Nvidia Pascal: Samsung schrumpft GPUs auf 14 nm - Bericht

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Samsung soll die Pascal-GPU im kleineren 14-nm-FinFET-Verfahren herstellen.
Quelle: Nvidia

Zwar hatte Nvidias Pascal-Chips durch den 16 nm FinFET-Fertigungsprozess bereits an Energieeffizienz gewonnen, dennoch hat man sich nun dazu entschieden, die Chips von Samsung optisch auf 14 nm zu verkleinern. Ob diese kleineren Chips dann in Ti-Karten oder der nächsten Generation zum Einsatz kommen, ist noch unklar.

Nachdem die erste Generation von Nvidias Pascal-GPUs von TSMC in deren 16-nm-FinFET-Verfahren hergestellt wurden, wird die nächste Auflage von Pascal nun wohl von Konkurrent Samsung produziert. Wie die südkoreanische Zeitung "Chosun Biz" in Berufung auf ungenannten Quellen berichtet hatte, würde Samsung die Chips demnach verkleinert in 14nm-FinFET herstellen.

Da keines der beteiligten Unternehmen unmittelbar für eine Stellungnahme erreicht wurde, bleiben einige Fragen offen für Spekulation. So wäre beispielsweise interessant, welche GPUs von Samsung neu hergestellt werden - der GP104 aus der GTX 1080, der GP102 aus der GTX 1080 Ti, der GP100 aus der Tesla P100 oder der GP106 aus der GTX 1060? Des weiteren ist nicht klar, in welchen Grafikkarten die 14-nm-Chips zum Einsatz kommen. Denkbar wäre ein Upgrade im Rahmen von "Ti"-Karten, nicht unmöglich jedoch auch eine neue Generation GTX 11XX.

Böse Stimmen behaupten bereits, dass bei Samsungs 14-nm-LPP (Low Power Plus) kaum Platzersparnis gegenüber TSMCs 16FF+ bringe. Dementsprechend gering würde auch der Zugewinn an Effizienz und Leistung ausfallen. Nichtsdestotrotz berichtet Chosun Biz weiter, dass die Pascal-GPUs von Samsung noch Ende des Jahres in Produktion gehen sollen. Sollte dem so sein, sind Informationen zu Nvidias Plänen bald zu erwarten.

Quelle: Reuters

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von IronAngel
        Der reine Chip ist relativ Effizient, 110 Watt sind jetzt nicht die Welt, nur die 8 GB Ram samt Speicherinterface und Wandler verbrauchen halt recht viel. Die GTX 1060 hat zwar 2 Ram Chips weniger und das kleinere Interface, aber irgendwie habe ich das Gefühl Nvidia bekommt das besser hin. Hinzu kommt man kann die AMD Karten relativ gut undervolten, also den Chip und Speicher. So kann man nochmal 20 - 30 Watt einsparen und der Boost wird auch mal gehalten, weil die 160 Watt nicht überschritten werden. Der Sweetspot dürfte irgendwo bei 1100 - 1200 MHZ liegen.

        Das ist zwar schön und gut das man das machen kann, aber ich würde mir wünschen das die Karten von Haus aus optimiert wären, so wie es bei Nvidia ist.
        Liegt eher daran, das Nvidia plötzlich die neuen Karten vorgestellt hatte und AMD nachziehen musste. Da half dann eben nur mehr Takt und Spannung um die GTX1060 einzuholen, sowie die 970 zu überholen.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von IronAngel
        Der reine Chip ist relativ Effizient, 110 Watt sind jetzt nicht die Welt, nur die 8 GB Ram samt Speicherinterface und Wandler verbrauchen halt recht viel. Die GTX 1060 hat zwar 2 Ram Chips weniger und das kleinere Interface, aber irgendwie habe ich das Gefühl Nvidia bekommt das besser hin. Hinzu kommt man kann die AMD Karten relativ gut undervolten, also den Chip und Speicher. So kann man nochmal 20 - 30 Watt einsparen und der Boost wird auch mal gehalten, weil die 160 Watt nicht überschritten werden. Der Sweetspot dürfte irgendwo bei 1100 - 1200 MHZ liegen.

        Das ist zwar schön und gut das man das machen kann, aber ich würde mir wünschen das die Karten von Haus aus optimiert wären, so wie es bei Nvidia ist.
        Liegt eher daran, das Nvidia plötzlich die neuen Karten vorgestellt hatte und AMD nachziehen musste. Da half dann eben nur mehr Takt und Spannung um die GTX1060 einzuholen, sowie die 970 zu überholen.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von wuselsurfer
        Nö.
        Der Prozeß bezeichnet die kleinste herstellbare Strukturbreite.
        Das mit Source und Drain hab ich noch nie gehört und wüßte auch nicht, wo das stehen sollte.

