Geforce GTX 660 und 650: Die Karten der Boardpartner im Schnellüberblick [Update]

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Nvidias Kepler-Familie bekommt erneut Zuwachs: Neben der Geforce GTX 660 präsentieren die Kalifornier mit der Geforce GTX 650 ein Neuzugang am unteren Ende der Preisskala. Wir stellen hier die Grafikkartenmodelle der Boardpartner im Schnelldurchlauf vor.

Update: Wie vermutet gab es heute noch einen Nachzügler: KFA2 hat seine Modelle leicht verspätet angekündigt. Allerdings kennt man die Produkte ja bereits unter dem Label Galaxy aus dem asiatischen Raum.
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Original-Artikel: Die Katze ist aus dem Sack: Nvidia hat die Geforce GTX 660 vorgestellt und die GTX 650 zumindest schon angekündigt. Beide Karten sollen im Mittelklassesegment auf Kundenfang gehen. Den Test der Geforce GTX 660 lesen Sie natürlich ebenso bei uns wie die Ankündigung der Geforce GTX 650, deren Test noch nachgeschoben wird. Zu beiden Grafikkarten wollen wir Ihnen hier die Modelle der Boardpartner im Schnelldurchlauf vorstellen. Sofern wir keine anderen Angaben in der Galerie machen, sind die Karten mit Referenztakt ausgestattet. Das bedeutet bei der GTX 660 980 MHz plus Boot bis 1.032 MHz und 3.004 MHz Speichertakt. Bei der GTX 650 sind es 1.058 MHz GPU- und 2.500 MHz Speichertakt. Üblich sind zudem 2 GiByte Speicher bei der GTX 660 und 1 GiByte Speicher bei der GTX 550.

Technik Geforce GTX 650: Mit seinen 384 Shader-ALUs und 32 Textureinheiten entspricht der GK107 genau einem Viertel des GK104. Das Speicherinterface hingegen ist nur halbiert, anstelle von 256 wird der GK107 mit 128 Bits gefüttert - genau wie bei der Geforce GT 640. Letztere ist das erste und langsamste Desktop-Produkt auf GK107-Basis, vor allem wegen des installierten DDR3-Speichers mit mageren 891 MHz. Hier findet sich der markante Unterschied zwischen Geforce GT 640 und GTX 650: Dank ihres 2.500 MHz schnellen GDDR5-RAMs verfügt die GTX 650 über eine Speichertransferrate von 80 GByte pro Sekunde - Faktor 2,81 gegenüber den 28,5 GByte/s auf der GT 640. Um das Paket abzurunden, arbeitet auch der GK107-Kern mit 1.058 anstelle von 901 MHz (+17 Prozent). Konstant, ganz ohne "GPU Boost".

Technik Geforce GTX 660: Während die Geforce GTX 660 Ti auf einen beschnittenen GK104-Grafikchip setzt, steckt unter dem GTX-660-Kühler ein neuer Pixelkünstler: der GK106. Hierbei handelt es sich um einen Kepler-Spross mit drei Graphics Processing Clusters, welche insgesamt fünf SMX-Bausteine beherbergen - laut Nvidia handelt es sich hierbei um den GK106-Vollausbau. Jeder einzelne SMX verfügt über 192 Shader-Rechenwerke, sodass die Geforce GTX 660 insgesamt 960 ALUs in die Waagschale wirft. Das entspricht bei Taktgleichheit gegenüber der Ti-Version einer um 29 Prozent reduzierten Rechenleistung - bei gleicher Speichertransferrate, das Interface übernimmt die GTX 660 nämlich von der GTX 660 Ti. Insgesamt 2.048 MiByte GDDR5-RAM mit einer Geschwindigkeit von genau 3.004 MHz werden über 192 Datenleitungen gefüttert. Die Bestückung setzt sich laut Nvidia folgendermaßen zusammen. Memory Controller 1: 4 pcs: 128M x 16 GDDR5 (1 GB, 16-bit) - Memory Controller 2: 2 pcs: 64M x 32 GDDR5 (512 MB, 32-bit) - Memory Controller 3: 2 pcs: 64M x 32 GDDR5 (512 MB, 32-bit).

Wie immer wird es die Tage noch einige Nachzügler geben, die wir natürlich ebenfalls in einem Update nennen werden. Interessenten finden die Modelle der Geforce GTX 650 und Modelle der Geforce GTX 660 natürlich in unserem Preisvergleich. Aufgrund der zahlreichen verschiedenen Modelle mit unterschiedlichen Takt- und Speicheraustattungen sowie verschiedenen Kühlen, lohnt sich Stöbern auf jeden Fall. Das Thema Preise behandeln wir übrigens hier: "Nvidias Geforce GTX 660 bereits ab 205 Euro lieferbar".

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von hanfi104 Volt-Modder(in)
        AW: Geforce GTX 660 und 650: Die Karten der Boardpartner im Schnellüberblick

        Das eine 88 mehr verbraucht ist mir klar , ich kann nur sagen extra Geld ausgeben und dazu noch ein weiteren Stromschluckspecht(egal wie viel Watt er braucht) zu haben lohnt sich schlichtweg nicht.
        Wegen dem Speicher, die 88gt hatte damals laut GPU-Observer kein Bit im Vram gehabt, habe es aber nicht genauer überprüft.
      • Von hanfi104 Volt-Modder(in)
        AW: Geforce GTX 660 und 650: Die Karten der Boardpartner im Schnellüberblick

