS-Latenz von 1,5 ließ sich auf gewöhnlichen Hauptplatinen allerdings gar nicht einstellen. Eine Ausnahme ist beispielsweise das DFI Lanparty UT NF4 Ultra-D. Die GEIL-Riegel laufen alternativ im DDR-600-Modus mit den Latenzen 2,5-4-4-7 oder in der Variante GOW1GB3200DC mit Winbond-UTT-BH-5-Chips mit 250 MHz (DDR-500) bei 2-2-2-5. Die Taktkrone der DDR1-Ära setzt sich Patriot mit dem Kit PDC1G5600ELK auf, dessen zwei 512-MiByte-Riegel mit Samsung-TCCD-Chips für 350 MHz (DDR-700) bei 2,8 bis 2,9 Volt und den Timings 3-5-5-9 spezifiziert sind.

    DDR2: Die schnellsten RAM-Module

          

    Offiziell reicht die JEDEC-Spezifikation bis DDR2-1066, aber bereits bei 400 MHz (DDR2-800) gingen einige Hersteller an die Grenzen. Das Kingston-Kit KHX6400D2ULK2/2G ist für die scharfen Timings 3-3-3-10 spezifiziert und besteht aus zwei Riegeln mit 1 GiByte Speicherkapazität. Die straffen Latenzen erfordern eine deutlich angehobene Spannung. Der DDR2-Standard liegt bei 1,8 Volt, für die Kingston-Riegel dürfen es 2,30 bis 2,35 Volt sein. In höheren Taktgefilden buhlte G.Skill um die Gunst der Overclocking-Community. Das DDR2-1066-Kit F2-8500PHU2-2GBHZ ist bei einer Spannung von 2,20 bis 2,30 Volt für die Timings 4-4-4-5 ausgelegt. Besonders die niedrige RAS-Latenz besitzt Seltenheitswert - üblicherweise entspricht diese näherungsweise den addierten Werten der Timings CAS, RCD und RP.

    Hinter dem Kit GX22GB9280PDC verbirgt sich ein sehr leistungsfähiges 2-GiByte-Set von GEIL - nomen est omen. Spezifiziert für DDR2-1160 bietet es sehr aggressive Timings von 4-4-4-12. Die verbauten Micron-Bausteine müssen dafür offiziell mit 2,45 Volt befeuert werden! Die Taktschraube dreht sich höher mit dem Corsair-Set TWIN2X2048-10000C5DF: Die zwei Riegel des 2-GiByte-Kits sind bei den Timings 5-5-5-18 für 625 MHz (DDR2-1250) spezifiziert. Die Dominator-Module stellen mit einer Standardspannung von 2,40 Volt ebenfalls erhöhte Anforderungen an das Mainboard und wurden mit einem Aufsatz ausgeliefert, der über drei 40-mm-Lüfter zur Kühlung verfügt. Der Hersteller Teamgroup bewies, dass damit aber noch nicht das Ende der DDR2-Fahnenstange erreicht war. Das Kit TXDD2048M1300HC6DC ist zwar nur für die Latenzen 6-6-6-18 ausgelegt, setzt sich mit einem Takt von 650 MHz (DDR2-1300) aber an die Spitze. Zum Lieferumfang gehört der RAM-Kühler Thermalright HR-07, mit dem sich die zwei 1-GiByte-Riegel bestücken ließen. Möglich machen solche Werte Micron-Chips aus der D9Gxx-Serie, namentlich D9GKX, D9GMH und D9GCT.

    DDR3: Die schnellsten RAM-Module

          

    Nachdem Micron mit den Chips D9GTR, D9GTS sowie D9GTN in der Frühzeit des DDR3-Zeitalters punkten konnte, landeten bald Elpida-Hyper-Chips auf den schnellsten Speicherriegeln - zuerst in der ausfallfreudigen Revision MNH-E, später in der fehlerbereinigten Variante MGH-E. Ursächlich für den schnellen Wechsel war unter anderem, dass Riegel mit Micron-Sticks oft für rund 2,0 Volt spezifiziert wurden, Intel für Core-i7-Systeme aber eine Obergrenze von 1,65 Volt empfahl. Zum Vergleich: Die DDR3-Standardspannung beträgt 1,50 Volt. Bei einer gemäßigten Taktrate von 800 MHz (DDR3-1600) punktet das Corsair-Kit TW3X1600C6GT durch flotte 6-6-6-18er-Timings bei einer Spannung von 1,65 Volt. Während dieses Dominator-GT-Duo für AMD-Systeme gut geeignet ist, gibt es mit dem Supertalent-Kit WX160UX6G6 ein Gegenstück für Sockel-1366-Systeme: Die knappen Timings 6-6-6-18 sind im Triple-Channel-Betrieb mit drei 2-GiByte-Riegeln und einer Spannung von 1,65 Volt möglich. OCZ bot ein vergleichbares 6-GiByte-Kit mit der Produktnummer OCZ3B1600LV6GK an, bei dem allerdings die RAS-Latenz bei 24 liegt.

