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  • Geforce GTX 800M: Kepler im High-End, Maxwell in der Mittelklasse - Erste Infos, erste Videos

    Nvidias neue Chipgeneration Maxwell soll nicht nur auf dem Desktop-Markt für Furore sorgen: Insbesondere der mobile Sektor hat es den Kaliforniern angetan, weshalb nun erste entsprechende Modelle für den Notebook-Markt vorgestellt wurden. Dabei wird auf eine Zweiteilung des Angebots gesetzt, das im High-End mit Kepler- und in der Mittelklasse mit Maxwell-Innenleben daherkommt.

    Während der Verkauf von Desktop-PCs bestenfalls stagniert, in den meisten Sparten aber fällt, erfreuen sich laut Nvidia besonders Gaming-Laptops weiter ungebrochener Beliebtheit. Dabei interessieren sich Kunden zum einen für große, schwere "Desktop-Replacement" mit hoher Grafikpower und starken Prozessoren. Noch beliebter werden aber die portablen Varianten, die trotz geringem Gewicht und kompakter Abmessungen eine diskrete Grafikkarte mitbringen und zumindest eingeschränkt spieltauglich sind. Nvidia geht sogar so weit, 2014 als das Jahr der Gaming-Notebooks zu bezeichnen.

    Nvidia Geforce GTX 800M: GTX 880, GTX 870M, GTX 860M und GTX 850 angekündigt

          

    Nvidia Geforce GTX 800M: GTX 880M und GTX 870M als Kepler-High-End sowie GTX 860M und GTX 850M als Maxwell-Mittelklasse (Spezifikationen folgen möglichst bald) Nvidia Geforce GTX 800M: GTX 880M und GTX 870M als Kepler-High-End sowie GTX 860M und GTX 850M als Maxwell-Mittelklasse (Spezifikationen folgen möglichst bald) Quelle: Nvidia Daher veröffentlichen die Kalifornier eine neue Serie mobiler Grafikprozessoren. Angekündigt sind die Geforce GTX 880M, GTX 870M, GTX 860M sowie die GTX 850M. Obwohl die beiden erstgenannten Modelle die Speerspitze bei der mobilen Grafik-Performance darstellen, basieren diese Chips noch auf der Kepler-Architektur. Die GTX 860M und die GTX 850M hingegen stammen schon aus der Maxwell-Baureihe. Laut ersten Angaben sollen diese Modelle die doppelte Leistung pro Watt bereitstellen und damit besonders effizient arbeiten. Mit genauen Spezifikationen hingegen hält man sich noch bedeckt, die Schenker-Datenblätter verraten lediglich die Videospeicherkapazitäten der drei großen Modelle von 8 (GTX 880M), 6 (GTX 870M) sowie 4 GiByte GDDR5 (GTX 860M).

    Update: Im Nachhinein des NDA-Falls hat Nvidia auch die Spezifikationen zu den neuen Mobile-Grafikkarten bekannt gegeben. Demnach handelt es sich bei dem Topmodell um einen hochgetakteten Geforce-GTX-780M-Rebrand mit 8 GiByte GDDR5-VRAM. Die GTX 870M hat im Vergleich zu ihrem nominellen Vorgänger neben höheren Frequenzen und verdoppeltem Videospeicher zwei weitere SMX (Kepler Streaming Multiprocessor) spendiert bekommen und besitzt somit 1.344 statt 960 Shadereinheiten. Sowohl die GTX 850M als auch die GTX 860M entsprechen der GTX 750 Ti mit 640 SMM (Maxwell Streaming Multiprocessor), Erstere mit entsprechend niedrigerem GPU-Takt. Bei der GTX 860M mit 1.1152 Shadereinheiten handelt es sich vermutlich um einen Kepler-Ableger, was auch für den niedrigeren Takt spricht.

    GTX 800M: Daten von Nvidia GTX 800M: Daten von Nvidia Quelle: Nvidia

    Ferner sollen alle genannten Modelle in der Lage sein, alle aktuellen Triple-A-Titel, etwa Assassin's Creed 4: Black Flag, Call of Duty: Ghosts oder Battlefield 4, in Full-HD und hohen Details ruckelfrei darstellen zu können. Eigene Benchmarks konnten wir noch nicht durchführen, allerdings durften wir einige Titel anspielen und uns so von der Performance überzeugen. So lief etwa Bioshock Infinite auf einem Gigabyte-Vorserien-Notebook mit Geforce GTX 860M in 1.920 x 1.080 mit mittleren bis hohen Einstellungen erstaunlich flüssig - wir sind gespannt auf erste echte Benchmarks. Vergleicht man die Leistung der neuen mobilen Grafikchips zu älteren, so liefere eine GTX 850M eine ähnliche Performance wie eine GTX 580M vor drei Jahren. Gleichzeitig soll die Effizienz um bis zu 30 Prozent gestiegen sein.

