Anmerkung: Dieser Artikel hat im September 2012 die meisten Seitenaufrufe bei unseren Usern gehabt und war entsprechend extrem populär. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ihn heute erneut - vielleicht finden Sie den Artikel ja heute ebenfalls spannend.
Update 7: Video zum PCGH-Stratosphärenflug jetzt online
Jetzt fragen Sie sich evtl. wie man erkennt, dass man sich in der Stratosphäre befindet. Die Antwort ist ganz einfach: Vor allem an den iPhone-Bildern in unserer Galerie erkennt man, dass der Himmel nicht mehr blau sondern schwarz ist - und das mitten am Tag! [Quelle: Siehe Bildergalerie]
iPhone-4S-Aufnahme beim Flug in die Stratosphäre (24) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
90 Sekunden nach dem Start - iPhone-4S-Aufnahme beim Flug in die Stratosphäre (6) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Die Unmengen an Videomaterial sind ausgewertet und die komplette Video-Reportage zu dem Stratosphärenflug ist jetzt bei Youtube zu sehen. Bitte schauen Sie sich das Video unbedingt in 720p und mit Ton an!
-------------------------------------
Update 6: Erstmals Fotos von der Landung in der Galerie:
Wir haben 70 neue Bilder unserer Galerie hinzugefügt. Bei den Bildern handelt es sich um Screenshots aus unserem Video, welches mit der Go Pro HD HERO 2 aufgenommen wurde. Zu sehen sind unter anderem der geplatzte Wetterballon sowie die Landung im Maisfeld.
-------------------------------------
Update 5: Jetzt alle 150 iPhone-Aufnahmen in der Galerie: Ab sofort finden Sie alle 150 iPhone-Aufnahmen in unserer Galerie. Die Bilder wurden nicht bearbeitet, lediglich die Auflösung wurde verringert. Nach 61 Minuten und 35 Sekunden hat sich der Wetterballon extrem ausgedehnt und ist dann schließlich geplatzt. Inkl. der Landung hat der Flug insgesamt 1 Stunde, 33 Minuten und 36 Sekunden gedauert. Jetzt fragen Sie sich evtl. wie man erkennt, dass man sich in der Stratosphäre befindet. Die Antwort ist ganz einfach: Vor allem an den iPhone-Bildern in unserer Galerie erkennt man, dass der Himmel nicht mehr blau sondern schwarz ist - und das mitten am Tag!
-------------------------------------
Update 4: iPhone-Aufnahmen: Mit Hilfe unseres Foren-Users awacs konnten wir nun auch die iPhone-Aufnahmen sichern. Damit ist das Experiment zu 100 Prozent erfolgreich verlaufen. Die ersten vier iPhone-Bilder gibt es in der Galerie.
-------------------------------------
Update 3: Nach der Landung: Wir konnten die Box genau hier in der Nähe von Ingolstadt wieder finden, nachdem der Rothsee als Startplattform ausgewählt wurde. Erste Aufnahmen finden Sie in der Bildergalerie. Diese Bilder zeigen den Aufstieg bis zur zwölften Minute. Insgesamt ist der Wetterballon 62 Minuten aufgestiegen, bevor sich dieser so extrem ausgedehnt hat, dass dieser geplatzt ist. Aufnahmen aus der Stratosphäre und der Landung folgen demnächst. Während die gesamten Videoaufnahmen der HD HERO 2 erfolgreich gerettet werden konnten, hat sich das iPhone nach etwa 74 Minuten ausgeschaltet. Bislang konnten wir noch nicht an die Fotos gelangen, die wir mit der App Fast Camera erstellt hatten. Allerdings belegt die App 343 MB im Speicher, sodass die Aufnahmen anscheinend noch nicht verloren sind. Für Tipps zur Datenrettung sind wir dankbar.
-------------------------------------
Update 2: Nach dem Start : Der Start ist bereits geglückt. In der Bildergalerie können Sie ein paar Eindrücke zu den Startvorbereitungen finden.
-------------------------------------
Update 1: Kurz vor dem Start : Nach einer monatelangen Planungsphase sind nun alle bürokratischen und technischen Hürden beseitigt. Der geplante Start des Wetterballons findet am 6. September um 11 Uhr statt. Sie können zum genannten Zeitpunkt live dabei sein und den Start verfolgen. Der Wetterballon wird direkt am Rothsee abheben - siehe Google-Maps-Koordinaten.
-------------------------------------
... schließlich trennt sich Daniel schweren Herzens vom Wetterballon ... [Quelle: Siehe Bildergalerie]
PCGH und Cooler Master wollen für das nächste PCGH-in-Gefahr-Video hoch hinaus. Zusammen mit der Community wollen wir einen Wetterballon samt Kamera in die Stratosphäre schicken und diesen später dank GPS-Sender wieder aufspüren. Die angepeilte Flughöhe in die Stratosphäre dürfte bei ca. 35 Kilometer Höhe liegen - der Weltraum beginnt übrigens erst in einer Höhe von 100 Kilometern, weshalb wir hier bewusst nicht von einem Weltraumflug sprechen. Sicherlich sind wir damit nicht die ersten Bastler, die dieses Experiment wagen. Doch vielleicht schafft es die PCGH-Community in Höhen vorzudringen, die bislang kein anderer Amateur erreicht hat.
Die Bauphase
Der Gehäuse-, Kühler- und Netzteilspezialist Cooler Master, welcher als Vorreiter neuer Technologien und Ideen bekannt ist, wird die Aktion finanziell unterstützen. Denn für das Experiment müssen Anschaffungen wie ein Wetterballon, Helium, eine Kamera oder ein GPS-Empfänger getätigt werden. Dabei muss sichergestellt werden, dass in einer Höhe von über 30 Kilometer die Elektronik und vor allem die Akkus nicht versagen. Eine gute Wärmeisolierung ist also genauso zwingend notwendig, wie eine zuverlässige Ortung.
Die Flugfreigabe
Auf der anderen Seite gilt es die Bürokratie-Hürden erfolgreich zu meistern. Neben einer Freigabe der Deutschen Flugsicherung (DFS) ist unter anderem eine Haftpflichtversicherung erforderlich. Hintergrund: Desto höher der Wetterballon aufsteigt, umso mehr dehnt sich der Ballon aus. In einer bestimmten Höhe wird der Wetterballon platzen und es kommt zum kontrollierten Absturz. Mit einem Fallschirm sorgen wir dabei für eine sanfte Landung. Doch ob das Fluggerät in Bäumen, in einem See oder vielleicht auf der Autobahn landet, kann vorher keiner sagen, daher ist eine Versicherung notwendig. Ob wir jemals an die Filmaufnahmen gelangen, steht ebenfalls in den Sternen, denn es ist wie gesagt völlig ungewiss, wo unsere Konstruktion landen wird.
- Zum Foren-Topic und dem PCGH-Tagebuch
Die Bauphase im Überblick:
- Video: Teil 5 - Fallschirm im Falltest
- Video: Teil 4 - Wärmepads im Test
- Video: Teil 3 - GPS-Ortungs-Systeme im Test
- Video: Teil 2 - GoPro HDHERO 2 als Kamera
- Video: Teil 1 - Der Wetterballon



Nächstes Jahr was Richtung Tiefsee?
Schade das der Wetterballon nicht länger gehalten hat...hab gedacht das er weiter, und sogar bis über die deutsche Grenze fliegt.
Es soll eine Werbewirkung von mehreren hundert Millionen Euro gebracht haben.
Vom Nutzen her... naja! Aber Spannend war es trotzdem.