RAM-Overclocking-Weltrekord - Update: Auf DDR4-5500 erhöht
Im Rahmen der Computex lädt G.Skill traditionell erfahrene Extrem-Übertakter ein, die auf der Bühne mit flüssigem Stickstoff auf die Jagd nach Weltrekorden gehen. Einer dieser Übertakter ist Toppc aus Taiwan, der 2017 den Hersteller MSI auf der OC World Record Stage getauften Bühne vertritt. Herausgekommen ist ein neuer Weltrekord für DDR4-Arbeitsspeicher.
Update vom 07.06.2017: DDR5-5500 erreicht
Am 3. Juni konnte der für Asrock aktive Nick Shih den DDR4-Rekord auf 2.731,8 MHz (DDR4-5464) ausbauen und nutze dafür einen Core i7-7740K und einen 8-GiByte-Riegel G.Skill Ripjaws V F4-3200C14-8GVR auf dem Asrock X299 OC Formula. Toppc schnappte sich den ersten Platz allerdings erneut und konnte am 6. Juni einen RAM-Takt von 2.750 MHz (DDR4-5500) via CPU-Z validieren. Der Übertakter nutzte dafür ebenfalls einen mit Flüssigstickstoff gekühlten Core i7-7740K und einen tiefgekühlten G.Skill-Riegel F4-3200C14-8GVR, als Mainboard diente ihm aber das MSI X299 Gaming Pro Carbon AC. Das Ergebnis wurde bei 133,06 MHz Referenztakt und dem Standardmultiplikator für DDR4-4133 erreicht. Timings sind bei Taktrekorden typischerweise entspannt und lagen in diesem Fall bei 21-31-31-63 2T.
Quelle: valid.x86.fr, Hwbot
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Toppc ist es gelungen, einen einzelnen DDR4-Riegel aus der Trident-Z-RGB-Serie von G.Skill auf 2.700 MHz, also DDR4-5400 zu übertakten. Die Kapazität des Riegels beträgt 8 GiByte, der CPU-Z-Validierungs-Link zeigt allerdings lediglich 640 MB an. Ursächlich dürfte die Konfiguration des Betriebssystems sein, denn der Maxmem-Tweak ist seit vielen Jahren für den Benchmark Super Pi üblich. Die Produktnummer des G.Skill-Kits oder die verbauten Speicherchips sind PCGH aktuell leider nicht bekannt, wahrscheinlich handelt es sich aber um ein selektiertes Modul mit den Samsung-Chips K4A8G085WB-BCPB.
Für derartige Rekordversuche ist nicht nur ein potentes Speichermodul, sondern auch die genutzte Plattform sehr wichtig, da der Speichercontroller die hohe Taktfrequenz ermöglichen muss: Beim verwendeten Mainboard handelt es sich um das MSI X299 Xpower Gaming AC für Intels neue Sockel-2066-Prozessoren. Der verwendete Prozessor ist ein Core i7-7740K (ES) mit vier Kernen auf Kaby-Lake-Basis. Für den RAM-Rekordversuch wurden die Kerne bei lediglich 2.613 MHz betrieben, den Referenztakt erhöhte Toppc auf 130,6 MHz. Der Extrem-Übertakter nutzte also den für DDR4-4133 (bei 100 MHz) gebräuchlichen RAM-Multiplikator.
Quelle: valid.x86.fr, Hwbot

Bei mir läuft es von Tag 1 an die 3400 MHz im Dual
Im Kaltstart und bis zu 3866Mhz mit Warmen System in der Zwischenzeit.
Schon intessant .
GDDR ist bewusst architektonisch darauf ausgelegt, die maximal mögliche Bandbreite rauszuholen und vergleichsweise große "Dateien" schieben zu können weil das im Grafikbereich nunmal die Hauptanforderung ist. Dafür kann er aber Dinge die "normaler" RAM gut kann schlechter.