Path of Exile Open Beta: Mehr als ein Diablo-3-Klon? Free-to-Play-Hack'n'Slay im PCGH-Preview mit Video
Kann ein Free-to-Play-Titel an die Hack'n'Slay-Riesen Torchlight 2 und Diablo 3 überhaupt heran reichen? Mit dieser Frage beschäftigen sich wohl die meisten Spieler, die das neue Action-RPG Path of Exile von Grinding Gear Games spielen wollen. Der Entwickler hat viele Neuerungen angekündigt, wir haben den Start der Open-Beta zum Anlass genommen, einen ersten Blick auf neuen Titel zu werfen.
Der riesige Erfolg von Diablo 3 und Torchlight 2 im letzten Jahr zeigte wie viele Spieler Spaß an einem Hack'n'Slay haben. Das Genre war 2012 wieder in aller Munde, der Entwickler Grinding Gear Games will den Hype auch im Jahr 2013 fortsetzen und arbeitet gerade fieberhaft an dem Action-RPG Path of Exile. Derzeit läuft die Open Beta und wir konnten nicht umhin, einen Blick auf den neuen Titel zu werfen.
Was wir in der Testversion sahen, überraschte uns mit jeder weiteren Spielminute. Auch wenn Path of Exile von seiner Grundspielmechanik her ein klassisches Hack'n'Slay ist, unterscheidet es sich durch einige entscheidende Neuerungen von seinen großen Konkurrenten. Ob diese Änderungen ausreichen, um unser Feuer für Path of Exile zu entfachen erfahren Sie in unserem PCGH-Preview.
Doch bevor es losgeht: 59 Screenshots aus dem ersten Akt von Path of Exile
Bildergalerie
Überlebenskampf im Exil – Unsere ersten Eindrücke von Path of Exile
Ohne große Einleitung präsentiert uns Path of Exile die sechs auswählbaren Helden, die gerade auf ihren Weg ins Exil von Wraeclast sind. Die illustre Gruppe setzt sich aus dem Templer, dem Schatten, dem klassischen Krieger, der Jägerin, der Hexe und dem Duellanten zusammen. Je nach Vorlieben können Sie sich für einen der Krieger entscheiden, denn jeder Charakter hat unterschiedliche Stärken und Eigenschaften.
Quelle: pcgameshardware.de
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Nachdem wir uns für die Jägerin entschieden haben, wachen wir an einem düsteren Strand auf. Ein Mitgefangener erklärt noch kurz das wir angespült wurden, kurz danach stürzt sich schon der erste Zombie auf ihn. Schon bei der Attacke wird ein charakteristisches Merkmal der Optik von Path of Exile deutlich: Die ganze Welt in dem neuen Hack'n'Slay ist deutlich düsterer wie in Torchlight 2 oder Diablo 3. Die Levels werden dunkel gehalten, die Gegner wirken bedrohlich und an Splatter- oder Bluteffekten mangelt es sowieso nicht.
Grafisch bewegt sich Path of Exile im gesicherten Mittelfeld: Licht- oder Feuereffekte gehen in Ordnung, die Wasseranimation sorgt 2013 für keine heruntergefallenen Kinnladen. Grobe Texturen werden vor allem in der herangezoomten Perspektive deutlich. Grafische Unzulänglichkeiten aber eine gute, düstere Optik: Unsere Meinung zu der Technik in Path of Exile schwankt zwischen diesen zwei Polen.
Path of Exile sorgt aber wie die meisten Hack'n'Slays nicht wegen seiner Grafik für Spielspaß, sondern wegen dem Gameplay selber. Gegner looten, sich aufleveln und neue Fähigkeiten lernen - das sind die Maxime eines echten Diablo-3-Konkurrenten. Schon bei den ersten Kämpfen in Path of Exile bemerken wir einige Unterschiede zu anderen Action-RPGs: Die Gegner fügen uns ordentlich Schaden zu, sobald sich einmal 5-10 Feinde um uns versammelt haben, fällt unsere Energieanzeige schneller als es uns lieb ist.
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Bossgegner können uns mit nur wenigen Schlägen ausschalten, was das abschließen der Missionen umso schwieriger macht. Allerdings macht uns die Stärke der Gegner wenig aus, immerhin haben auch wir in Path of Exile einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Monstern: Die Tränke verschwinden nicht nach einmaligen Gebrauch, sondern füllen sich mit dem Töten der Gegner wieder auf. Wie können unsere Gesundheit also stetig weiter auffüllen, solange wir Feinde erlegen. Das sorgt für einen aggressiveren Spielstil, immerhin müssen wir auch mit niedriger Energie Monster erledigen.
Bei der Gegnervielfalt hält sich Path of Exile zurück: Natürlich gibt es immer wieder verschiedene Versionen der Feinde, allerdings unterscheiden sich die neuen Typen selten von den Alten. Eine Variation zwischen großen und schwer zu tötenden sowie kleinen schwarmartigen Gegnern hätte dem Spielfluss gut getan. So kämpft man immer wieder gegen ähnliche Gegnertypen, um an Waffen und Erfahrung zu kommen.
Kein Gold, keine Zauber, aber ein riesiger Skilltree – Die Besonderheiten von Path of Exile
Während sich die Gegenstände in Path of Exile kaum von anderen Hack'n'Slays unterscheiden, bemerken wir schon nach dem ersten Kampf die Besonderheiten der Zauber in dem Action-RPG: Die aktiven Fähigkeiten werden hier nicht im klassischen Sinne erlernt, sondern mit Hilfe von Edelsteinen in die Waffen gesteckt. Die Gegenstände haben unterschiedliche Sockel, in die Steine für Geschicklichkeits-, Stärke- oder Intelligenzangriffe passen.
