Geforce GTX Titan II/X: GM200 anscheinend als reine Gamer-GPU
Nvidias größter Grafikchip auf Basis der Maxwell-Architektur, der GM200, wird aller Voraussicht nach als reine Gamer-GPU daherkommen. Zusätzliche Einheiten für die Double-Precision-Performance sollen fehlen, wodurch Nvidia den kompletten Supercomputer-Markt außen vor lassen würde.
Erst im Winter des vergangenen Jahres hat Nvidia mit dem GK210 eine überarbeitete des GK110 auf den Server-Markt gebracht, bei der vor allem Probleme mit den Caches beseitigt worden sein sollen. Damals warf der Veröffentlichungszeitraum noch Fragezeichen auf, immerhin soll im Frühjahr des laufenden Jahres der GM200 auf Maxwell-Basis erscheinen – der GK210 hätte nach bisheriger Kenntnis so nur eine Lebensspanne von rund einem halben Jahr gehabt, womit sich die Entwicklungskosten wohl kaum gelohnt hätten.
Die Kollegen vom 3DCenter berichten nun, dass Nvidia ziemlich wahrscheinlich den GM200 gar nicht in den Supercomputer-Bereich bringen wird, es also keine Tesla-basierte Grafikkarte mit der GPU geben werde. Grund dafür seien die fehlenden zusätzlichen Einheiten für die Double-Precision-Performance. Somit könnte Nvidia lediglich entsprechende Modelle der Geforce- sowie Quadro-Serien auf den Markt bringen. Ein möglicher Grund für diese Designentscheidung könnte die Chipfläche darstellen. Aus dem 3DCenter-Forum stammt eine hypothetische Rechnung basierend auf den Unterschieden des GM204 und GM206, laut der der GM200 selbst ohne zusätzliche DP-Einheiten auf eine Chipfläche von rund 570 mm² kommen sollte. Hier dürfte Nvidia schlichtweg die zu erwartenden Einnahmen des Tesla-Markts mit den zusätzlichen Produktionskosten eines noch größeren Chips abgewogen haben.
Für den Spieler ergeben sich dadurch letztendlich jedoch Vorteile. Bei einem reinen Gamer-Chip sollte die Effizienz in Spielen höher ausfallen, die möglichen Taktraten könnten gesteigert werden. Zudem "zahlt" der Käufer keine Chipfläche, die dann ungenutzt bleibt. Für eine kommende Titan-Grafikkarte auf Basis des GM200 müsste sich Nvidia dann allerdings eine neue Strategie überlegen, wie man einen hohen Verkaufspreis argumentieren kann – bei den bisherigen GK110-Titanen war ein Hauptargument die unbeschnittene DP-Leistung, womit vor allem semiprofessionelle Anwender eine günstige Alternative zu den sonstigen Profi-Lösungen von Nvidia erhalten haben.
Quelle: 3DCenter (ersten zwei Absätze)

1280 DM / 1,955 (Euro-Kurs im Jahr 2000) = 655€.
Inflation seit 2000: Gut 20% -> der korrekte Preis der GeForce2 Ultra wäre heute 825€
Die Schwankungen zum Dollar sind dabei aber nicht berücksichtigt.
MfG,
Raff
In der heutigen Zeit rechnet man ja quasi 1:1 um. Sprich, die Titan wird bestimmt so 1200€ kosten.
Mein Plextor Plexwriter hat 1999 630DM gekostet.
Viele kennen scheinbar die ganzen Preise von "früher" nicht.