Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx: Die stärkste passivgekühlte Grafikkarte wird ausgeliefert [Update]

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Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx: Die stärkste passivgekühlte Grafikkarte (11)
Quelle: Palit

Palit wird in Kürze die Geforce GTX 1050 Ti Kalmx veröffentlichen. Der Beiname steht für den passiven Betrieb - Lüfter gibt es keine, dafür einen großen Kühlkörper mit zwei Heatpipes. Aktuell ist keine schnellere passiv gekühlte Grafikkarte erhältlich. XFX' Radeon RX 460 Passive Heatsink Edition ist die einzige Konkurrenz.

Update vom 13.02.17:

Inzwischen lässt sich Palits Geforce GTX 1050 Ti Kalmx im PCGH-Preisvergleich finden. Die Auslieferung hat bereits begonnen, der Kostenpunkt liegt bei rund 180 Euro, womit das passiv gekühlte Modell 30 Euro teurer ist als die günstigsten 1050-Ti-Karten.


Originalartikel vom 06.02.17:

Nachdem XFX im vergangenen Herbst die Radeon RX 460 Passive Heatsink veröffentlicht hat, folgt Palit bald mit einer ähnlichen GP107-Grafikkarte. Die Geforce GTX 1050 Ti Kalmx wird aktuell noch nicht auf der offiziellen Produktseite oder im PCGH-Preisvergleich gelistet, der Hersteller hat uns diese aber bereits zugeschickt. Das Kalmx steht für die passive Kühlung, weshalb der Kühlkörper für die GP107-GPU vergleichsweise groß ausfällt.

Eine Kupferbasis mit zwei integrierten 6-mm-Heatpipes verbindet den Grafikchip mit den breit gefächerten Aluminiumlamellen. Die Spannungswandler auf der linken Seite sind direkt mit dem großen Kühlkörper verbunden. Anders sieht es bei den 4 GiByte Grafikspeicher oben aus, die nackt verlötet sind. Ein Luftstrom im Gehäuse sollte daher unbedingt vorhanden sein. Zu beachten: Die Lamellen sind vertikal ausgerichtet, liegen also anders als bei XFX' Radeon RX 460 nicht direkt im Luftstrom eines typischen Gehäuses.

Palit verzichtet bei der Geforce GTX 1050 Ti Kalmx wenig überraschend auf einen externen Stromanschluss (das PCB wäre für einen sechspoligen vorbereitet). Die maximale Leistungsaufnahme über den PEG-Steckplatz (PCI-Express x16) liegt bei 75 Watt, der reale Wert dürfte deutlich darunter liegen. Die Taktraten stimmen mit Nvidias Referenzdesign überein: Die GP107-GPU taktet nominell mit 1.290/1.392 MHz (Basis/Boost), die 4 GiByte GDDR5 mit 3.504 MHz. Der Praxis-Boost hängt besonders bei einem Passivmodell von der Temperatur ab. Sollte die Kalmx den Standard-Boost halten können, was sehr wahrscheinlich ist, rechnet sie etwa 25 Prozent schneller als die XFX Radeon RX 460 Passive Heatsink Edition/4G und stellt damit die aktuell schnellste passivgekühlte Grafikkarte dar (Index-Wert: 27,1 vs. 21,5).

Unbekannt ist derzeit noch, wann die Auslieferung beginnen wird. Preislich dürfte sich die Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx bei 150 bis 160 Euro einordnen. Eine günstigere GTX-1050-Variante sollte ebenfalls folgen.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 1MHz Kabelverknoter(in)
        AW: Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx: Die stärkste passivgekühlte Grafikkarte im PCGH-Testlabor

        Wie wäre es die Karte zu verkaufen, und mit dem Geld womit du die zweite gekauft hättest und dem Erlös aus dem verkauf, hättest du massig Geld für EINE super Karte.
        Das du keine Probleme hattest kaufe ich dir nicht mal ansatzweise ab, du verteidigst hier nur dein extrem seltenes verhalten, du bist leider arm dran, leider wirst du das erst merken wenn du mal genug Kohle für eine gute Karte hast.
      • Von 1MHz Kabelverknoter(in)
        AW: Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx: Die stärkste passivgekühlte Grafikkarte im PCGH-Testlabor

        Wie wäre es die Karte zu verkaufen, und mit dem Geld womit du die zweite gekauft hättest und dem Erlös aus dem verkauf, hättest du massig Geld für EINE super Karte.
        Das du keine Probleme hattest kaufe ich dir nicht mal ansatzweise ab, du verteidigst hier nur dein extrem seltenes verhalten, du bist leider arm dran, leider wirst du das erst merken wenn du mal genug Kohle für eine gute Karte hast.
      • Von alindahouse Schraubenverwechsler(in)
        AW: Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx: Die stärkste passivgekühlte Grafikkarte im PCGH-Testlabor

        @3 Vorposter:
        Klar meine ich das ernst. Es ist doch so, nicht jeder ist bereit bis zu 600€ für eine 1080 auszugeben. Die 1050 ist eine gute Wahl für 1080p gaming. Genauso wie die RX460 ebenso dafür taugt.
        Nur ist es billiger bei der RX460 später aufzurüsten mit einer zweiten Karte als sich eine komplett größere Karte kaufen zu müssen.

