AMD stellt den Z-60 mit 4,5 Watt für Tablets und Convertibles vor

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Mit dem Z-60, Codename Hondo, schickt AMD einen weiteren Tablet- respektive Convertibles-Chip ins Rennen, der sich für Windows-8-Geräte eignet und somit Intels Atoms das Leben schwer machen soll. Vorteile sieht AMD vor allem bei der integrierten Grafik.

AMDs Brazos-Plattform sowie der 2.0-Refresh, welche beiden auf den sehr erfolgreichen Kombiprozessoren der C- und E-Serie basieren, umfasst mit dem Z-01 (Codename "Desna") schon seit letztem Jahr einen Chip, welcher für Tablets und Convertibles gedacht ist - abgehen von MSIs Windpad 110W sind aber keine Geräte mit dem Z-01 verfügbar. Damit sich dies ändert, schickt AMD heute mit dem Z-60 ("Hondo") den Nachfolger ins Rennen, der im Prinzip dem Z-01 entspricht, aber auf mehr Sparsamkeit getrimmt wurde, und Teil der Brazos-T-Plattform ist.

Unter der Haube des Z-60 stecken zwei Bobcat-CPU-Kerne mit bis zu 1,0 GHz Taktfrequenz sowie eine DX11-fähige Radeon HD 6250 mit 80 Shader-Einheiten und bis zu 276 MHz Chiptakt. Diese beinhaltet unter anderem auch den Unified Video Decoder der dritten Generation (UVD3), der integrierte Speichercontroller bietet einen Kanal sowie DDR3-1066-Unterstützung. Gekoppelt wird der Z-60, dessen TDP sich auf bis zu 4,5 Watt beläuft, mit dem A55T-Chipsatz (FCH, Fusion Controller Hub), welcher gegenüber dem Vorgänger A50M abgespeckt wurde: Alte Schnittstellen wie VGA flogen raus, sechs USB-2.0-Ports sowie ein SATA-3GB/s-Anschluss müssen ausreichen und die UMI-Bandbreite wurde halbiert - somit soll der FCH nur noch rund ein Watt an Leistung aufnehmen.

AMDs Referenz-Tablet mit zwei GiByte DDR3-1066 plus dem Gespann aus Z-60 sowie A55T ist laut Hersteller zehn Millimeter flach und arbeitet mit einer Full-HD-Auflösung (1080p). Im S3-Modus sollen Laufzeiten von bis zu zwei Wochen möglich sein, im Internet surfen seien acht Stunden drin und bei der Wiedergabe von Videos reicht es für sechs Stunden. Neben Win7 unterstützt die Brazos-T-Plattform natürlich auch Win8 - dank der App Zone laufen sogar Android-Apps.

Wie günstig die AMD-Tablets werden und von welchen Herstellern sie kommen, gilt es abzuwarten. Gegenüber Intels Atoms liegt der Z-60 übrigens meist in Front.

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        AW: AMD stellt den Z-60 mit 4,5 Watt für Tablets und Convertibles vor

        Dann her damit.
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        AW: AMD stellt den Z-60 mit 4,5 Watt für Tablets und Convertibles vor

        Dann her damit.
      • Von kbyte Freizeitschrauber(in)
        AW: AMD stellt den Z-60 mit 4,5 Watt für Tablets und Convertibles vor

        Von der Qualität her ganz zu schweigen, wenn man sich mal entsprechende Tests anschaut.
      • Von ravenhearth Freizeitschrauber(in)
        AW: AMD stellt den Z-60 mit 4,5 Watt für Tablets und Convertibles vor

        Ich würde mir außerdem endlich mal AMD-Tablets zu einem günstigen Preis wünschen. Das MSI 110W ist mit über 500€ viel zu teuer, nach unten hin wäre mit Sicherheit einiges machbar, wenn man bedenkt, dass es Notebooks mit einem E2-1800 oder anderen Zacates für unter 300€ gibt.
      • Von kbyte Freizeitschrauber(in)
        AW: AMD stellt den Z-60 mit 4,5 Watt für Tablets und Convertibles vor

        Naja, wenn das Tablet 'nen Tastatur-Dock hat bzw. ein Keyboard via Bluetooth / USB angebunden werden kann oder das Modell vlt. ohnehin ein Convertible ist, dann ist der Spielzeug-Charakter schon etwas geringer. Es macht dann imho genau so viel her wie vergleichbare, "normale" Net-/Notebooks (auch wenn im direkten Vergleich sicher etwas teurer) und kann speziell was die Software-Unterstützung im Vergleich Windows vs. Android anbelangt, gegenüber ARM-Tablets auftrumpfen. Wie es immer so schön heißt: Man kann damit "arbeiten". Und das Hauptfeature Touch-Bedienung des Tablet-PCs hat man dennoch.
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        AW: AMD stellt den Z-60 mit 4,5 Watt für Tablets und Convertibles vor

        Ich wüsste jetzt nicht warum ich über 500€ für so nen Spielzeug ausgeben sollte, daß ist doch hirnverbrannt ?!
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