Teurer Arbeitsspeicher: DRAM-Preise sollen im ersten Halbjahr um fünf bis zehn Prozent steigen
Wegen der anhaltend hohen Nachfrage nach DRAM-Chips sollen die Preise im ersten Halbjahr des Jahres 2018 um fünf bis zehn Prozent steigen. Arbeitsspeicher dürfte damit auch in naher Zukunft erst einmal teurer werden.
Berichten nach bahnt sich auch in der ersten Jahreshälfte 2018 keine Entspannung bei den Preisen für DRAM und damit auch Arbeitsspeicher an. Das berichtet der Branchendienst Digitimes unter Berufung auf nicht näher vorgestellte Insider. Grund dafür sei die weiterhin hohe Nachfrage, insbesondere für Datenzentren und Smartphones.
Dabei soll die Produktion innerhalb der ersten Jahreshälfte zulegen. Der Umsatz der Branche steige dabei voraussichtlich um über 30 Prozent auf 96 Milliarden US-Dollar, der Preis in dem Zusammenhang aber auch um fünf bis zehn Prozent.
Schon im ersten, noch nicht ganz abgeschlossenen Quartal sollen DDR4-Chips innerhalb der USA voraussichtlich um drei bis fünf Prozent teurer werden. Die Preise für DDR3 blieben laut Bericht im Februar jedoch stabil und sollen auch im März keine Auffäligkeiten zeigen.
Im Smartphone-Segment betrage der Preisanstieg im ersten Quartal, einem traditionell vergleichsweise schwachen Jahresviertel, nur noch drei Prozent, nachdem in den vorherigen Zeiträumen noch fünf und mehr Prozent üblich waren.
Insider gehen jedoch davon aus, dass Samsung, SK Hynix und Micron in der zweiten Jahreshälfte erneut größere Produktionskapazitäten für DRAM und NAND-Flash bereitstellen.
Davon, dass die Preise für Speicher erst einmal nur den Weg nach oben kennen, gehen auch Analysten von Goldman Sachs aus. Ein 32 GByte großes Servermodul koste beispielsweise etwa 310 bis 315 Dollar, während Mitte Januar noch 300 Dollar fällig waren, heißt es in einer Investoren-Anmerkung.
Damit bleibt PC-Gaming wohl vorerst ein teures Hobby. Zumal auch an der Grafikkartenfront wegen des Mining-Booms derzeit keine Entspannung in Sicht ist.

Arbeitsspeicher wird für mich frühestens Anfang 2020 interessant, dann ist dieser dank Schweinezyklus auch wieder günstig verfügbar. Bis Dahin tut es mir mein Heizwell i7 samt 24GB DDR3 noch
Die Smartphones haben aber ein Limit erreicht wo sie mehr als genug Speicher haben, das wird also erstmal reichen, da gibt es keine Steigerung (abgesehen von solchen Märkten wie Indien wo man die Leute mit Smartphones versorgt, aber den meisten da reichen 1-2GB-Modelle).
Habe mir gerade 8GB (2x4) G.Skill Ripjaws 4 3200er für den HTPC bestellt, 100€ für 8GB RAM. Wären bei besseren Preisen halt 16GB geworden, aber ich sehe es nicht ein eine 140€ APU mit 200€-RAM auszustatten, irgendwo ist mir das zu verkorkst
Die Leute werden den RAM trotzdem kaufen, egal wie die Preise ansteigen, was muss das muss.
Als wären die Mining-Sch***e und die dadurch abartig teuren Grafikkarten nicht schon schlimm genug...
Da kann man nur hoffen, dass auch weiterhin die Kapazitäten gesteigert, die Fertigungsgrößen verkleinert und die möglichen Speicherzellenstapel
erhöht werden, sonst kosten 16 GiB DDR4 bald so viel wie der - zukünftige - von mir favorisierte Ryzen +.
Ich nutze mein S5 jetzt schon seit einigen Jahren und es wird mir wohl noch bis Mai 2019 erhalten bleiben.
Tablet wurde letztes Jahr erstmals nach längerer Zeit erneuert - wegen der fehlenden h.265 / HEVC Kompatibilität.
Auch dieses wird mir die nächsten Jahre erhalten bleiben.
´Die aktuellen Speicherpreise sind auch der Grund, warum ich noch kein CPU Upgrade gemacht habe. Drängt zwar jetzt nicht unbedingt, kann sicherlich bis 2019 - notfalls 2020 - ausharren. Aber wäre trotzdem schön, wenn die RAM Preise etwas sinken würden.