    Ebenfalls für den Triple-Channel-Betrieb ist das Trio WX200UX6G7 von Supertalent ausgelegt. Die DDR3-2000-Riegel aus der Project-X-Reihe zählen mit den Timings 7-7-7-21 zu den am schärfsten spezifizierten Elpida-Hyper-Modellen, die MHz-Pole-Position mit diesen Speicherchips schnappte sich allerdings Corsair mit den CMGTX2-Riegeln, die nur über den Webshop des Herstellers bestellt werden konnten. Ausgelegt sind sie für DDR3-2250 und die Latenzen 8-8-8-24 bei 1,65 Volt. Nach der Elpida-Hyper-Ära landeten Speicherbausteine aus der X-Serie (XD, XE, XF) von Powerchips auf vielen High-End-Sticks, die je nach Betrachtungsweise eine hohe RCD-Latenz erfordern oder niedrige CAS- und RP-Timings ermöglichen. Kurze CAS- und RP-Latenzen von 6 bei 1.000 MHz (DDR3-2000) bieten beispielsweise die Kits G.Skill F3-16000CL6D-4GBPIS samt passendem Kühlaufsatz und GET34GB2000C6DC von GEIL, die für 6-9-6-24 bei 1,65 Volt ausgelegt sind. Als extrem selten und Tuning-freundlich gilt das G.Skill-Kit F3-19200CL8D-4GBTDS mit 2 x 2 GiByte, spezifiziert für DDR3-2400 und die Timings 8-11-8-28.
    Corsair Vengeance Extreme CML8GX3M2A3000C12R Corsair Vengeance Extreme CML8GX3M2A3000C12R Quelle: corsair.com Selbstverständlich wurde irgendwann der Takt-Meilenstein von 1.500 MHz erreicht. Nach einer frühzeitigen Ankündigung des Kits TXD38G3000HC11CDC01 im Mai 2012 durch Teamgroup, welches für die Timings 11-13-13-35 ausgelegt ist, aber von uns nie in freier Wildbahn gesichtet wurde und auch nicht auf der Website des Herstellers geführt wird, gab es eine gut erhältliche Alternative von Corsair. Für den stolzen Betrag von 749,99 US-Dollar war das Vengeance-Extreme-Kit CML8GX3M2A3000C12R im Webshop von Corsair erhältlich. Zu diesem Preis gab es nicht nur zwei 4-GiByte-Riegel, die für DDR3-3000 bei 1,65 Volt und den Timings 12-14-14-36 ausgelegt sind, sondern auch einen RAM-Container von kIngpIn, der verwendet werden kann, um die Riegel mit Flüssigstickstoff zu kühlen. Verbaut sind einseitig Hynix-MFR-Bausteine.

