DDR4-Arbeitsspeicher: DRAM-Preise im freien Fall
Der Marktbeobachter DRAM Exchange berichtet über starke Preissenkungen im Umfeld von Arbeitsspeicher. Der Verfall im laufenden ersten Quartal 2019 liegt bereits bei fast 30 Prozent. So stark in einem solchen Zeitraum seien die Kosten für DRAM zuletzt 2011 gesunken. Konkrete Prognosen für den weiteren Verlauf werden keine mehr gemacht.
Die DRAM Exchange analysiert fortlaufend die Preise für Arbeitsspeicher. Sie konzentriert sich auf die Kosten für die reinen Speicherchips, die Micron, Samsung und SK Hynix selbst einsetzen und an Hersteller wie Corsair und G.Skill verkaufen. Die Angaben sind daher nicht eins zu eins auf die Preisentwicklung von DDR4-Riegel übertragbar, aber ein sehr guter Anhaltspunkt, wo die Reise in den kommenden Wochen und Monaten hingehen könnte (und vermutlich wird).
DRAM wird deutlich günstiger
Ende 2018 und Anfang 2019 hat der Marktbeobachter seine Prognosen immer wieder nach unten korrigiert - zur Freude der Nutzer. Im jüngsten Bericht spricht die DRAM Exchange sprichwörtlich von einem "freien Fall". Die zuletzt erwarteten 25 Prozent Preisverfall wurden mit knapp 30 Prozent innerhalb des ersten Quartals noch einmal getoppt. Zuletzt soll es vor acht Jahren solch hohe Kursanpassungen in einem Zeitraum von drei Monaten gegeben haben. Die Hersteller seien inzwischen dazu übergegangen, die Verträge monatlich statt quartalsweise neu auszuhandeln.
Zum Vergleich die Prognosen vom Februar: Arbeitsspeicher: Preisverfall von bis zu 40 Prozent im ersten Halbjahr 2019 erwartet
Konkrete Prognosen für das zweite Quartal 2019 und anschließend das nächste Halbjahr gibt der Marktbeobachter keine mehr ab. Der Abwärtstrend soll sich fortsetzen, da durch Intels Lieferschwierigkeiten im Prozessorumfeld die Nachfrage gering ausfalle. Selbst wenn OEMs bei den günstigen Preisen zuschlagen wollten, könnten sie den RAM nicht für Komplett-PCs und Notebooks verwenden, weil sich ohne CPUs keine bauen ließen. Im Februar erwartete die DRAM Exchange sinkende Preise von weiteren 15 Prozent im zweiten Quartal.

danke für den Tipp. Ein neuer Rechner kommt Mitte des Jahres, wenn die neuen Ryzen 3000 Cpu`s erscheinen.
Dann schaue ich mal, was Ram so kostet. Denke, Minimum sollten 32 Gb sein, angeblich braucht das Spiel
"Cyberpunk 2077" soviel Ram, um ordentlich zu laufen.
Viele Grüße,
Schnitzel
was glaubt Ihr, wieviel Euro wird Mitte des Jahres 64 GB Marken-Ram kosten ?
Frage, weil da ein neuer Pc ansteht.
Danke Euch !
Viele Grüße,
Schnitzel
Jedenfalls ohne HT sind 4 Kerne zu wenig.
Wer heute auf Mehrkerne setzt tut es auch nur weil er sich damit besser fühlt, denn am ende kommt es auf die 10 FPS mehr auch nicht an. Damit schließe ich mich selbst auch mit ein, denn ich habe schon sehr viel Geld ausgegeben obwohl ich manche Hardware nicht haben müsste. Habe mir jetzt auch 32 GB neu gekauft... brauchen tue ich 32 GB auch nicht unbedingt, aber ich wollte 32 GB mit schönen LEDs haben. Hätte auch etwa 150 Euro oder sogar auch mehr sparen können hätte ich keine Samsung B-Die und auch keine LEDs genommen.
Dazu kann man einen 9400F für fast das gleiche Geld kaufen, und der ist in Spielen schneller.