DDR4-3200: RAM-DIMMs mit 32 GiByte für Asus' Z390-Mainboards
G.Skill und Zadak werden DDR4-RAM veröffentlichen, der pro Modul 32 GiByte bereitstellt. Der Clou: Die PCB fallen doppelt so hoch wie üblich aus, um die zweifache Menge an DRAM-Chips unterzubringen. Der Arbeitsspeicher sei speziell für Asus' Maximus XI Extreme und Maximus XI Gene mit Z390-"Chipsätzen" gedacht.
Im Endkundenhandel sind bislang DDR4-DIMMs üblich, die eine Kapazität von bis zu 16 GiByte aufweisen. Im Server-Bereich gibt es pro Riegel bis zu 64 GiByte, indem zum Beispiel die Kapazität pro Speicherchip verdoppelt, die Anzahl der Stacks erhöht wird oder zusätzliche Bänke zum Einsatz kommen. 32-GiByte-Module könnten in absehbarer Zukunft für Desktop-Plattformen in den Handel gelangen, wenn Samsung seine 16 Gigabit großen DRAM-Chips an Dritte vertreibt- an OEMs verkaufen die Südkoreaner eigene Module.
32 GiByte auf doppelt so hohen RAM-Riegeln
Die Webseite videocardz.com berichtet nun über eine alternative Vorgehensweise seitens Asus, G.Skill und Zadak, einem chinesischen Hersteller von Speicherlösungen, die mit Asus' Z390-Mainboards Maximus XI Extreme und Maximus XI Gene vorgestellt werden soll. G.Skill und Zadak würden passend zur Veröffentlichung sogenannten Double-Capacity-RAM anbieten, der dem Anschein nach zwei Module in einem vereine: Die PCBs fielen doppelt so hoch aus und wiesen die doppelte Menge an DRAM-Chips auf - um genau zu sein 32. Ein DIMM komme so auf die besagten 32 GiByte. Zadak hat seinen Shield DC Aura 2 RGB DDR4-3200 getauften Arbeitsspeicher sogar schon verfrüht in China über Weibo präsentiert.
Fraglich ist, ob es Einschränkungen bei der Bauweise gibt. Der Standard-JEDEC-Spezifizierung entsprechen sie gewiss nicht. Spätestens die Stromversorgung dürften die beteiligten Hersteller angepasst haben und auch die Controller-Logik sollte überarbeitet worden sein. Abzuwarten bleibt darüber hinaus, wie teuer die DC-Module ausfallen werden. G.Skill würde diese exklusiv im westlichen Teil der Erde verkaufen.

) Auf der anderen Seite hatten sie Fälle, in denen ihre professioelle Video Editing Software unterhalb von 64GiB direkt beim Start gecrasht ist, wenn sie ein längeres Video geladen haben.
Wer viel mit Photoshop bzw. professionell arbeitet merkt schnell das einem nicht einmal 32 GB ausreichen, um durchgehend flüssig arbeiten zu können.
Optimal in die Zukunft gesehen wären 64gb RAM
Zum spielen sind 16gb immer noch optimal, wenn man nicht gerade mit einer 2gb gpu rumgurkt wo die Hälfte der Texturen im RAM ausgelagert werden.
Oder geht in der Bildbearbeitung der Trend inzwischen auch Richtung "Ich mach mal eben 239751763 Instanzen/Tabs auf... for no reason!"
Linus Tech Tipps hat mal ein Video darüber gemacht. Man muss schon ein ziemlicher Sonderling sein um einen Browser mit 16 GiB Ram zu überlasten - die haben mehrere 100 Tabs dafür gebraucht (mixed Content! - wenn man in jedem Tab ein Pr0n Video offen hat, reichen vielleicht schon 80
Von daher ja, es kommt auf die Anwendung an. Im nichtprofessionellen Bereich muss man aber ins Extreme gehen um mehr als 32GiB zu rechtfertigen.
@topic:
Gut dass DIMMs idR. vertikal eingebaut werden. Dann gibt's keine Probleme mit der Schwerkraft, wie bei Grafikkarten und man kann gut 15cm in die Höhe gehen.
Aber die Diskussion hatten wir schon mal. Wenn du das so machen willst und dafür bereit bist, in größere Mengen RAM zu investieren, sei es dir gegönnt.
Ich surfe, wie ich es will und wenn ich finde, das es Zeit ist aufzuräumen, dann ist es das und nicht wenn mir der RAM ausgeht.
Wenn ich aufrüste, dann sollte da ein gewisser Fortschritt da sein, ein Unterschied, der spürbar ist. Mit 64GB wäre das gegeben, mit 128GB wäre das alte Allmachtsgefühl wieder da. Die Preise sind halt im Moment jenseits von gut und böse, wenn man bedenkt, das ich 2012 130€ für 32GB Kingston RAM bezahlt habe.
Wenn ich aufrüste, dann sollte da ein gewisser Fortschritt da sein, ein Unterschied, der spürbar ist. Mit 64GB wäre das gegeben, mit 128GB wäre das alte Allmachtsgefühl wieder da. Die Preise sind halt im Moment jenseits von gut und böse, wenn man bedenkt, das ich 2012 130€ für 32GB Kingston RAM bezahlt habe.