    Immerhin rund 545 Euro werden aktuell für ein von Adata selektiertes XPG-V2-Kit fällig, das für die Timings 12-14-14-36 bei DDR3-3100 und 1,65 Volt ausgelegt ist. Die XPG-V3-Varianten mit den gleichen Eckdaten und bis zu 4 × 4 GiByte sind wie DDR3-3100-Konkurrenzprodukte z. B. von Avexir aktuell bei keinem Händler auf Lager. Corsair garantiert beim Kit CMD16GX3M4A3100C12 die gleichen Eckdaten, stockt allerdings die Kapazität auf 4 × 4 GiByte auf. Wäre das Kit aktuell im Online-Shop des Herstellers auf Lager, würde es die Haushaltskasse mit knapp 1.050 Euro belasten. Auf dem Papier noch höher getaktet, aber ebenfalls bei keinem uns bekannten Shop auf Lager sind Kreationen wie G.Skills F3-3200C13D-8GTXDG und F3-3200C13Q-16GTXDG. Sie unterscheiden sich in der Kapazität (2 bzw. 4 × 4 GiByte), die restlichen Eckdaten sind aber gleich: Der Hersteller garantiert DDR3-3200, 13-15-15-35 bei 1,65 Volt und legt sicherheitshalber noch einen Lüfteraufsatz mit drauf. Ein vergleichbares DDR3-3200-Produkt von Corsair stammt aus der Dominator-Platinum-Serie, ist aber ausschließlich in 2 × 4 GiByte verfügbar und hat bei den Timings mit 13-15-15-39 einen minimalen Nachteil. Das verzeihen wir Corsair aber gerne, da das Kit CMD8GX3M2A3200C13 immerhin auf Lager ist - zum delikaten Preis von 679,05 Euro.

    DDR4: Die schnellsten RAM-Module

          

    Deutlich günstiger und einfacher zu finden ist DDR4-RAM mit vergleichbaren Taktfrequenzen. Das war aber nicht immer so: In den ersten Wochen nach der Einführung zum Haswell-E-Launch im August 2014 war es um die Verfügbarkeit der neuen Speichergeneration nicht gut bestellt, das Preisniveau gegenüber DDR3-RAM zudem stark erhöht. Während in der Anfangszeit DDR4-3000 bereits die Speerspitze markierte, steigerten die Hersteller in der Folgezeit die Taktfrequenzen schrittweise. Das gelang einerseits durch besser selektierte Speicherbausteine, andererseits sind knapp zwei Jahre später auch neue Chips erhältlich, welche deutlich taktfreudiger sind. Möglich machten es aber auch erst die Skylake-Prozessoren, mit deren Speichercontrollern sich deutlich höhere Taktraten erreichen lassen.
    G.Skill Trident Z F4-4266C19D-8GTZ G.Skill Trident Z F4-4266C19D-8GTZ Quelle: http://www.gskill.com Nimmt man die Listung der Preisvergleich-Engine von Geizhals als Grundlage, nahm Corsair am 11. November 2015 mit der Vengeance-LPX-Serie zuerst die DDR4-4000-Hürde. Die für 19-23-23-45 bei 1,35 Volt spezifizierten Kits mit 2 × 4 GiByte sind in Schwarz (CMK8GX4M2B4000C19) sowie in Rot (CMK8GX4M2B4000C19R) erhältlich. Lediglich einen Tag später einsortiert wurde das G.Skill-Produkt Trident Z F4-4000C19D-8GTZ, das bei gleicher Kapazität, Takt- und Spannungsvorgabe mit den Timings 19-21-21-41 etwas flotter zu Werke geht. Ebenfalls nah am Foto-Finish sind die momentanen Rekordmodelle im Preisvergleich eingetrudelt: Dieses Mal hat G.Skill mit dem seit dem 11. März 2016 gelisteten Trident-Z-Duo F4-4266C19D-8GTZ die Nase vorne. Um die bei den Timings 19-26-26-46 auf DDR4-4266 angehobene Taktfrequenz zu ermöglichen, sind sogar 1,40 Volt erforderlich. Lieferbar ist der Spaß für unter 300 Euro. Noch ein Schippchen teurer, dafür mit 1,35 Volt genügsamer sind zwei seit dem 15. März gelistete Corsair-Produkte: Die Vengeance-LPX-Kits gibt es wahlweise in Rot (CMK8GX4M2B4266C19R) oder Schwarz (CMK8GX4M2B4266C19), die Eckdaten (2 × 4 GiByte, DDR4-4266, 19-26-26-46) sind identisch.

    Das Ende der Fahnenstange ist damit natürlich noch nicht erreicht, die Hersteller werden die Taktobergrenze für DDR4-Sticks in Zukunft weiter anheben. Für den Moment scheint das aber nur noch mittels Spannungserhöhung möglich zu sein: Corsair listet im Webshop immerhin schon ein für DDR4-4333 (19-26-26-46) freigegebenes 8-GiByte-Kit. Zum saftigen Preis von 699,99 Euro sind die Module aber nicht einmal erhältlich, zudem erreicht die Spannung mit 1,45 Volt schon beinahe das reguläre DDR3-Niveau. Vorerst dürften die Bemühungen der Hersteller eher darauf hinauslaufen, hohe Taktfrequenzen (DDR4-3500+) auch bei Kits mit Kapazitäten ab 32 GiByte häufiger zu erzielen.

