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  • Free 2 Play - Abzocke oder akzeptables Geschäftsmodell? Das meinen die Redakteure zu einem aktuellen Thema

    Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "Free 2 Play - Abzocke oder akzeptables Geschäftsmodell?"


    Das Format "Redakteure privat" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam oder einer Heft-Kolumne. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion Intern erscheint immer wöchentlich: sonnabends um 11:45 Uhr.

    Heutiges Thema "Free 2 Play – Abzocke oder akzeptables Geschäftsmodell?"

    Wie sind Ihre Erfahrungen mit "Free to Play"? Nutzen Sie die Kommentarfunktion! Gern können Sie uns auch Themenvorschläge für "Redakteure privat" unterbreiten

    Hintergrund: Free 2 Play – Abzocke oder akzeptables Geschäftsmodell?

    Hinter "Free to play" (oft auch Free 2 Play oder kurz einfach nur F2P genannt) verbirgt sich ein Geschäftsmodell, welches dem Spieler die Grundfunktionen eines Spiels gratis zur Verfügung stellt. Einnahmen werden durch sogenannte in-Game-Käufe erzeugt, welche den Spielern Individualisierungen ihres Avatars, neue Spielinhalte, Questen oder Karten bereitstellen. So weit, so bekannt von Downloadable Content und den ganz klassischen Add-ons. Free 2 Play geht hier oft jedoch einen Schritt weiter und verändert die eigentlichen Spielinhalte dergestalt, dass eintönige, langweilige Aufgaben zum Fortschritt des Spielers sich endlos hinziehen und gegen meist geringe Entgelte deutlich abgekürzt werden können - so bräuchte man etwa für das fiktive Große Schwert des Monster-Totklickens mit automatischer Fernheilfunktion 1.000 Goldstücke, die man in stunden- bis tagelanger Arbeit erwirtschaften könnte oder aber für 2,99 Euro direkt im Spiele-Shop kaufen. Funkionierende F2P-Systeme gibt es dagegen ebenfalls - man findet sie in World of Tanks oder Planetside 2.

    In der vergangenen Woche hat EA den Klassiker Dungeon Keeper, den man jahrelang im hauseigenen Keller gehalten hat, als Free-2-Play-Version neu aufgelegt. Die Gemüter entzündeten sich jedoch bei der eher mißratenen Balance zwischen spielerischem Aufwand zu monetären Erleichterungen. Die Aufregung ging so weit, dass mancherorts das Spiel als "Krebsgeschwür" bezeichnet wurde; gar von Betrug war die Rede. Weitere Hintergründe zum Aufreger der Woche finden Sie in unserem Artikel zu EAs Dungeon-Keeper.

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    Es gibt 30 Kommentare zum Artikel
    Von nonsense
    Ist zwar jetzt eine zeit lang her aber sei's drum Sicher da gebe ich dir recht, das die chance genau so hoch ist wie…
    Von shadie
    Aocke ja oder nein? Jaein Bei Spielen wie Lol und Planetside 2 finde ich es ok, die Spiele kann man auch sehr gut ohne…
    Von Nightslaver
    Naja würden Sie heute bzgl. Endgamecontent da stehen wo STO heute als F2P steht wäre es genauso "schlecht" wie es…
    Von xeno75
    Ganz einfach: es kommt darauf an...Einige f2p Spiele sind relativ ausgewogen, andere machen es unmöglich zu gewinnen,…
    Von Placebo
    Ich habe folgende Regel: Wenn ich mehr Stunden im Spiel verbracht habe, als bei so manchem Vollpreis-Titel, dann lass…
      • Von nonsense PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von SchumiGSG9
        Ist man nicht aber alleine die Warscheinlichkeit ein Schiff raus zu bekommen aus so einer Box ist recht unfair und teuer. Entweder man sammelt ca. 80.000.000 EC und kaufts im Auktionshaus oder man lässt es gleich sein.
        Ist zwar jetzt eine zeit lang her aber sei's drum

        Sicher da gebe ich dir recht, das die chance genau so hoch ist wie ein lotto gewinn.
        Ich muss aber dazu sagen, ich selbst habe testweise das ein oder andere box schiff auf'm tribble getestet und finde mittlerweise das die box/lobi schiffe überbewertet werden. Genau so wie das jem hadar angriffsschiff, scheint sowas wie der heilige grahl zu sein aber total überbewertet.
        Die flottenschiffe sind meist genau so gut und oder sogar besser und bevor man die mühseeligen 80mille für ein schiff im AK raus haut dann lieber 1-4 schiffmodule a 3-5 mio kaufen und nen flotten schiff
      • Von shadie BIOS-Overclocker(in)
        Aocke ja oder nein?

        Jaein

        Bei Spielen wie Lol und Planetside 2 finde ich es ok, die Spiele kann man auch sehr gut ohne Geld zu investieren zocken.

        Spiele bei denen mann aber geld zahlen MUSS um Stufen aufzusteigen usw halte ich für Abzocke.

