Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
      • Von Rizzard PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von matty2580
        Die Wii U wurde wegen der (angeblich) schlechten Technik, und den durchschnittlichen Starttiteln kritisiert.
        Zumindest für mich teilweise nachvollziehbar.
        Bei den gängien Nintendo-Games ala Mario, Mariokart, DonkeyKong und Co braucht man wirklich keine tolle Hardware.
        Bei Zelda eigentlich auch nicht, wobei ich da schon eher grafisches Potential sehe.

        Bei Games wie der Monster Hunter Reihe hätte ich allerdings gern etwas bessere Grafik. Damit würden die Rüstungen, Waffen und Monster einfach noch besser rüber kommen.

        Zitat
        Das hielt auch viele Monate an, selbst als die Zahl der guten Titel sich erhöht hatte.
        Und selbst heute behaupten immer noch einige User, dass es dafür nichts Spielbares gibt.
        Manche haben vielleicht auch vergessen was Nintendo in etwa bietet, und sind ohne es zu merken aus deren Games rausgewachsen, kA.^^
        Mario und Donkey Kong könnte ich heut vermutlich auch nicht mehr zocken, aber ein Zelda, welches in etwa so rüber kommt wie in der damals vorgestellten Tech-Demo, könnte mir gefallen.
      • Von matty2580 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von 4players
        Was von der nächsten Generation übrig blieb

        http://static3.fore.4pcdn... Na, wie waren eure Tage mit den neuen x86-Cloud-Receivern? Hattet ihr auch so schlechtes Wetter zum Start? Man kam ja kaum durch zu den polygonal aufgespritzten Legionären, Soldaten und Fußballern. Mit ein wenig Geduld ging es aber ratzfatz: Freitag kam z.B. die PlayStation 4 an und schon Samstag oder spätestens Sonntag waren alle Patches, Updates und Spieldaten installiert. Einfach auspacken und wie bei einem PC erstmal loswarten!

        Wenn man nicht das Pech hatte, zu diesem kleinen Kreis der Ausgegrenzten zu gehören, die nach Monaten der Wartezeit vor defekten Kisten hockten - und nichts Besseres zu tun hatten, als Amazon mit ihrer Kundendepression zuzukleistern. Dabei ist doch ein bisschen Schwund immer für 400 Euro aufwärts. Aber irgendwann flutschte es, irgendwann war die Schnitzeljagd auf die nächste Generation im heimischen Wohnzimmer eröffnet. Noch heute soll es überall sachdienliche Hinweise auf all die Spielerlebnisse geben, die technisch und emotional richtig begeistern.

        Microsoft und Sony wollten diese Faszination nur nicht wie früher mit diesen altmodischen exklusiven „Killerapps“ spoilern. Es soll ja mal eine Zeit gegeben haben, in der Publisher ihre Konsolen verschoben haben, nur damit dieses eine wichtige Spiel noch rechtzeitig erscheint – ich sag nur Mario und N64. Hätte man in Redmond nicht warten können, bis ein Halo 5 oder Quantum Break fertig ist? Hätte man in Tokio nicht warten können, bis man das neue Uncharted oder Gran Turismo 7 fertig hat? Seid ihr idealistische Esoteriker oder was? Natürlich nicht - so läuft das heute nicht, Freunde!

        Immerhin haben Microsoft und Sony recht geschickt falsche Fährten ausgelegt, indem sie ihr mageres Lineup mit ganz viel Electronic Arts (NBA Live 14 ist übrigens die virtuell gewordene Antithese von Lernfähigkeit, Qualitätsbewusstsein und gesunder Selbstwahrnehmung) und einer diffusen Mischung auffüllten, die man sonst nur aus den Bereichen Free-to-Play und Browsergames kennt. Angesichts der Komplexität dieser über Jahre im Geheimen verfeinerten Hardware ist es ein lobenswertes Zeichen von Toleranz, dass man sich in der Not auch den besonders günstigen und kleinen Spielen öffnet. Ein bisschen Ramsch ist ja immer. Warum sollte man zum Start den richtig guten Independent-Spielen eine Plattform bieten?