      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        Vergesst mir nicht das Intel-Debakel mit dem FSB! Dann noch den teuren RAMBUS dazu und ein Dualscoekl-MoBo...
      • Von JanJake Freizeitschrauber(in)
        Ich fühle mich alt.

        DDR1 400Mhz besaß ich mal von Crucial. Ganz einfach günstige. Liefen auf 2,5-2-2-6-1T mit 2,95V ohne Probleme
        DDR2 800MHz... besaß aber auch 667MHz riegel die 1066Mhz mit gemacht haben bei 6-5-5-15-1T und 2,65V.
        DDR3 1600MHz liegen hier als ein paar Kits herum. Inzwischen habe ich DDR3 2400MHz. Die aber bei Sandy Bridge E bei voller Taktrate Probleme machen wegen dem Speicherkontroller. Meine laufen auf 2333Mhz ohne Probleme.
        Als nächstes muss wohl DDR4 kommen.

        Aber wenn ich meinem Schema treu bleiben will, dann muss ich mindestens 4800Mhz nehmen Aber ich glaube 3200 würden es auch erst einmal tun.

        Mal sehen was Zen bringt und dann DDR4 kommt.
      • Von Tubby-1 Kabelverknoter(in)
        DDR 400 das waren noch Zeiten, ich hatte die Riegel von der Corsair Platinum Series CMX1024-3200PT mit 3x 1GB in einen Sockel 754 verbaut bzw. auch als 4x 1GB in einen Sockel 939. Als CPUs benutzte ich einen Mobile Athlon 64 4000+ (Sockel 754) und einen Athlon FX 60 (Sockel 939). Das Zeug müsste ich noch irgendwo rumliegen haben.

        Die Latenzen bei 400 MHz: CL=2, TRCD= 2, TRP= 3, TRAS=3, TRC=6, CR=1T (CL2-2-3-3-6 1T)
      • Von Pu244 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Kondar

        Heute ist der Trend (Spielerechner) ja weg von 8 GB zu 16 GB und selbst 32 GB Ram ist nicht so selten.
        Ich habe mir im Oktober 2012 ein 32GB DDR3 1333 CL9-9-9-24 Kit für 130€ gekauft, mit das beste das ich mir in Sachen RAM zugelegt habe (nutze es auch teilweise für Krimskrams voll aus, jetzige Auslastung 81% [ich muß mal Chrome schließen]). Von daher ist das nicht unbedingt ein neuer Trend.
      • Von Mazrim_Taim Software-Overclocker(in)
        Zitat von Lexx
        Untersuchung von RAM-Takt gegen -Latenzen war doch eh in einer der letzten Prints... !?!?

        Sinngemäß sollten sich das Conclusio auch auf alle älteren Standards übertragen lassen.
        Das mag ja stimmen das das mal in ner Print drin ist ABER die hat man im Moment nicht zur Hand.
        Kann auch gut sein das nicht jeder X Jahre lang die Hefte aufhebt.
        Wäre doch was fürs Online-ABO oder?
        Alternativ könnte man nun auch alle Ergbnisse von DDR1-3 einbringen mit dem Hinweis das die akt. DDR4 im Heft X sind und z.B. 6 Monate später diese auch auf der HP veröffendlichen.
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Von DDR-400 bis DDR4-4333: Die schnellsten RAM-Bausteine bis heute
In der knapp 16-jährigen Geschichte von DDR-SDRAM hat sich die Speichertechnik deutlich weiterentwickelt. Waren nach der Jahrtausendwende noch Module mit 256 MiByte üblich, greifen PC-Spieler heute bevorzugt zu Riegeln mit 8 GiByte. Zu jeder Zeit gab es allerdings Sticks, die durch ihre schiere Geschwindigkeit neue Maßstäbe setzen. PCGH stellt die schnellsten RAM-Sticks vor, die DDR1, DDR2, DDR3 und DDR4 zu bieten haben.
http://www.pcgameshardware.de/RAM-Hardware-154108/Specials/Schnellster-Arbeitsspeicher-1069655/
06.07.2016
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