Nvidia GP100: Angebliches Tape-Out des Pascal-Chips
Nvidias Vollausbau der im nächsten Jahr erscheinenden Pascal-Chips mit dem Codenamen GP100 hat möglicherweise seinen Tape-Out absolviert. Der Grafikchip, der hauptsächlich für professionelle Zwecke dienen soll, könnte demnach bereits im zweiten Quartal 2016 veröffentlicht werden. Zudem sind erste mögliche Spezifikationen des Pascal-Chips durchgesickert.
Bereits seit vielen Monaten ist klar, dass der Hardware-Hersteller Nvidia 2016 eine weitere Grafikkarten-Generation mit dem Codenamen Pascal veröffentlichen wird. Zudem kursierten vor einiger Zeit Gerüchte, dass der Hersteller in Zukunft wieder auf ein altbewährtes Release-Schema zurückgreifen möchte, nach welchem der für professionelle Zwecke geeignete Vollausbau des Grafik-Chips viele Monate vor den kleineren Karten erscheinen soll. Dass sich dies nun tatsächlich bewahrheiten könnte, zeigt eine Meldung im Beyond3D-Forum.
Während diese Information noch nicht bestätigt ist, ist dort die Rede von einem absolvierten Tape-Out des ersten Pascal-Chips mit dem Namen GP100. Dies bedeutet, dass das Design der Grafikkarte abgeschlossen ist und diese in den kommenden Wochen in die Produktion gehen könnte. Zudem sind erste Spezifikationen durchgesickert, die allerdings mit Vorsicht zu genießen sind. Mit relativ hoher Sicherheit wird der GP100-Chip mit 16-Nanometer-Architektur daherkommen, möglicherweise im 16FF+ Verfahren. Außerdem soll die Karte mit DirectX 12.1 bestückt sein.
Der GP100-Chip soll bis zu 32-Gigabyte-HBM2-Speicher besitzen und NVLink unterstützen. Unklar ist allerdings bisher, ob der Grafik-Chip mit einem 4.096 Bit großen HBM2-Speicher-Interface auskommt. Zudem ist eine Anzahl an Shader-Einheiten in einem Bereich zwischen 4.500 und 6.000 Einheiten denkbar. Die Chip-Fläche könnte sich auf 500 bis 550 Quadratmillimeter belaufen. Da bereits im Juni der Tape-Out absolviert wurde, ist ein Release im zweiten Quartal 2016 durchaus möglich. Allerdings gilt es abzuwarten, ob diese Informationen überhaupt der Wahrheit entsprechen.
Quelle: forum.beyond3d.com


Maxwell war dementsprechend auch erst mit dem 2.ten Tapeout produktionsfähig.
Dazu kommt, dass nVidia HBM einsetzten will. Entweder können sie sich glücklich schätzen, dass AMD dort ganze Pionierarbeit geleistet hat oder sie versuchen es selbst und müssen wie AMD noch 1 Jahr draufpacken.
WIr erinnern uns an die Geforce 5800 Ultra und eben Fermi.
Ein zweites Tapeout ist übrigens nichts außergewöhnliches, 3-4 ist eigentlich eh "normal", die ersten paar sind wirklich mehr für Funktionstests intern und an einigen Instituten und sind oft fast ein Jahr vor der Markteinführung.
Ist bei Prozessoren ähnlich
Maxwell war dementsprechend auch erst mit dem 2.ten Tapeout produktionsfähig.
Dazu kommt, dass nVidia HBM einsetzten will. Entweder können sie sich glücklich schätzen, dass AMD dort ganze Pionierarbeit geleistet hat oder sie versuchen es selbst und müssen wie AMD noch 1 Jahr draufpacken.
NDA bleibt nunmal NDA, und das zählt natürlich im wissenschaftlichen Gebiet noch mehr wie im redaktionellen.
Also, wenns zu uneindeutig ist 12+ GB.
Und wie gesagt, die AMD Karten werden hier kaum eingesetzt. Diese sind, wie auch die Prozessoren, nur zum Testen hier