        Einfach mal 20 Euro in das zum Schreien Schöne Putty Squad, 30 Euro in die hochwertige Physiksimulation Angry Birds Star Wars oder satte 50 Euro in dieses anspruchsvolle Aufbauspektakel Zoo Tycoon investieren. Es gibt so viele falsche Fährten, dass der Weg zur wahren Faszination ein ernüchternder sein kann. Irgendwann hat aber jeder sein exklusives Kleinod gefunden, sein Resogun-Häppchen oder sein Forza-Starterpack. Zur Not gibt’s ja noch Sport für alle. Selbst Ryse soll satt machen. Was es dann wohl macht, wenn es noch einen Hauch der Qualität von God of War bekommt? Fett, sag ich euch, fett. Ich freu mich ja schon so.

        Habt ihr diese elektronische Ergriffenheit in den Medien gespürt, als Xbox One oder PlayStation 4 eintrudelten? Ja, endlich sind sie da, diese Mittelklasse-PCs. Wie stolz Spielemagazine in aller Welt waren, als ihre "Konsolen" kamen. Und so kreativ, dass man gleich ein informatives Auspackvideo nach dem anderen fabrizierte. Da steckt aber auch einfach so eine bewundernswerte Entwicklung drin, dass man kaum an sich halten kann.

        Es ist nämlich erstaunlich, wie liberal diese ehemals geschlossenen Systeme mittlerweile in den Zyklus des internationalen Datenverkehrs eingebunden sind: immer aktuell, immer online, immer gegen den nächsten Fehler arbeitend. Genau das, was man an Konsolen und Überwachungsdiensten so liebt. Beide können unheimlich schnell reagieren. Da kann man System- und Programmauffälligkeiten quasi live wegstreamen – schade, dass das bei Fighter Within nicht so ganz geklappt hat. Obwohl ein wirklich vorbildlicher Dienst das umgehend deinstalliert hätte, als es noch in der Entwicklerumgebung schlummerte. Wäre das nicht cool, wenn in Zukunft prophylaktische Spielspaßhygiene betrieben würde? Dann könnte knapp zwanzig Jahre nach Crash Bandicoot auch kein Knack passieren. Aber vermutlich hat sich der Systemarchitekt da einfach verrechnet. Man kennt das ja: Wenn man so viel Power unter der Haube hat, sieht man das Gamedesign manchmal vor lauter Polygonen nicht. Die Blinden aus Frankfurt sind immerhin Füchse und machen ein Lizenzgeschäft daraus.

        Trotz dieser theoretischen Hightechpotenziale bin ich noch nicht so aus dem Häuschen, dass ich der PlayStation 4 eine Ode der Erstfaszination andichten würde – das hat damals nur Wii geschafft. Okay, heute schämt man sich etwas für den vorauseilenden Bewegungsdrang, aber es war ein bisschen Magie und sie war wirklich anders. Der knallharte Wettbewerb hat die aktuellen Konsolen so glatt geschliffen, dass man sie fast verwechselt. Zwar halten die Spieler die Folklore zweier Rivalen aufrecht, indem sie in rüpelhaftem Übermut ihre Einzigartigkeit skandieren – wir sind PlayStation, und ihr nicht! Ich finde das übrigens klasse, dass die Fans für diese Derbystimmung sorgen, die zwei konträre Weltanschauungen suggeriert. Wir brauchen diese Werte einfach. Man muss im MediaMarkt auch mal aneinander geraten können, wenn man im falschen Flur die falsche Frage stellt: Hey, warum kaufst du dir ne Horstbox? Bist du etwa doch blöd?

        PlayStation 4 und Xbox One sind sich ja technisch, stilistisch und spielepolitisch so ähnlich wie keine Hardwaregeneration zuvor – selbst MP3 und MP4 verweigern beide. Die Zeit der klaren Unterschiede ist längst vorbei. Was habe ich mir z.B. in den 90ern den Kopf zerbrochen, ob ich mir eine PlayStation, ein N64, Segas Saturn oder Ataris Jaguar kaufe. Lange Zeit lag übrigens Letzterer in meiner Gunst ganz vorne – ich wollte als alter Amiga- & PC-Zocker natürlich in die Zukunft investieren. Und damals war man mit dem Kauf einer Konsole zumindest eine Saison technisch vor dem Rechner. Was für ein Zufall übrigens, dass in der PlayStation 4 auch ein Jaguar steckt; allerdings einer von AMD.