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Einmal ausgerüstet, können Sie nun Kampfzauber wirken, Zombies beschwören oder ein Schild um sicher entstehen lassen. Die Edelsteine Leveln pro getötetem Monster mit und werden wie die klassischen Zauber mit fortlaufendem Spiel stärker. Der Charakter selber lernt keine aktiven Fähigkeiten, er muss bei der Auswahl seiner Rüstung also immer darauf achten, das auch genügend Sockel für seine Edelsteine vorhanden sind.
Das Konzept der passiven Fähigkeiten beim Levelaufstieg erinnert uns etwas an das Sphärobrett aus Final Fantasy X. Der Charakter startet an einem gewissen Punkt auf diesem Brett und kann dann mit jedem Levelaufstieg einen weiteren Zug gehen. Die Spieler müssen sich immer wieder für einen Weg auf dem Brett entscheiden und formen so ihren ganz individuellen Charakter. Weil die Entwickler von Path of Exile aber meinten, noch nicht Neuerungen in ihrem Spiel zu haben, schafften sie kurzerhand den Goldhandel ab.
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Gegenstände werden nicht mehr gegen Geld beim Händler eingetauscht, sondern gegen Erkennungsschriftrollen oder Verbesserungssteine, mit denen man Gegenstände aufleveln oder ihre magischen Eigenschaften verändern kann. Eine echte Geldwirtschaft existiert in Path of Exile also nicht, dennoch erhält man nützliche Sachen beim Umtausch seiner gefundenen Gegenstände.
Sollte Ihnen Ihre Ausrüstung übrigens zu langweilig sein, können Sie jederzeit per Mikrotransaktionen neue Designs für ihre Schwerter oder Rüstungen herunterladen. Path of Exile ist nämlich ein Free-to-Play-Titel, der sich lediglich durch kleine Geldgeschäfte über Wasser hält. Allerdings beschränken sich die bisherigen Angebote auf Verschönerungen und neue Designs, einen echten Spielvorteil soll man laut Entwickler durch die Mikrotransaktionen nicht bekommen.
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Unser Fazit zu Path of Exile:
Der Free-to-play-Titel Path of Exile überzeugt mit einigen Veränderungen und völlig neuen Ideen. Auch wenn die Hack'n'Slay-Mechanik keinen großen Unterschied zu den Genregrößen Diablo 3 oder Torchlight 2 bietet, weiß Grinding Gear Games an den entscheidenden Stellen eigene Ideen zu verwirklichen. Das Fähigkeitensystem, der Skill-Tree und das frische Wirtschaftssystem sorgen für eine neue Spielerfahrung, die uns einige Zeit bei der Stange gehalten hat.
Einen kostenlosen Blick können Sie derzeit in die Open Beta des Spieles werfen. Für alle Hack'n'Slay-Fans bietet Path of Exile eine gelungene Alternative zu allen gängigen Action-RPGs und sollte zumindest einmal kostenlos angetestet werden. Sollten Sie noch weitere Informationen zu dem Hack'n'Slay benötigen, finden Sie den PCGHX-Sammelthread zu Path of Exile alle Details zu dem Titel.

Genregemäß findet man sehr viele tolle Gegenstände, die einem selber leider überhaupt nichts nutzen und man sie gerne eintauschen/verkaufen würde. Handel mit anderen Spielern ist, wie bis zum erscheinen von D3 nicht anders gekannt, nur via Forum/Chat möglich.
Die wohl beste Neuerung von D3 war wohl das Auktionshaus (Goldauktionshaus; das Echtgeldauktionshaus ist hier explizit ausgenommen!), welches es sehr einfach macht(e) gefundene Gegenstände zu tauschen.
PoE enthält einige Ideen, die einfach klasse sind, allen voran der Skilltree! Problematisch dabei ist aber auf lange Sicht wohl genau die große Vielfalt an möglichen Kombinationen, die ein wirklich ausgewogenes Balancing (wie man es z.B. von Blizzard-Titeln kennt) wohl sehr schwer machen werden. Ich befürchte, dass GGG (Grinding Gear Games) an dieser Aufgabe nicht zuletzt aus Resourcenmangel scheitern wird, wenn sie nicht...
... ihre Kuh melken! Bisher gibt es lediglich rein kosmetische Modifikationen die man gegen bare Münze erwerben kann. Wirtschaftlich ist das natürlich ganz und garnicht, sodass hier meiner Meinung nach zu erwarten ist, dass man sich ebenfalls einen spielrelevanten Vorteil kaufen können wird. Von Luft und Liebe alleine kann leider auch GGG nicht leben. Inwieweit es dann doch wieder einer der vielen Pay2Win-Titel wird bleibt abzuwarten.
Ich wünsche GGG das Beste!
Nach 7 Jahren wage ich zu behaupten, dass der Fall nicht eingetreten ist.
Es ist ein Diablo 2 "Klon" und zwar ein guter es hat viele eigene Ideen auf dem Konzept von D2 aufgebaut und konsequent verbessert. Hier und da gibt es noch kleine Verbesserungsmöglichkeiten, aber ich musste auch nach nur einigen Stunden Spielzeit feststellen, dass ich mir diesen Titel lieber als Diablo 3 gewünscht hätte.
quasi ein umgebautes titanquest in fies und blutig.
find ick jut.
/me geht weiter marodieren...