        1. Beispiel Nvidia:
        Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx gekauft für rund 170€, nach kurzer Zeit merkt man das ist zu wenig Leistung und man müsste zu einer 1060 greifen. Das wären dann nochmal rund 200€.
        Zusammengerechnet (370€) bekommt man dafür schon eine 1070er.

        2. Beispiel AMD:
        XFX Radeon RX 460 Heatsink gekauft für rund 125€, nach kurzer Zeit merkt man auch hier das ist zu wenig Leistung und man hat die Möglichkeit eine zweite XFX Radeon RX 460 Heatsink zu verbauen oder zum nächst größeren Modell greifen, der RX470 (rund 175€). Beide Optionen wären Crossfire tauglich miteinander (da gleiche Architektur). Option 2x RX460 wären dann 250€. Option RX460 + RX470 wären 300€.

        Aus eigener Erfahrung (2 gebrauchte R7 250X nacheinander gekauft (zusammen 120€) vor rund einem Jahr im Crossfire Betrieb) kann ich nur sagen, das ich bisher keine Probleme mit Treiberproblemen, Mikrorucklern, Lärm, Strom und Leistung hatte. Da ich im 1080p Gaming unterwegs bin langt diese ungewöhnliche Kombination vollkommen.
      • Von 1MHz Kabelverknoter(in)
        AW: Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx: Die stärkste passivgekühlte Grafikkarte im PCGH-Testlabor

        Wer Crossfire/SLI bei Spielen empfiehlt gehört meiner Meinung nach auf einen Internetpranger gestellt, wer sich das antut muss generell schmerz und frustbefreit sein, in der absoluten Unterklasse oder anders gesagt mit der schwächsten Karte die die aktuelle Generation zu bieten hat, grenzt das an Selbstbestrafung.

        Zitat von Mephisto_xD
        Ich weiß nicht ob das ironisch gemeint war
        Ich denke das es ernst gemeint war, vor allem wenn man sich seine Signatur ansieht, die mit zwei R7 250X 2GB im Crossfire angegeben ist.
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        AW: Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx: Die stärkste passivgekühlte Grafikkarte im PCGH-Testlabor

        Zitat von alindahouse
        Zwar mag die XFX Radeon RX 460 Heatsink vielleicht langsamer sein. Aber sie ist etwas günstiger und wenn das nicht genug Leistung ist kann man ja billig Crossfire nachrüsten (zusammen rund 50% schneller als die 1050 ).
        Ja, Crossfire passiv gekühlt das hat nicht jeder, wäre fürs Wohnzimmer interessant.
        Zwei XFX Radeon RX 460 Heatsink dürften teuerer sein als eine Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx; nicht jeder PC / MoBo (z.B. itx für Wohnzimmer) hat auch zwei PCIe 16x Steckplätze und Crossfire / SLI ist beides nicht wirklich das Gelbe vom Ei (abseitz vom Microruckler : Lärm, Strom, Leistung und vor allem Probleme mit Treiberbzw. Spiele)
      • Von Mephisto_xD BIOS-Overclocker(in)
        AW: Palit Geforce GTX 1050 Ti Kalmx: Die stärkste passivgekühlte Grafikkarte im PCGH-Testlabor

        Schön.

        @Vorposter: Ich weiß nicht ob das ironisch gemeint war, aber Crossfire mit Low-End Karten wie der RX 460 ist der reinste Schwachsinn. Gleiches gilt für SLI, aber nVidia erlaubt das ja mittlerweile nicht mal mehr.

        Wenn mehr Leistung benötigt wird sollte ausnahmslos zur schnelleren Single-GPU gegriffen werden, das erspart Treiberprobleme, Mikroruckler und Frust bei schlechter Skalierung.

        In diesem Fall ist es natürlich komplizierter, weil es keine schnelleren passiven Single-GPUs gibt. In diesem Fall würde ich entweder auf eine Karte setzen, die den Lüfter im Leerlauf abschaltet, oder einen Nachrüstkühler auf eine schnellere Karte schnallen.

        Die dicken Acceleros z.B. sollten mit ein wenig Gehäuselüftung (die man für die 1050 und 460 übrigens auch einplanen sollte) locker die Abwärme einer GTX 1060 oder RX 480 wegkühlen.
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