        Ob das letztlich dieses geheime Zeichen war, privat auf Sony zu setzen? Oder war es doch der Preis? Hundert Euro mehr oder weniger sind für einen Familienvater mit zwei Kindern keine Kleinigkeit. Und beide Konsolen können sich nur die Freaks kaufen, die ihren biologischen Auftrag zugunsten der eigenen Kaufkraft ignorieren. Gerade jetzt vor Weihnachten sucht man ja auch wieder nach mehr Sinn hinter den kapitalistischen Kulissen. Man wird rührselig und denkt Sachen wie: Konsolen zum totalen Abkapseln, wo seid ihr? Last Guardian, wo lebst du? Select und Start, ich vermisse euch! Man will mal wieder selbst etwas Sinnhaftes schaffen, seinen Teil beitragen, damit die Spielewelt wieder mehr Seele bekommt.

        Mir hat z.B. nicht alles an der PlayStation 4 gefallen, also hab ich in einem Anfall von Bastelwahn etwas modifiziert. Ich kann ja nicht mal mehr die Hintergrundfarben des Bildschirms ändern und muss dafür das dreispaltige Zuspammen mit den letzten Aktivitäten ertragen. Da steht dann so etwas Informatives wie „Joerg Luibl played Putty Squad“ - ach was, hat er? Jetzt hat die elende Mitteilungsseuche à la Facebook schon die Startbereiche der Konsolen erreicht. Und selbst da gleichen sich Sony und Microsoft als hätte es irgendwo einen gemeinsamen Workshop mit Schwerpunkt Kachelinzest gegeben. Da kann ich leider nicht ran an diese Benutzeroberfläche.

        Also musste ich von außen vorgehen. Der Dualshock liegt wirklich super in der Hand, aber dieser Schmalspurknopf oben links nervt mich einfach – er ist überflüssig und ein Symbol für das, was ich nicht will. Diese schöne neue Welt des Teilens, in der jeder Honk ein Video hochlädt. Noch schlimmer: Er quasselt es voll! Und noch viel schlimmer: Das Gequassel wird dann noch live kommentiert. Habt ihr euch das mal angeschaut? Was da alles im PlayStation Network auf Sendung geht? Packt einer seine zweiundzwanzig goldenen Ultimate-Team-Päckchen in FIFA aus und brabbelt die Welt mit seinen Fußballweisheiten voll. Gibt einer wertvolle Killzone-Tipps, während er vor laufender Kamera unter Lol-Lawinen weggeschossen wird. Let’s Player mussten zumindest noch einen PC bedienen können – hier reicht ein Knopfdruck und die Konsoleros sind on Air.

        Was soll bloß dieser Share-Humbug? Ich will das nicht. Ich will auch nicht aus Versehen irgendetwas aufnehmen. Also musste ich etwas tun. Ich hab mir ein Stemmeisen besorgt, so eines mit feiner Klinge. Damit hab ich den verdammten Button einfach aus dem Dualshock rausgehebelt – bisschen Spachtelmasse rein und gut ist. Klar wird das mit der Garantie schwierig. Aber jetzt sieht das endlich aus wie ein Gamepad für Männer, mit Narben und Charakter. Vor allem das gelbe Isolierband gibt dem Ganzen noch so einen derben Touch. Wo? Wieso? Na am Bauch! Weil mir das esoterische Geleuchte da vorne auch auf den Zeiger ging. Ich brauch kein Ambiente in der Hand, sondern Explosionskaskaden am Bildschirm, also hab ich die dumme Funzel erstmal abgebunden. Gerade überlege ich, ob ich mir nicht einen Impulse Trigger (darum beneide ich ja die Xbox One) umleiten kann, wenn ich mit einem Feinbohrer die beiden Rumble-Motoren anzapfe und eine kleine Leitung auf die Schultertasten lege.

        Ich hab jedenfalls schon einen Bauplan für Weihnachten. Wenn ich jetzt auf der Couch sitze und Resogun suchte, fühlt sich das zwar immer noch nicht an wie diese nächste Generation, die ich angeblich gekauft haben soll. Aber jetzt fühle ich mich zumindest von meinem Controller emotional angesprochen. Je länger ich ihn anschaue, desto freier und inspirierter fühle ich mich. Wenn das im nächsten Jahr auch Spiele auf Xbox One oder PlayStation 4 schaffen, war das ja vielleicht doch eine Investition in die Zukunft.

