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Games World
      • Von Alreech Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Nicht nur Fake News sondern auch Hatespeech sind eine Gefahr in den neuen Medien.
        Nachdem Facebook aufgefordert wurde Hatespeech besser zu bekämpfen zeigen sich erste Erfolge.

        Ein rechter Bürgermeister wurde jetzt von Facebook wegen der Verwendung von rassistischer Sprache für 24 Stunden gesperrt.
        Social-Media-Zwangspause fur den Tubinger OB

        Das ist nicht das erste mal das dieser Typ auffällig wurde, vorher schon hat er den Bau einer Mauer und den Einsatz von bewaffneten Grenzsoldaten gegen Flüchtlinge gefordert und grüne Professoren beleidigt.
      • Von Alreech Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von interessierterUser
        . Das Problem ist doch, dass der typische AfDler eben nicht zwischen einem chancenlosen Marokkaner auf der Abschiebeliste und einem syrischen Flüchtling unterschiedet, sondern pauschal gegen alle hetzt. Und weil die Menschen zu blöd zum verstehen sind, passen Journalisten die Artikel an und formulieren schwächer und unpräziser, die Wirkung ist aber genau das Gegenteil dessen, was gewünscht wurde.

        Die Menschen sind zu blöd zum Verstehen ? Dem "typischen AfDler" zu unterstellen das er nicht in der Lage ist zwischen eine syrischen Flüchtling und einem kriminellen Marokkaner unterscheiden zu können, ist das keine Pauschalurteil das man als Hetze auslegen kann ?

        Sorry, aber das ist nicht mein Menschenbild.
        Zitat von interessierterUser
        Wie oft ist das passiert? Noch nie oder kein einziges mal? Solange der Stammtisch gegen Gott und Welt flucht und beleidigt, interessiert das niemanden, weil es keinen Multiplikator gibt. Dann schrei mal in Deinem Stammkneipe im Dorf ganz laut raus, das der Bürgermeister ein "beliebiges Schimpfwort einsetzen" ist und sofort aufgehängt werden mus. Was meinst Du, passiert dann? Und ist das, was dann passiert, gegen die Meinungsfreiheit?

        Facebook dagegen hat einen ganz anderen Multiplikator und beliebige Grütze kann, oft genug geteilt weil so extrem angreifend, hunderttausendfach gelesen werden. In dem Fall ist ein Angriff gegen die Plattform, die es nicht nur duldet, sondern finanziellen Gewinn daraus zieht, sinnvoll. Wo ist unsere Meinungsfreiheit begrenzt, wenn Auswüchse begrenzt werden. Oder glaubst Du, irgendwer will Tichys Einblicke zensieren?

        Folgt man deiner Argumentation muß man Tichys Einblicke zensieren sobald es einen Status als Multiplikator hat wie Facebook.
        Geht man davon aus das die typischen AfDler zu blöd zum Unterscheiden sind muß man es sogar früher zensieren, da sonst der Untergang des Abendlandes ("wie im römischen Reich unter den Soldatenkaisern") droht.
        Immerhin dürfte der Status von Tichys Einblicken innerhalb der AfD Filterbubble nicht unerheblich sein, Geld verdienen die Autoren damit auch - alles gute Argumente um die Seite "zum Schutz der Republik" zu zensieren.

