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Games World
  • Hardwarefresser Project Cars - Preview-Version im Technik-Test mit Benchmarks

    Frühkäufer können Project Cars schon seit einer geraumen Zeit spielen und die Entwicklung des edlen Rennspiels mitverfolgen. Auch wir haben schon mehrfach einen Blick auf die Technik werfen und uns vom Fortschreiten des Projekts ein Bild machen können. Nun nähert sich die Entwicklung dem Ende zu, erscheinen soll Project Cars am 20. März. Uns bot sich die Gelegenheit, einen Blick auf die Performance der aktuellen Preview-Version zu werfen.


    Auch bei dieser Version handelt es sich nicht um das finale Produkt, die Entwicklungen sind noch nicht abgeschlossen, Änderungen und weitere Optimierungen sind daher nicht ausgeschlossen. Jedoch bietet die Preview-Version einen guten Vorgeschmack auf das Spiel, das Käufer letztendlich in gut zwei Monaten erwerben können. Das teils atemberaubende Bild- und Trailermaterial, das seit langer Zeit für Aufsehen im Netz sorgt, hat sicher dem einen oder anderen Rennspiel-Fan das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, der Druck auf Entwickler Slightly Mad, die wie angekündigt "technisch fortschrittlichste, schönste, intensivste und authentischste" Rennsimulation der Welt zu veröffentlichen, ist daher entsprechend hoch.

    Project Cars Preview - Außerordentlich hübsches Rennspiel

          

    Optisch macht unsere Preview-Version auch einen sehr überzeugenden Eindruck, die Änderungen gegenüber früherer von uns getesteten Versionen sind mannigfaltig und sehr augenfällig. Besonders die Streckengrafik und die Beleuchtung sehen nun deutlich besser aus, die aus bis zu 300.000 Polygonen bestehenden Fahrzeuge der PC-Version sehen im richtigen (virtuellen) Licht ihren realen Vorbildern zum Verwechseln ähnlich. Auch Schatten, die Partikeleffekte sowie Grasdarstellung wurden deutlich aufgewertet, Optisch ist Project Cars das wohl schönste Rennspiel. die Texturierung ist nun praktisch durchgehend sehr hochauflösend, viele Details am Streckenrand sind hinzugekommen. Slightly Mad hat augenscheinlich nicht zu viel versprochen, optisch ist Project Cars das wohl schönste Rennspiel. Wir beziehen uns dabei wie gewohnt auf Ultra-Details, Project Cars bietet aber eine Vielzahl Einstellungsmöglichkeiten, diese nach Wunsch anzupassen. Dazu unterstützt Project Cars eine ganze Reihe verschiedener Kantenglättungsmodi, darunter MSAA, aber auch Hardware-schonendes Post-Processing-Antialiasing mittels FXAA oder SMAA ist möglich.

    02:04
    Project Cars im Video-Grafikvergleich: PC vs. PS4
    Spielecover zu Project CARS
    Project CARS

    Project Cars Preview - Sehr hohe Anforderungen an die Hardware

          

    Mit Ultra-Details ist Project Cars schon in 1080p mit SMAA sehr hardware-hungrig. Selbst aktuelle High-End-Grafikkarten kommen an ihr Limit. Project Cars gehört zu Nvidias The-Way-it's-meant-to-be-played-Programm, schon in den sehr frühen Alpha-Versionen lief das Rennspiel mit Geforce-GPUs deutlich besser. Daher verwundert auch nicht, dass dies auch für unsere Preview-Version gilt. AMD-Grafikkarten bleiben deutlich dahinter zurück. Hier sollten Slighly Mad und AMD also noch Optimierungsarbeit leisten. Letzteres wäre für Nvidia-GPUs ebenfalls wünschenswert, denn flüssige Bildraten in Ultra-Details mit über 60 Fps sind nur mit einem SLI-Gespann möglich und selbst dann können die Bildraten nicht durchgehend gehalten werden - fallen die Bildraten unter 45 Fps, fällt zudem mit einem Multi-GPU-Setup deutliches Mikroruckeln negativ ins Auge. Ultra-HD ist mit dieser Detailstufe nicht einmal mit einem Verbund aus zwei GTX 980 genießbar. Allerdings wirkt die Grafik in diesem Fall auch entsprechend beeindruckend. Mit Radeon-GPUs scheint Crossfire in der uns vorliegenden Version noch nicht zu funktionieren, hier muss noch ein entsprechendes Profil und/oder Treiber-Update nachgereicht werden.