        Jörg Luibl
        Chefredakteur
        http://www.4players.de/4p...

        bitte....
      • Von Kondar Software-Overclocker(in)

        Kannst Du bitte die Kolume hier posten?
        4Players wird hier auf der arbeit geblockt
      • Von KrHome BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von facopse
        Bedauerlich, diese Entwicklung. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Geschmack der Masse im Laufe der Zeit zum Positiven ändert. (Höherer Anspruch ans Gameplay etc.)
        In der Triple A Welt nicht mehr... Die Spiele sind zu teuer als dass irgendein Publisher Risiken eingehen würde. Um so ein Spiel refinanzieren zu können, muss man sich an gewisse spielmechanische Regeln halten und die sorgen für Einheitsbrei und Vercasualisierung auf dem Markt.

        Wer davon genug hat, kann aus einem reichhaltigem Fundus an Indie Games wählen (insbesondere am PC). Ich habe derzeit kein einziges AAA-Game installiert und vermisse nichts. Ein Killzone 4 wird genauso an mir vorbei ziehen, wie ein Crysis 3 oder Forza 5.
      • Von facopse Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich habe mir auch den Kopf darüber zerbrochen, welche Spiele ich für meine Xbox One und PS4 kaufen werde. Habe mich dann für Forza 5, Killzone und Assassins Creed 4 entschieden. Diese Games sind durchaus solide, aber keine Überkracher, die mir über Jahrzehnte oder wohl bis an mein Lebensende im Gedächtnis bleiben werden, wie z. B. Spiele wie Yoshi's Island oder Super Mario 64.
        Heutzutage sind sehr viele Spiele solide. So viele wie noch nie. Aber fast keine davon sind außergewöhnlich.
        Das hat wohl sehr viele Gründe.

        Beispiele:
        Während Shooter wie Counter Strike oder Quake 3 über ein Jahrzehnt nach ihrem Erscheinen noch aktiv gespielt werden, erscheinen heutzutage Onlineshooter wie am Fließband und sind kaum noch von Interesse, sobald ein Nachfolger erschienen ist. Außerdem liegt die Motivation in den meisten Shootern nicht mehr darin, der bessere Spieler zu sein, der mit seinem Team das Spiel dominiert, sondern der Spieler mit den meisten Punkten, dem höchsten Rang, den meisten Unlocks und der besten K/D zu sein. Denn auf diese Art und Weise können sich selbst Gaming-Analphabeten für ganz tolle xx1337NoScOpEh4XXoRxx halten, wenn sie nur genügend Zeit investieren.

        Singleplayer-Spiele setzen vermehrt auf Cutscenes, QTEs, Scripts und lineare Levels und vereinfachen das Gameplay durch Funktionen wie Autohealing, Objekthighlighting und weiteren ständigen Hilfestellungen. Nachdem man ein solches Spiel 1x durchgespielt hat, landet es im Regal und wird so schnell nicht mehr herausgeholt. Der Reiz, sich alle bekannten Cutscenes noch einmal reinzuziehen oder das anspruchslose Gameplay nochmal durchzukauen, hält sich meist in Grenzen.
        Viele Spiele sind beim ersten Durchspielen ganz nett, beim zweiten Durchspielen todlangweilig und anschließend auf ewig vergessen.

        Bedauerlich, diese Entwicklung. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Geschmack der Masse im Laufe der Zeit zum Positiven ändert. (Höherer Anspruch ans Gameplay etc.)
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1101443
PlayStation 4
PlayStation 4 und Xbox One: FIFA 14 und Battlefield 4 mit höchsten Verkaufszahlen in Deutschland
Einer Erhebung der Verkaufszahlen zufolge ist FIFA 14 derzeit das beliebteste Spiel für die PlayStation 4 in Deutschland, wohingegen bei der Xbox One Battlefield 4 an der Spitze steht. Exklusive Titel für die jeweilige Konsole scheinen nicht so gut anzukommen.
http://www.pcgameshardware.de/PlayStation-4-Konsolen-220102/News/PlayStation-4-Xbox-One-FIFA-14-Battlefield-4-mit-hoechsten-Verkaufszahlen-1101443/
13.12.2013
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2013/06/XBO_PS4-pc-games.png
konsole,microsoft
news