AMD erweitert Portfolio von Speichermodulen - DDR3-2133 im Programm

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Der Hersteller von Grafikchips und Prozessoren erweitert sein Angebot an Arbeitsspeicher. Über den Auftragsfertiger Patriot möchte AMD ein DDR3-2133-Kit bestehend aus viermal vier Speichermodulen anbieten.

Vor rund eineinhalb Jahren wagte AMD den Sprung in den Markt für Arbeitsspeicher. Mit der Grafikkarten-Marke Radeon wollte AMD auch in diesem umkämpften Markt Anteile erringen. Bisher waren zwei Kits mit DDR3-1600- und DDR3-1866-RAM erhältlich. Nunmehr soll ein weiteres Kit hinzukommen. AMD erweitert die Auswahl hin zu schnellerem RAM. Das neue DDR3-2133-Kit besteht aus viermal vier Speichermodulen. Die beiden kleineren Kits setzen jedoch schon auf größere Speichermodule mit zweimal acht GByte. Die Latenzen der DDR3-2133-Speichermodule betragen 10-11-11-30, die Betriebsspannung hat sich ebenfalls im Vergleich zu den kleineren Kits leicht auf 1,6 Volt erhöht (1,5 Volt).

AMD verzichtet auf große Kühlkörper und konzipierte die Speichermodule im Low-Profile-Format. Die Bauhöhe beträgt lediglich 30 Millimeter. Gefertigt werden die Speichermodule auch weiterhin von Patriot. Die Kombination mit schnellerem RAM bietet sich vor allem für die hauseigenen APUs an, profitiert doch insbesondere die Grafikeinheit von der gestiegenen Speicherbandbreite. Das DDR3-2133-Kit soll sich im Preisbereich von 155 US-Dollar bewegen. Das wären 30 US-Dollar mehr, als für das DDR3-1866-Kit. Alle Kits werden zudem mit dem Tool RAMDisk ausgeliefert, das ermöglicht eine sechs GByte große Ram Disk zu erstellen.

Quelle: Anandtech

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Wie sehr hat sich das für AMD gelohnt? Ist schon lange her das ich da was davon gehört habe.
        Wird AMD evtl auch mal 2400MHz RAMs anbieten? Bei den APUs würde es sich lohnen.
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Wie sehr hat sich das für AMD gelohnt? Ist schon lange her das ich da was davon gehört habe.
        Wird AMD evtl auch mal 2400MHz RAMs anbieten? Bei den APUs würde es sich lohnen.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Kleiner Fehler im Artikel:
        Die Gamer-Edition bekommt zugriff auf eine komplett freigeschaltete Version von RadeonRamDisk, womit man sich also eine 64GB-RamDisk erstellen könnte!
        Das würde schon rocken...
      • Von Explosiv BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Locuza
        2133 ist JEDEC konform.

        Korrekt, da hast Du Recht . Mir schwirrte gerade etwas anderes im Kopf herum, meinte aber DDR3 2400 auf AM3+ AMD-Systemen mit DDR3, welche nur 1866 unterstützen.

        MfG
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Explosiv
        Je nach RAM-Controller, kann die CPU aber auch mit höheren Frequenzen umgehen. DDR3-2133 ist jedoch nicht JEDEC konform, somit gibt es keine Garantie das jede CPU damit läuft.
        2133 ist JEDEC konform.
      • Von Deeron Software-Overclocker(in)
        Zitat von Master451
        Dass APUs von schnellerem RAM profitieren, ist natürlich klar, was ich mich gefragt habe, war jetzt eher, ob eine Trinity-APU (z.B. A10-5800K) ohne Übertaktung was mit 2133er-RAM anfangen kann, wenn der Controller nur max. 1866 unterstützt.
        Wenn Richland offiziell 2133er-RAM unterstützt, dann ist es natürlich logisch, wenn AMD diesen ins Programm nimmt...

        Hab eine AMD A10-5800k CPU und nutze die integrierte HD7660D Grafik. An RAM habe ich 2 mal 4 GB Patriot Viper 3 Black Mamba mit standartmäßigen 1866mHz. Diesen habe ich auf 2133mHz übertakten. Die CPU sowie die iGPU arbeiten auch mit 2133mHz ohne Probleme. Die Grafikleistung steigert sich merklich. An den 2400mHz schraube ich noch. Ist bei meinen Modulen nicht so ganz einfach ^^.
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