Crucial: Speicherhersteller startet Auslieferung von 128 GiByte DDR4-2666-Modulen für Server
Crucial beliefert Kunden im Server-Markt ab sofort auch mit 128 GiByte DDR4-2666 LRDIMMs. Die Speichermodule sind für Intels Xeon Scalable-CPUs ausgelegt. Angaben zur Unterstützung von AMDs EPYC Server-Prozessoren macht Crucial nicht. Aufgrund des mit der hohen Speicherdichte verbundenen komplexen Herstellungsprozesses muss tief in die Tasche gegriffen werden. Rund 4.000 US-Dollar verlangt der Speicherhersteller für ein einzelnes RAM-Modul.
Crucial hat mit der Auslieferung von 128 GiByte DDR4-2666 LRDIMMs für Server begonnen. Die LRDIMMs sind die bisher schnellsten Speichermodule in Crucials Produktportfolio für den Server-Markt und verfügen zudem über die bisher höchste Speicherdichte. Laut Crucial sind die mit 2.666 MHz arbeitenden Riegel für Intels Xeon Scalable-CPUs in Form von Skylake-SP optimiert, dürften jedoch auch mit AMDs EPYC Server-Prozessoren kompatibel sein. Ausgelegt sind die 128 GiByte-Module für speicherabhängige Serveranwendungen wie beispielsweise Virtualisierungen, Cloud Computing und Big Data.
Verbaut wurden Micron DRAM-Chips mit einer Kapazität von je 8 GiByte gefertigt im 20 nm-Prozess. Die Timings betragen CL22 bei 1.2 Volt und liegen damit über den JEDEC-Spezifikationen für DDR4-2666-Speicher (CL17 - CL20). Gemäß den Angaben von Crucial werden die Speichermodule in insgesamt 34 dedizierten Schritten hergestellt und während des Herstellungsprozesses über 100 Tests unterzogen. Entsprechend teuer ist Herstellung, was sich auch am Preis bemerkbar macht. 3.999 US-Dollar werden pro Riegel fällig. Wer also ein Skylake-SP-System mit der maximal unterstützten Kapazität an Hauptspeicher bestücken möchte, muss dementsprechend rund 48.000 US-Dollar auf den Tisch legen. Laut Crucial sind die 128 GiByte DDR4-2666 LRDIMMs mit diversen OEM-Servern kompatibel.
Quelle: via Anandtech.com

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Und 65TB (kein Schreibfehler) als PCIE Karte (Flash) gibt's doch schon von Seagate. Schmeißt weg die Platten. Die haben das Kapazitätsrennen schon verloren.
PC-OEMs: Gerade Notebooks mit verlöteten Ram brauchen dann auch Spam an Kapazität. Aber nein, dann hätte man ja womöglich Geräte, die ewig halten...
Intel: Die Atoms waren immer künstlich bei Ram-Ausstattung gebremst. Klar, die waren auch sonst Schrott, aber es ist eben trotzdem so, dass dadurch einige Geräte noch zusätzlich geschwächt wurden und es hat für künstlich weniger Ram-Nachfrage gesorgt. Und (anders als heute) hatte Intel eben jahrelang die deutlich schlechteren Ram-Controller, damit tragen sie mit Schuld daran, dass die Latenzen nicht so geil sind, wie sie sein sollten.
Smartphoneindustrie: Haben lange Zeit einfach verflucht wenig Ram verbaut und bekommen gerade erst die Kurve (trotz der Preissituation, bin überrascht, dass sie den Kurs beibehalten). Allerdings fehlte es auch von attraktiven Angeboten seitens der Ram-Industrie, das ist aber ein typisches Problem mangelnder engen Kooperation.
Spiele-Devs: Der 64bit-Umstieg dauert(e) ewig und drei Tage, anpassbare Detailsichtweiten (ClippingPlanes, LODs, ...), dabei hätten viele Titel viel nutzbaren Ram bitter nötig gehabt.
Magazine und Kommentatoren: Haben oft X GiB reicht ewwwwig gepredigt, obwohl es halt klar Schwachsinn ist.
Ram-Industrie: Tja, über die haben wir hier ja schon genügend gemeckert. Wobei, eigentlich geht das gar nicht.