        Was ich moralisch nicht vertretbar finde ist, wenn in Kinderspielen (kp Barbie oder Pferde oder weiß der Geier was) wenn dort Geld verlangt wird obwohl es f2p ist.
        Dort kann man meistens mit dem Telefon sein Konto über eine 0900er Nummr aufladen, so etwas finde ich Assi.

        Wenn schon F2P dann nur über Kreditkarten, paypal oder Konten, nicht zugänglich für kleine Kinder machen (übers Tele)
      • Von Nightslaver Volt-Modder(in)
        Zitat von SchumiGSG9
        Abzocke!
        Mir wäre lieber gewesen Star Trek Online wäre nicht Free to Play geworden. Die ganzen Lock-Boxen sind reine abzocke und ansonsten wäre die einfach in den C-Store gekommen und es wäre mehr Zeit für die Entwicklung von mehr Story-Missionen gewesen. Im moment wird einfach nur der alte Kontent überarbeitet und immer mal wieder eine kurze neue Mission eingestreut um immer mehr Lock-Boxen verkaufen zu können. Nach meiner Überzeugung wäre Star Trek Online heute besser wäre es nie Free to Play geworden.

        MFG SchumiGSG9

        Naja würden Sie heute bzgl. Endgamecontent da stehen wo STO heute als F2P steht wäre es genauso "schlecht" wie es jetzt auch ist, daran würden auch nicht vorhandene Lock-Boxen nichts ändern...
        Das Spiel hat einfach ein Problem mit der Langzeitmotivation, weil es kaum brauchbaren Gruppen-Endgamecontent gibt...

        Da sind Lock-Boxen noch das geringste Übel, somal man sich ja die Schlüssel gegen Dilithium in Shopwährung umgetauscht kaufen kann.
        Oder aber wie von dir geschrieben man farmt sich das Geld dafür, das mit dem sammeln von Porben sogar recht gut geht.

        @Topic:
        Es gibt schon recht faire f2p Konzepte so das man nicht pauschal sagen kann f2p ist perse schlecht, allerdings muss man halt auch sagen das es natürlich immer darauf hinausläuft das diejenigen die 0 Euro in das Spiel investieren bei sowas auch immer die sind die schon sehr viel Zeit haben müssen so sie am Content teilnehmen wollen den andere, die Geld ausgeben in deutlich kürzerer Zeit erreichen.
        Trotzdem haben solche Titel ihre Berechtigung und sind eigentlich auch keine Abzocke.

        Einzige wirklich absolut positive Ausnahme in der Hinsicht dürfte wohl LoL sein das sich ja wirklich nur über Skins und das dauerhafte freischalten von Klassen finanziert, sowie Path of Exile. Beide Titel kann man wohl als Paradebeispiele für äußerst faires f2p bezeichnen.

        Dann gibt es natürlich noch die Titel die es maßlos mit dem payment im Shop übertreiben, dazu zählen Titel wie Dungeon Keeper Mobile, sowie andere Smartphonegames, sowie diverse Pc-Ableger bei denen man deutlich merkt das man früher oder später nicht drum herum kommt zu bezahlen so man noch eine Chance haben will in dem Spiel.

        Man kann also nicht wirklich f2p in die eine oder andere Schublade stecken. Sicher gibt es mehr schwarze als weiße Schafe in diesen Bereich, aber wo gibt es die nicht?
        f2p hat genauso seine Existenzberechtigung wie andere Geschäftsmodelle und ist weder fairer noch unfairer als zb ein Dirt 3, CoD oder Mass Effect 2-3 mit seinen DLCs.
      • Von xeno75 PC-Selbstbauer(in)
        Ganz einfach: es kommt darauf an...
        Einige f2p Spiele sind relativ ausgewogen, andere machen es unmöglich zu gewinnen, wenn man kein Geld ausgeben will oder man wird an allen Ecken und Enden gedrängt Geld auszugeben. Gerade auf Iphone und Co gibt es da einige relativ einfach gemachte Spiele bei denen Leute monatlich mehr Geld ausgeben als z.b. Battlefield mit Premium kosten würde. Natürlich nehmen die Herstelle nur was Kunden zu zahlen bereit sind aber in meinen Augen ist da kein angemessenes Verhältnis mehr zwischen Preis und Leistung gegeben. Die Kunden werden gemolken bis zum geht nicht mehr. Häufig sind das übrigens Menschen die sonst keine Erfahrung mit Games hatten. Titel wie Planetside sind dagegen echt klasse und da kaufe ich dann auch gerne etwas und gönne den Entwicklern den Lohn für gute Arbeit.
      • Von Placebo BIOS-Overclocker(in)
        Ich habe folgende Regel: Wenn ich mehr Stunden im Spiel verbracht habe, als bei so manchem Vollpreis-Titel, dann lass ich auch etwas springen. Spiele, die den Spieler nur hinhalten, fliegen sofort wieder von der Platte. Habe bis jetzt fast keine Zahlung bereut.
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Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "Free 2 Play - Abzocke oder akzeptables Geschäftsmodell?"
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