    Nvidia Geforce GTX 800M: Geforce Experience

          

    Außerdem erweitert Nvidia auch seine Software-Palette. So ist Geforce Experience erstmals auch für mobile GPUs verfügbar. Dabei stehen alle bekannten Desktop-Funktionen zur Verfügung: Vom automatischen Treiber-Update, über optimale Grafikeinstellungen per Knopfdruck, bis hin zu Shadowplay und Gamestream. Zwei Tools, die besonders für Let's-Player interessant sein dürften.

    Nvidia Geforce GTX 800M: Battery Boost

          

    Nvidia Geforce GTX 800M: Battery Boost für längere Akkulaufzeit Nvidia Geforce GTX 800M: Battery Boost für längere Akkulaufzeit Quelle: Nvidia Doch Nvidia will softwaretechnisch noch mehr bieten: Die neue Battery-Boost-Technologie soll die mögliche Spieldauer im Akkubetrieb im Vergleich zur Vorgängergeneration bis um den Faktor 2 erhöhen. Möglich gemacht wird dies durch clevere Tricks beim Energiesparen: Beim Spielen etwa darf der Spieler einen beliebigen "Framecap", beispielsweise von 30 oder 60 Fps, definieren. Demnach seien beispielsweise bei Rundenstrategietiteln, wie Civilization V, Bildwiederholraten von mehr als 30 Fps unnötig.

    Die Software instruiert dann den Grafikchip, nicht mehr Leistung zur Verfügung zu stellen, als für konstante 30 Bilder pro Sekunde nötig ist. Wer mag, darf das Framecap auch höher ansetzen, allerdings fällt dann die gewonnene Akkulaufzeit geringer aus. Dieser Battery Boost ist natürlich nur bei Akkubetrieb aktiv, mit angestecktem Netzteil wird stets Höchstleistung abgerufen. Nvidia verspricht sich von dieser neuen Technik Spielzeiten frei von Steckdosen von etwa zwei Stunden, was laut den Kaliforniern einer üblichen Spielsitzung entspreche.

    Hinzu kommt die Möglichkeit über Geforce Experience spezielle Spieleinstellungen für den Akkubetrieb zu definieren, etwa eine niedrigere Auflösung oder geringere Detaildichte. Diese wird dann automatisch gewählt, wenn nur mit Akku gespielt wird, während im Netzbetrieb automatisch die maximalen Einstellungen festgelegt werden. In Kombination mit dem zuvor genannten Framecap wird dadurch die Grafikeinheit weniger ausgelastet und so wertvolle Batterieenergie gespart.

    Nvidia Geforce GTX 800M: Neue Low-End-Modelle

          

    Nvidia Geforce GTX 800M: GTX 840M und GTX 830M im Low-End Nvidia Geforce GTX 800M: GTX 840M und GTX 830M im Low-End Quelle: Nvidia Neben den neuen GTX-800M-Grafikchips gibt es auch noch zwei günstigere Modelle für Multimedia-Anwender. Diese hören auf die Namen Geforce 840M und 830M. Laut Nvidia liefern diese GPUs eine 35 Prozent bessere Performance als aktuelle integrierte Grafikeinheiten, die verwendete Architektur nannte man allerdings noch nicht. Damit soll Spielen in reduzierter Auflösung, etwa in 1.280 x 720, und niedrigen Details problemlos möglich sein. Wir sind gespannt, ob sich hier eine echte Alternative für kompakte Subnotebooks entwickelt.

    Nvidia Geforce GTX 800M: Vorläufiger Eindruck

          

    Alles in allem ist die neue Generation mobiler Grafikchips von Nvidia recht spannend geworden. Natürlich können diese leistungsmäßig nicht 1:1 mit Desktop-Grafikkarten mithalten (das war noch nie so und ist auch nicht der Ansatz mobiler Spiele-Grafikkarten), allerdings könnte es dieses Jahr tatsächlich erste Notebooks geben, die nicht nur leicht und portabel, sondern auch spieltauglich zugleich sind. Über genauere Spezifikationen der einzelnen Grafikkarten und -einheiten sowie Tests werden wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

