Geforce-Treiber 381.65 WHQL sammelt ungefragt Telemetrie-Daten
Die neue Version 381.65 WHQL von Nvidias Geforce-Treiber verbessert unter anderem die DirectX-12-Performance und Probleme mit einzelnen Grafikkarten. Darüber hinaus hat Nvidia nun die Sammlung von Telemetrie-Daten standardmäßig implementiert und aktiviert. Dies war zuvor nur Teil der "Geforce Experience".
Entwickler stehen in einem ständigen Zwiespalt: Einerseits benötigen sie zahlreiche Daten zur Verbesserung ihrer Produkte, die ihnen nur vergleichsweise wenige Nutzer aus eigenem Antrieb mitteilen. Andererseits sollte man Nutzer nicht durch das versteckte Senden von Telemetrie-Daten gegen sich aufbringen.
Nvidia hat in diesem Zusammenhang nun einen Trade-Off angestellt und sich dafür entschieden, mit der neuesten Version der Geforce-Treiber 381.65 WHQL standardmäßig Telemetrie-Daten zu erheben und zu übermitteln. Diese Änderung taucht allerdings nicht im Changelog der Version auf, die in erster Linie den Support für die Titan XP mitbringt. Das Portal HT4U hat dieses "Erlebnisverbesserungsprogramm" in den Treiber-Systemeinstellungen unter "Hilfe" entdeckt. Die gute Nachricht: Entgegen vergangener Erfahrungen wie bei Windows 10, lässt sich die Erhebung durch Entfernen des dort gesetzten Hakens ohne Weiteres beenden.
Zu den tatsächlichen Verbesserungen des Treiber-Updates zählt unter anderem die verbesserte DX-12-Performance in Titeln wie Rise of The Tomb Raider. Die GTX 980 Ti soll nun außerdem keine Hänger mehr produzieren, nachdem mit der Tastenkombination Alt+Tab aus einem Spiel herausgewechselt wurde. Weiterhin wurde der Support für das neueste Creators Update von Windows 10 ergänzt und Verbesserungen an der Dolby-Technologie vorgenommen. Die (beinahe) vollständigen Änderungen finden sich auf der Nvidia-Webseite.

Nicht selten ist der Verbraucherschutz eine zahnlose Katze, ohne viel Handlungsfähigkeit.
Ähnlich ist das auch (leider) bei den Kartellämtern.
Die Politik selbst will sich nicht zu viel Handlungsspielraum nehmen lassen, und bei populären Entscheidungen lieber selbst eingreifen können.
Das macht sich bei der nächsten Wahl immer gut, wenn man sich dass selbst zuschreiben kann. ^^
Trotzdem ist unser Verbraucherschutz wichtig.
Und ab und zu können sie auch helfen.
Praktisch sagt man "ich will keine Daten an Nvidia senden" und direkt danach wird erstmal Nvida darüber informiert das man es abgeschaltet hat...
So läufts nun mal.
Wo ist der Verbraucherschutz ?
Da lagen die Prioritäten eben nicht bei Stabilität und Kompatibiltät, sondern bei den Daten.
Ahoi
Zap
da entsteht bei mir ein komischer Beigeschmack.
Bei mir selber lief Doom plötzlich nicht mehr, erst nach deinstallation von nvidia geforce experience
lief Doom problemlos. Nvidia sammelt anscheinend mehr als nur Daten!!!
Meine Meinung....
Gute Nacht