Geforce Experience 3.0: Accountbindung und Bugs sorgen für Ärger
Das kürzlich veröffentlichte Geforce Experience 3.0 wurde von Nvidia grundlegend überarbeitet. Doch der Jubel hält sich offenbar Grenzen. Stattdessen sorgen Bugs und die Accountbindung für Ärger.
Nvidia hatte die Geforce-Experience-Software kürzlich auf die Version 3.0 aktualisiert. Neu ist unter anderem die Nvidia-Share-Oberfläche, außerdem soll die Software dreimal schneller arbeiten und nur halb so viel Arbeitsspeicher schlucken. Doch zu den Neuerungen kommen offenbar auch Probleme, wie ein Blick auf Reddit zeigt. Dort beklagen Nutzer neben Bugs auch die Account-Bindung der laut Nvidia grundlegend überarbeiteten Software.
In einem oft kommentierten Beitrag ärgert sich ein Nutzer, dass Shadowplay nun gar nicht mehr richtig funktioniert. Dabei habe er inzwischen jede Einstellung ausprobiert und das Programm auch komplett neu installiert. Doch der Aufnahme-Button komme einfach nicht zurück - was auch immer er probiert. In manchen Spielen werde lediglich der Fps-Zähler angezeigt.
Auch die Accountbindung stößt dem Nutzer sauer auf. "Verdammt, ich will doch nur die Shadowplay-Funktionen nutzen, ein Feature, das auf der Verpackung der von mir gekauften GPU beworben wurde. Warum muss das so kompliziert sein? Ich will nichts 'teilen', ich will meine Spieleeinstellungen nicht 'optimiert' haben und ich will ganz sicher nicht bei der Nvidia-Community mitmachen oder was auch immer deren Idee hinter dem Schritt war. Himmel noch mal, lasst mich doch einfach die blöde Software nutzen. Ich habe einen Fake-Account erstellt, aber da muss es doch einen kundenfreundlicheren Weg für Nvidia geben, ins Datenkrakengeschäft einzusteigen."
Insgesamt spricht der User von einer deutlichen Verschlechterung einer aus seiner Sicht ohnehin schon fehlerbehafteten Software. "Ich bin überrascht, dass Nvidia es hinbekommt, Geforce Experience jedes Mal schlechter zu machen." Andere Nutzer formulieren das weniger drastisch, bestätigen aber auch ihrerseits Probleme seit dem Update. Laut masterx1234 etwa funktionierten seither weder das Overlay noch die Hotkeys.
Unklar ist, ob es sich dabei um ein Massenphänomen handelt oder nur einzelne Spieler betroffen sind. Haben Sie ebenfalls Probleme mit Geforce Experience 3.0? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.
Quelle: Reddit

ich habe schon am 08.09.2016 einen beitrag zu diesem thema verfasst. welcher aber nixht so weit ging wie die große empörungswelle. ist wohl auch besser so das der untergegeangen ist. meine meinug dazu ist diese.
- wegen den bugs müssen wir etwas abwarten bis nvidia da mal wieder nachbessert. bei "neuer" software (wenn auch nur versionsnummern) ist das leider immer so.
- die accountpflicht ist eine üble schiekane. das ohne account keine automatsichen onlinedienste (treiber, einstellungen, shield, etc) nutzbar wären würde ich noch verstehen. das aber dienste mit denen auf der packung geworben wird ohne dies auch nicht gehen ist, zumindest aus meiner sicht, irreführende werbung und somit zumindest in deutschland/eu illegal. aber meine sicht ist nicht das gesetz.
p.s.: datensammlei? echt jetzt? darüber regen sich leute auf bei experience auf? das läuft eh nur unter windows und windoof ist ohnehin die reinste datenchleuder
Ich finde es nur übertrieben, vorsichtigen Menschen einen Aluhut anzudichten ...
Das mit der Zahnarztwerbung war mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit schlicht Zufall. Werbetracking funktioniert anders. Aber was solls, Man muss sich ja nicht einig sein. Es reicht schon, die Meinung des anderen zu akzeptieren, was einigen hier im Thread nicht leicht fällt.
Ich hab kein Problem damit, wenn sich einer nicht bei nVidia anmelden will. Womit ich ein Problem habe, wenn sich Leute über Leute aufregen, die damit kein Problem haben
Warum hast Du dann einen Account bei Stanford? Und sicher nicht nur da.
Und wie gesagt, wenn man seine Energie mit dem "Geheimhalten" der eigenen, unwichtigen Daten, übertreibt, verliert man das Blick für das wesentliche, wo man wirklich aufpassen muss. Das war meine Message.
Dein Szenario ("Ohh, Grestorn hat...") ist gleichzeitig Realität als auch absurd.
Absurd, weil die Datenmenge, die es bedeutet, ungezielt Events in dieser Qualität aufzuzeichnen, so dass Aktionen auch noch in zehn Jahren nachvollziehbar sind, jede Speicherkapazität auf der Welt um Dimensionen überschreitet.
Real ist sie, weil wenn jemand gezielt beobachtet und überwacht wird, solche Auswertungen super einfach sind. Und zwar ziemlich egal, wie sehr man sich dagegen vermeintlich schützt.