    03:29
    Project Cars - Die Preview im Technik-Test
    Spielecover zu Project CARS
    Project CARS

    Project Cars Preview - Die Benchmarks

          

    Für unsere Benchmarks stehen alle Details auf maximaler Stufe, als Auflösung wählen wir 1080p, um flimmernde Kanten zu unterbinden, nutzen wir das effiziente SMAA S2X auf der Stufe Ultra. Wir starten auf der Strecke "Road America" in einem Starterfeld von insgesamt 16 Wagen auf dem letzten Platz. Nach dem Start fahren wir mit unserem Mercedes 300 SEL AMG 6.8 der KI hinterher und starten dann unseren 20-sekündigen Benchmark. Nettes Detail am Rande: Eine optional wählbare, knallrote Lackierung des als "Rote Sau" bekannten realen Vorbilds unseres virtuellen Fahrzeugs wurde sehr überzeugend nachgebildet. Die meist recht hübsche Texturierung von Strecke wie Fahrzeugen hat allerdings auch einen Preis: Mit weniger als 3 GiByte Speicher treten häufiger deutlich spürbare Speicherruckler auf, die sich bei einem Rennspiel besonders kritisch auswirken können.

    Project Cars Preview

    • Project Cars Preview
    Info Icon
    Game/Version Project Cars/Steam Preview Version
    Details max. Details
    • Produkte ein-/ausblenden

    71.5
    64
    40.4
    38
    37.4
    33
    36.9
    34
    29.9
    28
    29.3
    27
    28.7
    26
    2 × R9 290X/4G Crossfire
    28.6
    27
    22.6
    20
    22.1
    21
    21.9
    20
    21.5
    20
    19.6
    18
    18.1
    17
    14.4
    13
    0
    5
    10
    15
    20
    25
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    35
    40
    45
    50
    55
    60
    65
    70
    75
    Name
    1.920 × 1.080, SMAA S2X (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-4790K @ 4,5 GHz, 8 GiByte DDR3-2133 RAM; Win 8.1 Pro x64; Catalyste 14.12 Omega (14.501.1003); Geforce 347.25 WHQL

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Project Cars Preview - Das Fazit

          

    Gegenüber früheren von uns getesteten Versionen hat sich mit der Preview-Version viel getan. Besonders die Streckengrafik ist nun deutlich gefälliger und muss sich nicht mehr hinter den außerordentlich schmucken Fahrzeugen verstecken. Auch lief die Preview-Version von Project Cars während unserem Test deutlich stabiler als bislang, die Fahrphysik wirkte deutlich ausgereifter und glaubwürdiger. Bis zum Release würden wir uns noch ein wenig Optimierungsarbeit wünschen, auch wenn das edle Rennspiel wohl zu den aktuell eher seltenen Titeln gehört, die mit voll aufgedrehten Reglern nur auf Enthusiasten-PCs laufen wird. Dann allerdings auch entsprechend schick aussehen und uns auf kommende, hoffentlich sehr performante Grafikkarten hoffen lässt. Die nachfolgenden Screenshots wurden mit einem GTX-980-SLI-Setup in Ultra-HD aufgezeichnet und anschließend auf 1080p heruntergerechnet.

      • Von RavionHD Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Ralf345
        Ohne SMAA S2x wäre es ca Faktor 3,5 schneller. Außer du nimmst stattdessen eine andere AA Option. SMAA S2x wurde jetzt schon entfernt (eine Folge des Tests), also in der nächsten oder übernächsten Build. Faktisch haben die Benchmarks somit keine Gültigkeit mehr. Die Mühe war total vergebens.
        Na toll, eventuell sollten sie nochmal testen.
      • Von Ralf345 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von RavionHD
        Sie haben mit SMAA S2X getestet, ohne läuft es mit doppelt sovielen Frames.
        Ohne SMAA S2x wäre es ca Faktor 3,5 schneller. Außer du nimmst stattdessen eine andere AA Option. SMAA S2x wurde jetzt schon entfernt (eine Folge des Tests), also in der nächsten oder übernächsten Build. Faktisch haben die Benchmarks somit keine Gültigkeit mehr. Die Mühe war total vergebens.
      • Von maclight Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von jadiger
        Dann sag ich dir mal ein richtig extremes Beispiel was Ursprünglich mal AMD sponserte Engine war wo eine 290x langsamer ist wie eine GTX770
        in Grid autosports ist das zum Beispiel so. Gameworks sind verbesserte Effekte die man zuschallten kann auf NV Karten, die Benchmarks basieren aber auf standard nicht auf der Game works Bibliothek,
        Es gibt so viele Spiele die deutlich schlechter laufen auf AMD Karten das liegt an der Archtektur und den Treiber Overheat, aber es ist natürlich einfach zusagen die böse Konkurrenz.
        Oder wie kann es sein das in WOW ein 10 Jahre altes Spiel genau das gleiche zusehen ist eine GTX770 schlägt die 290x deutlich und das ist eines der meist gespielten Spiele der letzen 10 Jahre.
        Falls es euch nicht auffällt gibt es sehr viele Spiele die eben nicht Gameworks sind wo genau das gleiche zusehen ist, nur in der heutigen Zeit stellt Nvidia Gameworks zu Verfügung was es einfach macht die eigen schuld von AMD abzuwälzen.
        Optimiert AMD aber offensichtlich Spiele für sich ist das natürlich egal nur das NV Karten nicht dermaßen einbrechen das eine Mittelklasse Karte die High-End Karte der Konkurrenz schlägt.
        Ich bin jemand der genauso AMD Karten kauft wenn der Preis Leistung passt wie bei der 290 als Beispiel, aber Nv hat deutlich die Nase vorne bei so gut wie jedem Spiel start das ist nicht erst seit kurzem so sondern seit der GTX500 Gen.

