Samsung startet Massenproduktion von DDR4-Speicher
Der Halbleiter-Hersteller Samsung gab bekannt die Massenproduktion von DDR4-Arbeitsspeicher begonnen zu haben. Herausgestellt werden insbesondere Server-Systeme von Datencentern der nächsten Generation. Vermutlich sind damit Intel Xeon-Systeme auf Basis von Haswell gemeint.
Das Speicherkonsortium JEDEC Solid State Technology Association (kurz JEDEC) stellte bereits 2007 erste Pläne für die Standardisierung von DDR4-Speicher vor. 2011 wurden weitere Spezifikationen konkretisiert, darunter die Betriebsspannung und die Taktfrequenz. Weitere zwei Jahre später verkündete Samsung nun die Massenproduktion von DDR4-Speicher beginnen zu wollen. Samsung fertigt die RAM-Chips im 20-Nanometer-Verfahren. Die Module sollen mit bis zu 1.333 MHz (DDR4-2667) und einer Speicherkapazität von 32 GByte erhältlich sein. Samsung verkündete schon Anfang Juli erste Muster an spezielle Kunden verschickt zu haben. Konkurrent Micron dürfte das Gleiche gemacht haben.
Zunächst wird DDR4-Speicher noch den großen Server-Systemen der nächsten Generation vorbehalten sein. Aus der Pressemitteilung lässt sich herauslesen, dass damit voraussichtlich kommende Xeon-Systeme mit Haswell-Prozessoren gemeint sind, die erstmals eine Unterstützung von DDR4 mitbringen sollen. Durch die immer stärkere Verbreitung von Prozessoren mit integrierten Grafikeinheiten dürfte der Wechsel hin zu DDR4 auch in diesem Bereich enorme Leistungssprünge versprechen. Es dürfte allerdings noch eine Zeit lang dauern bis DDR4-Speicher auch für Verbraucher erschwinglich und natürlich mit anderen Hardware-Komponenten kombinierbar sein wird. JEDEC legte DDR4-3200 (1.600 MHz) als Maximum fest. Die Betriebsspannung soll hierbei 1,2 Volt nicht überschreiten.
Quelle: Samsung, Golem

Von den Latenzen her, hat man mit einem Arbeitsspeicher eh sehr schlechte Karten.
Ich bin auch noch etwas skeptisch wie sich das mit den AMD APUs entwickeln wird.
Der Anteil an Desktop APUs ist noch einmal gesunken, Bobcat/Kabini/Temash konnte noch einmal deutlich zulegen:
Grafikchip-Markt wächst leicht im zweiten Quartal | heise online
Logisch das Samsung sich erst einmal auf Server konzentriert.
Locuza wird Recht haben, und 2015/16 wird dass erst Thema für den Desktop werden.
Bin auch selbst gespannt, ob Haswell E wirklich schon nächstes Jahr mit DDR4 kommen wird?
Die Probleme beim Desktop sind auch ganz andere, wie eine aktuelle CB-News ganz gut zeigt:
DARPA:
Nach Morre selbst ist mit den Shrinks ab 2020, also in 7 Jahren, dass Ende erreicht.
Wir stehen also vor heftigen Umbrüchen in der IT.
Die großen Hersteller haben bestimmt schon dafür vorgesorgt.
Wir wissen aktuell leider nur noch wenig über deren Pläne.