        Mein Standpunkt ist ein anderer. Nicht den Multiplikator strafen, sondern den der tatsächlich beleidigt, bedroht, hetzt,...
        Sonst müsste ich auch Ursula von der Leyen loben, die ja im Kampf gegen Kinderpornos bei den Multiplikatoren angesetzt hat (Sperren durch den Provider), die Täter und ihre Taten aber ignoriert hat.
        Da aber die ultraliberale deutsche Justiz nicht in der Lage ist selbst Morddrohungen zu bestrafen ist es für die Politik natürlich leichter bei den Multiplikatoren anzusetzen - ganz besonders wenn man diese mit Zuckerbrot & Peitsche bearbeiten kann.
        Volker Beck: Wer ihn erschiessen will, dem droht keine Strafe
      • Von Dr Bakterius Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Kann durdurchaus passieren und da ist die Politik selbst gefragt. Ist natürlich schwer in Grenzen zu setzen aber wenn es nicht gerade IS oder Rechts sowie ähnlich angehauchte Seiten sInd kann man der freien Schnautze des Volkes doch den Freiraum lassen. Diktatur sowie der Ostblock hatten in der Vergangenheit schon genug Schäden verursacht und bedürfen keiner Neuauflage.
      • Von interessierterUser Volt-Modder(in)
        Zitat von Alreech
        Das ist kein Fehler, das soll so sein wie sonst soll man die rechte Autorin daran hindern Meinungsäusserungen zu tätigen die nicht als Volksverhetzung bestraft werden können ?
        Ubergriffe auf Frauen: Der Unterschied liegt im Unrechtsverstandnis - Tichys Einblick
        Klingt im ersten Augenblick spannend, basiert aber viel zu sehr auf Vermutungen. In einem rechtsfreien Raum passieren immer sehr merkwürdige Dinge. Was macht Frau, wenn man es erkennt? Man geht. Egal ob Silvester in Köln, im Bundesliga-Fanatiker Waggon oder im Bierzelt mit extrem Betrunkenen. In der Tat ist die Arten der strafrechtlichen Auffälligkeiten natürlich von Kultur, sozialer Stellung und dem Alter abhängig, nichts desto trotz werden Straftatdelikte mit irgend einer Form von körperlicher Gewalt von Männern gegen Frauen begangen, nicht von Frauen gegen Männer. Zumindest statistisch betrachtet.

        Die Polizei war vor Ort, Hilfe mit 100 zusätzlichen Beamten wurde aktiv angeboten. Das ist und bleibt der belegbare Skandal. Alles andere ist das, was auch der Autor macht. Er vermengt eigene Erfahrungen mit einer Würze aus ein paar Stimmen und fällt ein Urteil. Das Problem ist doch, dass der typische AfDler eben nicht zwischen einem chancenlosen Marokkaner auf der Abschiebeliste und einem syrischen Flüchtling unterschiedet, sondern pauschal gegen alle hetzt. Und weil die Menschen zu blöd zum verstehen sind, passen Journalisten die Artikel an und formulieren schwächer und unpräziser, die Wirkung ist aber genau das Gegenteil dessen, was gewünscht wurde. Es läuft gerade sehr dumm und alles was passiert, spielt den Populisten in die Hände. Europa zerlegt sich mit viel Pech in den nächsten zehn Jahren selber. Die Zeit ähnelt dem römischen Reich unter Soldatenkaisern.

        Zitat von Alreech
        ....Wenn am Stammtisch gehetzt wird kann man natürlich die Hetzer anzeigen.
        Wird schwierig wenn man selber nicht betroffen ist (Beleidigung, übele Nachrede) oder die Aussagen gerade noch so unter die Meinungsfreiheit fallen könnten.
        Die einfache Lösung: Den Wirt verklagen weil er nicht verhindert das am Stammtisch gehetzt wird.
        Wie oft ist das passiert? Noch nie oder kein einziges mal? Solange der Stammtisch gegen Gott und Welt flucht und beleidigt, interessiert das niemanden, weil es keinen Multiplikator gibt. Dann schrei mal in Deinem Stammkneipe im Dorf ganz laut raus, das der Bürgermeister ein "beliebiges Schimpfwort einsetzen" ist und sofort aufgehängt werden mus. Was meinst Du, passiert dann? Und ist das, was dann passiert, gegen die Meinungsfreiheit?

