Nvidia mit Gewinnwarnung und Kurssturz: Weihnachtsgeschäft enttäuscht
Nvidia hat eine Gewinnwarnung ausgegeben, was zum Kurssturz der Aktie führte. 500 Millionen US-Dollar Umsatz fehlen im Weihnachtsgeschäft. Die Probleme können unter Umständen nachhaltig sein.
Das Weihnachtsgeschäft ist für Nvidia normalerweise ein Grund zur Freude, doch 2018 scheint die Bescherung nicht ganz so groß ausgefallen zu sein. In einer Mitteilung an seine Aktionäre hat Nvidia eine Gewinnwarnung ausgegeben. Statt der geplanten 2,7 Milliarden US-Dollar rechnet man nur 2,2 Milliarden US-Dollar. Das Quartal war laut Jensen Huang ein "Schlag in die Magengrube".
Infolgedessen brach der Aktienkurs von Nvidia deutlich ein. Der hat sich mittlerweile zwar wieder etwas erholt. Vom Vortageshoch bei rund 140 Euro ist aber nichts mehr übrig und das Papier notiert derzeit bei rund 120 Euro. Damit ist die 50-Tage-Linie und auch der Aufwärtstrend seit Dezember unterbrochen, was auf weitere Verluste hindeutet.
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Woran lag es nun? Nvidia gibt vor allem die schwache Nachfrage aus China wegen der dort schwierigen wirtschaftlichen Lage an. Ähnliche Gründe führte Apple als Erklärung für das schwache Quartal ins Feld. Richtig konkret wird man zwar nicht, aber es soll wohl auch an den neuen Turing-Karten gelegen haben, die sich nicht ganz so gut verkauft haben wie man das vielleicht erhoffte. Die RTX-Karten sind recht teuer, enttäuschen manche Anwender beim Performance-Sprung und können mit den neuen Features Raytracing und Cloud-KI bislang noch nicht vollends die Käuferschaft überzeugen. Man legt letztlich viel Geld für Technik hin, von der noch nicht ganz klar ist, ob sie sich durchsetzt. Obendrein hatte Nvidia zu Weihnachten nur teure Karten ab der Geforce RTX 2070 im Programm. Die etwas handzahmere Geforce RTX 2060 wurde erst auf der CES vorgestellt. Das wiederum war auch gewollt, denn Nvidia sagte selbst, dass man erst die noch im Umlauf befindliche Ware von Pascal abverkaufen wollte, ohne zu hohe Abschläge hinnehmen zu müssen.
So oder so waren die RTX-Karten zu Weihnachten wohl kein Selbstläufer, weil Spieler angesichts der Lage auf etwas günstigere Preise spekulieren oder aussitzen, wie sich die Unterstützung für Raytracing entwickelt. Nvidia glaubt aber, dass sich diese Zurückhaltung lösen wird. Die Zurückhaltung konnte auch nicht durch das Geschäft mit Krypto-Mining abgefangen werden, wo der Hype erst einmal verflogen ist. Und zum Schluss gelang Nvidia nach eigener Aussage auch nicht der Abschluss einiger Deals mit Tesla-Beschleunigern.


Nur wird das eben nie getestet.
Meiner Erfahrung nach sind die neuen Treiber von AMD sogar richtig gut. Vielleicht hast du andere Erfahrungen... ach, was rede ich da. Du redest ja schlecht über Treiber, die du nie selbst genutzt hast.
gRU?; cAPS
Painkiller ist so ein Feigling. Grosse Klappe aber wenn für seine Firma nicht gut läuft, gar nicht auftauchen.
2018 Net Income: $337 million
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2020 Net Income: $1337 million
Und da hat Nvidia sicherlich einiges verloren, das meiste wahrscheinlich aufgrund von Mining und den gefallenen GPU Verkauszahlen wegen dem fehlenden Shrink-Impact.
Deswegen ist das aber doch nicht deren Untergang/Fail was auch immer, ich würde das eher noch unter normaler Fluktuation verbuchen, schließlich gab es ja auch keine neuen Mainstream GPUs.
Hier im Forum findest du nur noch extreme Aussagen pro eines IHVs.
@Don-71: Kann aus bestimmten und selbst gewählten Gründen seine Beträge nicht mehr lesen. ^^ Aber lass mich raten, AMDs Gewinne sind ein Witz?!
Übrigens, wenn eine Gerade fällt und die andere steigt, dann schneiden sie sich irgendwann...