        Das eine 88 mehr verbraucht ist mir klar , ich kann nur sagen extra Geld ausgeben und dazu noch ein weiteren Stromschluckspecht(egal wie viel Watt er braucht) zu haben lohnt sich schlichtweg nicht.
        Wegen dem Speicher, die 88gt hatte damals laut GPU-Observer kein Bit im Vram gehabt, habe es aber nicht genauer überprüft.
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        AW: Geforce GTX 660 und 650: Die Karten der Boardpartner im Schnellüberblick

        Zitat von Chimera
        Vielleicht weil ne GT 640, die wohl etwas schwächer als ne 8800GT wär, dafür aber deutlich weniger Saft verbraucht und selbst ne GTX 650 saugt ja weniger. Man darf nicht ausser Acht lassen, dass just Karten mit G80 und G92 GPU noch nicht dieselbe Menge an P-States hatten wie die Fermi oder Kepler und wenn man sich wirklich ne PhysX Karte antun will, dann wäre ne sparsamere Kepi wohl sinnvoller als ne alte 8800-er

        @Kondar: Kannst ja im Netz gucken, wo die sich einordnen. An ne GTX 460 kommen beide nicht ran, die GT 640 kannst du +/- mit ner GT 240 vergleichen (bzw. liegt je nach Review etwa 30% hinter der GTS 450 und somit auch unter ner GTS 250: Geforce GTX 650 und 660: Nvidia schlägt zurück : Nvidia Geforce GTX 650 und 660 im Test: Kepler in neuen Preisregionen ), die GTX 650 hingegen liegt etwas über ner GTS 450. Gibt übrigens im Netz schon so einige Vergleichstabellen, wo man die Position der Kepis im Vergleich zu den 400-er Fermis sieht.
        Ne GT 640 oder GTX 650 macht aber auch nur dann Sinn, wenn du ne Karte im Mitteklassebereich wie eben 460 oder so nutzt, denn stärkere Karten wie ne GTX 480/570/580/670/680 brauchen wohl kaum noch ne PhysX-Karte dazu, ausser man will noch etwas den Stromverbrauch anheizen
        Ich habe keine Ahnung was genau primär wichtig bei einer Karte wäre die nur für Pyhsik zuständig wäre.
        (Speicherdurchsatz glaube ich nicht unbedigt)

        Ich habe ne GTX 680 aber z.B. in Batman - A. City gehen die FPS für mich in einem unspielbaren Bereich.
        Ich werde die GTX 460 einfach mal testen und gucken was dabei rauskommt.
        (Der interne Benchmark taugt nichts da ich dort teilweise als min 3FPS angezeigt kriege was nur ganz kurz am Start des Bechmarks passiert)
      • Von prof2061 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Geforce GTX 660 und 650: Die Karten der Boardpartner im Schnellüberblick

        Zitat von Chimera
        Vielleicht weil ne GT 640, die wohl etwas schwächer als ne 8800GT wär, dafür aber deutlich weniger Saft verbraucht und selbst ne GTX 650 saugt ja weniger. Man darf nicht ausser Acht lassen, dass just Karten mit G80 und G92 GPU noch nicht dieselbe Menge an P-States hatten wie die Fermi oder Kepler und wenn man sich wirklich ne PhysX Karte antun will, dann wäre ne sparsamere Kepi wohl sinnvoller als ne alte 8800-er

        )

        die 640 ist für physik fast genausoschnell wie ne 650.. weil die speichergeschwindigkeit in dem fall wohl nicht entscheident ist.
        Also ist ne gt 640 ne deutlisch bessere Karte als ne 8880Gt von seed her für physix
      • Von Chimera Volt-Modder(in)
        AW: Geforce GTX 660 und 650: Die Karten der Boardpartner im Schnellüberblick

        Zitat von hanfi104
        Dann noch gleich die 8800gt dazu, denn zb. Mafia 2 hat die 88 nie auslasten können. Verstehe nicht wieso alle so fette Physixkarten wollen?
        Vielleicht weil ne GT 640, die wohl etwas schwächer als ne 8800GT wär, dafür aber deutlich weniger Saft verbraucht und selbst ne GTX 650 saugt ja weniger. Man darf nicht ausser Acht lassen, dass just Karten mit G80 und G92 GPU noch nicht dieselbe Menge an P-States hatten wie die Fermi oder Kepler und wenn man sich wirklich ne PhysX Karte antun will, dann wäre ne sparsamere Kepi wohl sinnvoller als ne alte 8800-er

        @Kondar: Kannst ja im Netz gucken, wo die sich einordnen. An ne GTX 460 kommen beide nicht ran, die GT 640 kannst du +/- mit ner GT 240 vergleichen (bzw. liegt je nach Review etwa 30% hinter der GTS 450 und somit auch unter ner GTS 250: Geforce GTX 650 und 660: Nvidia schlägt zurück : Nvidia Geforce GTX 650 und 660 im Test: Kepler in neuen Preisregionen ), die GTX 650 hingegen liegt etwas über ner GTS 450. Gibt übrigens im Netz schon so einige Vergleichstabellen, wo man die Position der Kepis im Vergleich zu den 400-er Fermis sieht.
        Ne GT 640 oder GTX 650 macht aber auch nur dann Sinn, wenn du ne Karte im Mitteklassebereich wie eben 460 oder so nutzt, denn stärkere Karten wie ne GTX 480/570/580/670/680 brauchen wohl kaum noch ne PhysX-Karte dazu, ausser man will noch etwas den Stromverbrauch anheizen
      • Von hanfi104 Volt-Modder(in)
        AW: Geforce GTX 660 und 650: Die Karten der Boardpartner im Schnellüberblick

        Dann noch gleich die 8800gt dazu, denn zb. Mafia 2 hat die 88 nie auslasten können. Verstehe nicht wieso alle so fette Physixkarten wollen?
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