        Facebook dagegen hat einen ganz anderen Multiplikator und beliebige Grütze kann, oft genug geteilt weil so extrem angreifend, hunderttausendfach gelesen werden. In dem Fall ist ein Angriff gegen die Plattform, die es nicht nur duldet, sondern finanziellen Gewinn daraus zieht, sinnvoll. Wo ist unsere Meinungsfreiheit begrenzt, wenn Auswüchse begrenzt werden. Oder glaubst Du, irgendwer will Tichys Einblicke zensieren?
      • Von Alreech Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von interessierterUser
        Was sind denn bei uns Themen, die zur Strafverfolgung führen? Es ist doch ein Popanz der aufgebaut wird, oder ist es Dir wichtig, Anleitungen zum Bau von Bomben zu veröffentlichen, Religionen in verfassungsfeindlicher Art und Weise zu diskreditieren, zu Straftaten aufzurufen und so weiter...

        Facebook verdient mit Hetze Geld, deswegen löscht es Hetze nicht. Findet ein Anwalt aus München, und hat deswegen Anzeige gegen Marc Zuckerberg und die deutschen Facebookmanager erstattet die Werbekunden für Facebook in Deutschland aquirieren.
        Warum der Anwalt nicht die Poster der Hetzkommentare anzeigt ? Weil es effektiver ist den Betreiber der Plattform anzuzeigen als jedem Shitposter. Ausserdem können einzelne Shitposter keine Millionenstrafe zahlen.
        Hass im Internet: Ermittlungen gegen Facebook-Chef Zuckerberg - Netzwirtschaft - FAZ

        Um das Beispiel mit dem Wirt zu verwenden:
        Wenn am Stammtisch gehetzt wird kann man natürlich die Hetzer anzeigen.
        Wird schwierig wenn man selber nicht betroffen ist (Beleidigung, übele Nachrede) oder die Aussagen gerade noch so unter die Meinungsfreiheit fallen könnten.
        Die einfache Lösung: Den Wirt verklagen weil er nicht verhindert das am Stammtisch gehetzt wird.
        Jeder Wirt wird dann anfangen sein Hausrecht so auszulegen das nur noch bestimmte Themen am Stammtisch besprochen werden dürfen.
        Das hat auch den Vorteil das man gerade die Aussagen verhindert die gerade noch so unter die Meinungsfreiheit fallen und nicht strafbar sind.

        Zitat von interessierterUser
        ???? Könntest Du versuchen, diese Zeilen in verständlichem Deutsch zu erstellen? Danke

        Ich glaube nicht das Zuckerberg was passiert. Der wird sich mit der deutschen Politik schon einig werden.
        Facebook sperrt einfach mehr "Hatespeech" (selbst wenn dabei strafrechtlich nicht relevante Sachen gesperrt werden) und dafür kommt die Politik dann an andere Stelle (Steuern, Leistungsschutzrecht,...) entgegen.

        Das hatt dann nette effekte die durchaus erwünscht sind:
        Was macht man z.B. wenn eine rechte Autorin sich mit einem frechen Spruch gegen jemand wehrt der ihr auf Facebook eine Vergewaltigung androht ?
        Gegenteil von Vernunft: Sperrpraxis Facebook - Tichys Einblick
        Natürlich die rechte Autorin wegen Hatespeech sperren, was sonst ?

        Das ist kein Fehler, das soll so sein wie sonst soll man die rechte Autorin daran hindern Meinungsäusserungen zu tätigen die nicht als Volksverhetzung bestraft werden können ?
        Ubergriffe auf Frauen: Der Unterschied liegt im Unrechtsverstandnis - Tichys Einblick
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1214525
Politik
Merkel sucht nach Lösungen gegen Fake News auf sozialen Netzwerken
Bundeskanzlerin Merkel widmet sich dem Thema von Falschnachrichten auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter und möchte darüber diskutieren, wie damit umzugehen sei. Da sich die Meinungsbildung im Laufe der Jahre stark verändert hat und die Leute dazu auch weniger kontrollierte Medien wie genannte Plattformen nutzen, müsse man sich mit dem Thema auseinandersetzen.
http://www.pcgameshardware.de/Politik-Thema-237122/News/Bundeskanzlerin-sucht-nach-Loesungen-gegen-Fake-News-auf-sozialen-Netzwerken-1214525/
27.11.2016
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