        Wenn mir schon beim Thema sind Optimierung und absichtlich die Leistung der Konkurrenz zu verschlechtern da gibt es seitens AMDs ein klares Beispiel. Tomb Raiders Hairworks war unspielbar auf Nvidia Karten das nennt sich dann natürlich für alle
        verfügbar oder eben nicht. Wenn eine 7850 Spielbare Fps liefert die 680 aber so dermaßen einbricht wenn man Hairworks aktviert das man von 60 Fps auf 25 kracht dann ist das ja ok und daran erinnert sich natürlich keiner. Wenn aber AMD schreit böses Gameworks dann ist das natürlich so, egal ob es auch genug andere Spiele gibt die auch ohne Gameworks genau das gleiche zeigen, selbst eine ehemalige AMD optimierte Engine wie in Grid autosports. Was erwartet ihr das AMD sagt ja Nvidia hat eine bessere Architektur die weniger auf Optimierungen angewiesen ist, oder das sie sagen alles nur wegen Gameworks. Was ist dann mit WOW sollte ein Spiel das 10 Million spielen nicht gut optimiert sein auf AMD Karten was ist bei dem Spiel dann die Ausrede? AMD macht es sich schon sehr leicht da heute sehr viele Nv gesponserte Spiele kommen, kann man immer einfach sagen nicht unsere Schuld, da es fast jedes größere AAA betroffen ist.
        AMD hatte schon immer probleme mit dem OVERHEAD.
        Ich hatte damals eine HD7970 die in NFS Shift 2 (nachtfahrten) oder Call Of Juarez (Dx10) in etwa 10FPS weniger zeigte als GTX670. Ich spreche selbstverständlich von szenen mit viel Geometrie (zb. Grass)

        Nichts neues!
        Ein brandneuer Test zum thema;

        Radeon R9 290X kontra GeForce GTX 970 zale?nie od wydajno?ci procesora :: PCLab.pl
        Mantle hat schon seine deseinsberechtigung.

        Und wer jetzt denkt das der Overhead in NFS Shift 2 reduziert wurde den muss ich enttäuschen. Nein !
        AMD´s 290 liefert ähnliche frameszahlen wie die uralte GTX670.

        Das war das erste Spiel das ich direkt getestet habe weil ich die problematik seit jahren kenne.

        Es ist zwar kein direkter OVERHEAD bench aber man findet spiele die direkt ins CPU limit laufen wie zb. Next Car Game
        Early Access mit AMD & Nvidia (Seite 3) - ComputerBase (EARLY ACCESS)
      • Von RavionHD Lötkolbengott/-göttin
        Sie haben mit SMAA S2X getestet, ohne läuft es mit doppelt sovielen Frames.
      • Von OMG1 Gesperrt
        wo sind die benchmarks in 1080p high oder medium ohne aa?

        Zitat
        Sehr ernüchternd, 20 FPS mit der 670
        Da brauch ich ja 2 980er um das optimal genießen zu können
        die beta lief auf einer 670 schon mit konstanten 60 fps in high laut diversen usertests.
        pcgh testet halt immer in ultra mit aa und deswegen kann man die benchmarks auch allesamt in die tonne treten.
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Project CARS
Hardwarefresser Project Cars - Preview-Version im Technik-Test mit Benchmarks
Frühkäufer können Project Cars schon seit einer geraumen Zeit spielen und die Entwicklung des edlen Rennspiels mitverfolgen. Auch wir haben schon mehrfach einen Blick auf die Technik werfen und uns vom Fortschreiten des Projekts ein Bild machen können. Nun nähert sich die Entwicklung dem Ende zu, erscheinen soll Project Cars am 20. März. Uns bot sich die Gelegenheit, einen Blick auf die Performance der aktuellen Preview-Version zu werfen.
http://www.pcgameshardware.de/Project-CARS-Spiel-28603/Specials/Technik-Test-1148972/
29.01.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/01/Project_Cars_Preview_PCGH_07-pcgh_b2teaser_169.jpg
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