        Die Gatelänge stellt zwar ein Maß dafür dar, ist aber so nicht konkret festgelegt in der Halbleitertechnologie, jedenfalls so lange ich studiert habe.
        Transistors & The End of Moore's Law - YouTube

        Konkret festgelegt (im Sinne von was genau zählt wie zu messen ist) ist da eh nichts, das ist im Prinzip alles nur Marketingbullshit. so wie früher die 120W PMPO Lautsprecher, die nur 2-3W real hatten (gut, ganz so krass ist es bei der Strukturbreite doch nicht).
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Pu244
        Das ganze kommt aus den 70ern und bezeichnet den Abstand zwischen Source un Drain..
        Nö.
        Der Prozeß bezeichnet die kleinste herstellbare Strukturbreite.
        Das mit Source und Drain hab ich noch nie gehört und wüßte auch nicht, wo das stehen sollte.

        Die Gatelänge stellt zwar ein Maß dafür dar, ist aber so nicht konkret festgelegt in der Halbleitertechnologie, jedenfalls so lange ich studiert habe.
      • Von IronAngel BIOS-Overclocker(in)
        Der reine Chip ist relativ Effizient, 110 Watt sind jetzt nicht die Welt, nur die 8 GB Ram samt Speicherinterface und Wandler verbrauchen halt recht viel. Die GTX 1060 hat zwar 2 Ram Chips weniger und das kleinere Interface, aber irgendwie habe ich das Gefühl Nvidia bekommt das besser hin. Hinzu kommt man kann die AMD Karten relativ gut undervolten, also den Chip und Speicher. So kann man nochmal 20 - 30 Watt einsparen und der Boost wird auch mal gehalten, weil die 160 Watt nicht überschritten werden. Der Sweetspot dürfte irgendwo bei 1100 - 1200 MHZ liegen.

        Das ist zwar schön und gut das man das machen kann, aber ich würde mir wünschen das die Karten von Haus aus optimiert wären, so wie es bei Nvidia ist.
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von peior
        Die niedrigen Taktfrequenzen bei AMD sind eher im Chipdesign begründet. War ja auch schon so im 28nm Prozess, den beide verwendet haben. AMD packt seine Chips sehr dicht mit Low Density Librarys, Leiterbahnen und Transistoren liegen sehr dicht beieinander. Dies bedeutet: Höhere Leckströme. Dies bedeutet auch; Sehr viele Transistoren auf der Fläche möglich, somit auch sehr viele Shader Einheiten. Der GP106 besitzt bei 200mm² 4,4 Mrd Transistoren. Die RX480 besitzt bei 232mm² 5,7Mrd Transistoren. Nvidia geht auf Takt, AMD mehr auf hohe Shaderzahl. In der Theorie sollten sich beide Methoden ebenbürtig sein.
        Die Packdichte vom P10 ist im Vergleich zum GP106 ~12% höher, die Taktfrequenzen aber weit darunter.
        In der Theorie ist der breite, aber niedrig getaktete Weg wesentlich effizienter, solange der Rest grob vergleichbar bleibt.
        Es liegt sehr wahrscheinlich primär an der grundlegenden Architektur, Sekundärfaktoren wie die Implementierung und der Prozess wirken sich natürlich auch positiv bzw. negativ auf das Taktverhalten aus.
        Durchaus wird es interessant zu sehen sein, mit welcher Spannung und Taktfrequenz die kleinen Pascal-Chips ausgestattet werden.

        Zitat von arcDaniel
        Betrachte einfach mal die Nvidia Fermi Karten, diese waren auch sehr stark Compute Lastig ausgelegt und waren deshalb im allgemeinen nicht sehr Stromsparend um es freundlich auszudrücken, bei Kepler wurde dann der Chip gerade der GK104 in Richtung Gaming ausgelegt, sich dem unnötigen Ballast entledigt und schon hatte man ein für diese Zeit Effizienzwunder und bei Maxwell wurde nochmals ausgemistet.
        Bei Maxwell hat man eig. nichts anderes gemacht als wieder stark drauf zu legen.
        Gespart hat man an der Texturierleistung und es gab keinen Chip mit vielen FP64-Einheiten.
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