    03:04
    Schenker XMG P304: 13-Zoll-Notebook mit Geforce GTX 860M im Cebit-Video
    02:32
    Schenker XMG P504: 15,6-Zoll-Notebook mit Geforce GTX 870M/880M im Cebit-Video
  • Es gibt 8 Kommentare zum Artikel
    Von jules.m
    öhm, es gibt sogar scho einen test der 860er?link
    Von cPT_cAPSLOCK
    Finde ich echt super, dass eine GTX (!) 850M (!!) noch mit DDR3 umgehen kann, damit noch haufenweise DAU-Köder draus…
    Von CD LABS: Radon Project
    Die 480m war schon Fermi-Generation, nur eine äußerst ineffiziente Variante!Was du hier meinst, gab es aber schon bei…
    Von Newb
    Da könnte ich mir glatt vorstellen ein Notebook mit einem i7 und einer GTX 860M zu kaufen mit QHD+ Display (3200x1800)…
    Von X-CosmicBlue
    Es geht mir nicht darum, das es Mobil-Modelle sind. sondern das es nicht die High-End-Varianten sind. Die 485m war…
      • Von jules.m Komplett-PC-Aufrüster(in)
        öhm, es gibt sogar scho einen test der 860er?

        link
      • Von cPT_cAPSLOCK BIOS-Overclocker(in)
        Finde ich echt super, dass eine GTX (!) 850M (!!) noch mit DDR3 umgehen kann, damit noch haufenweise DAU-Köder draus gebaut werden können... -_-
        Ich will mir gar nicht ausmalen, wie es dann im unteren Notebooksegment aussieht. Und selbst meine GT 640M würde wohl von richtigem GDDR5 profitieren.
        Mal ganz ehrlich, DDR4 steht vor der Tür. Wie wäre es eigentlich mal, den DDR3 speziell im Grafiksegment aussterben zu lassen? Danke!
        Interne Grafikkarten okay, aber alles, was nicht mit etwas Mühe auf ein Mainboard gequetscht werden kann, wird von DDR3 nur ausgebremst.
        gRU?; cAPS
      • Von CD LABS: Radon Project BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von phila_delphia
        Hi!

        Ganz so ungewöhnlich ist das gar nicht. Bei der 480m war das auch so. Die neue Generation wurde dann als 485m eingeführt und erst im nächsten Durchgang in 580m umbenannt.

        Bie den Vorstellungen scheinen die einfach durchzuwechseln. Die Mid-Range war meine ich auch schon mal zuerst.

        Grüße

        phila
        Die 480m war schon Fermi-Generation, nur eine äußerst ineffiziente Variante!
        Was du hier meinst, gab es aber schon bei 670m und 675m (beide ohne X hinter dem M, die MX-Karten sind alle Kepler), die beide noch auf Fermi basierten, während die 660m bereits eine Kepler-Karte war.

        Zu den neuen Karten: Ich hatte schon so etwas erwartet---wobei 8 GiB für die 880m total krank sind. Die 4 GiB auf meiner 680 sind ja schon am Rande der Intelligenz anzusehen, aber 8 GiB für einen GK 104?! Geldverschwendung
      • Von Newb Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Da könnte ich mir glatt vorstellen ein Notebook mit einem i7 und einer GTX 860M zu kaufen mit QHD+ Display (3200x1800) für 1300€.
        Klar kann man sich einen weitaus besseren PC bauen, nur ist der nicht mobil und hat kein Display integriert, der so eine Auflösung hat.
        Für Leute die auch ab und zu reisen bzw. Studenten ist das bestimmt ideal, wenn man bedenkt, dass die GTX 860M Battlefield 4 auf Ultra (ich denke mal ohne 4xAA) mit 50-60 FPS schaffen kann auf HD+ Auflösung (1600x900).
        Die GTX 860M hat auch gleich viele Cuda-Cores wie eine GTX 760, aber eine 128-Bit Speicherschnittstelle und nur 797MHz Chiptakt. Die 4GB GDDR5 finde ich aber unnötig, 2GB GDDR5 hätten ausgereicht.
      • Von X-CosmicBlue PCGH-Community-Veteran(in)
        Es geht mir nicht darum, das es Mobil-Modelle sind. sondern das es nicht die High-End-Varianten sind. Die 485m war damals, soweit ich mich erinnere, Highend.
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Geforce GTX 800M: Kepler im High-End, Maxwell in der Mittelklasse - Erste Infos, erste Videos
Nvidias neue Chipgeneration Maxwell soll nicht nur auf dem Desktop-Markt für Furore sorgen: Insbesondere der mobile Sektor hat es den Kaliforniern angetan, weshalb nun erste entsprechende Modelle für den Notebook-Markt vorgestellt wurden. Dabei wird auf eine Zweiteilung des Angebots gesetzt, das im High-End mit Kepler- und in der Mittelklasse mit Maxwell-Innenleben daherkommt.
http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/Specials/Geforce-GTX-800M-Kepler-Maxwell-1113162/
12.03.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/03/Nvidia_Praesentation_Geforce_GTX_800M_4-pcgh_b2teaser_169.png
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